Welche Konsequenzen ergeben sich aus dem christlichen Menschenbild für den Umgang mit Anfang menschlichen Lebens?

5 Antworten

Zunächst muss man festhalten, dass das christliche Menschenbild unsere Gesellschaft prägt. Dass z.b. jeder Mensch gleiche Würde hat, das kann man nicht wissenschaftlich beweisen. Wir glauben das auch nicht, weil es im Grundgesetz steht und wir das eben glauben müssen. Es ergibt sich - aus dem christlichen Menschenbild.

Für den Umgang mit menschlichem Leben - gleich ob am Anfang, in der Mitte oder am Ende - ergibt sich als Konsequenz, dass das menschliche Leben Würde besitzt. Diese Würde wird ihm nicht von anderen zuerkannt oder verliehen. Das menschliche Leben hat sie - bedingungslos, und sie ist unantastbar.

Unantastbar von Krankheit, unantastbar von den Eltern, unantastbar von finanzellen Situationen oder gar Abhängigkeiten oder sonstigen Umständen.

Leider sind Atheisten nicht schlau genug um zu kapieren, was sie da tun. Selbst wenn man es ihnen Milliarden mal erklären würde, sie denken: sie dürfen das.

Und nö, eure Argumente sind extrem peinlich schwach: Ja, was ist denn wenn eine Mutter arm ist... bla bla bla. Eines Tages werdet ihr SEHEN, warum solche Argumente schwach sind. Für MILLIARDEN von Kindern wird es zu spät sein.

Die Fundi-Christen mischen da immer die "Gottgewolltheit" rein und konstruieren eine schwere Sünde daraus, einen Embryo nicht auszutragen.

Besonders in den USA sieht man da häufig "militante Abtreibungsgegnerschaft".

ALLERDINGS: Wenn dann eine bettelarme Frau dasteht, die ihr Kind nicht ernähren und kleiden kann, dann zieht praktisch kein Fundichrist die Geldbörse.

Na, Du kennst anscheinend alle "Fundichristen" ganz genau.

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@Nordlicht979

Es gab schon jede Menge Filme im Fernsehen, wie diese vor Kliniken Krawall machen, Klinikbesucher belästigen usw.

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@Lowsugar

Ach so, und das Fernsehen gibt Dir die Fähigkeit, alle "Fundichristen" zu kennen und Du weißt sogar, dass sie einer bettelarmen Frau nicht helfen. Für mich klingt Deine Meinung eher nach Vorurteilen, die in vielen Fällen einfach nicht stimmen.

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@Nordlicht979

Die wohl 10 000 Filme, die darüber schon existieren, vermitteln einen vollkommen ausreichenden Eindruck, wie verhärtet diese Leute denken und wie wenig "wirkliches Sozialgefühl" in diesen steckt.

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@Lowsugar

Du hast 10.000 Filme zu diesem Thema gesehen? Im übrigen mache ich mir lieber ein eigenes Bild....

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@Nordlicht979

Natürlich nicht. Aber man kann das hochrechnen. Die Krawall-Demos gibt es schon 50 Jahre lang und aus der Zahl der Fernsehberichte pro Jahr ist das leicht zu ermitteln

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@Lowsugar

Deine Angaben klingen nicht wirklich vertrauenswürdig. Ich mache mir lieber ein eigenes Bild über andere Menschen. Dazu muss ich sie kennenlernen und mehr über ihren Alltag erfahren. Dir reichen ein paar Filme...

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@Nordlicht979

Ich weise deine verhärtete Trollerei bloß noch zurück. Jeder mit Verstand weiß, dass es diese Demos gibt - natürlich in den meisten westlichen Ländern, nicht nur in den USA. Wer das ableugnet, ist selbst ein Sektierer.

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@Lowsugar

Es geht doch gar nicht um die Frage, ob es diese Demos gibt. Warum lenkst Du ab?

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@Nordlicht979

Ich gehe nun überhaupt nicht mehr auf deine Belästigungen ein. Warum sollte ich mir von dir den Abend rauben lassen?? E N D E

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Wenn nach christlicher Sicht das Leben mit der Zeugung beginnt, wäre jede Abtreibung ein Mord. Welche Gründe rechtfertigen denn ein Auslöschen von Leben? Missbildungen, Armut, Vergewaltigung, usw. Das sind dann die spannenden Fragen speziell für Christen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Für Christen sind das wenig spannende Fragen: Es gibt keine Gründe, die das Auslöschen von Leben rechtfertigen können.

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@omikron

Prinzipiell bin ich da voll deiner Meinung, nur bin ich in der Praxis vorsichtig geworden, weil ich viel menschliches Elend kenne und weiß, dass man als Außenstehender viel zu schnell urteilt...

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Nach dem christlichen Menschenbild beginnt das menschliche Leben bei der Empfängnis, weil angenommen wird, dass Gott zu diesem Zeitpunkt die unsterbliche Seele, das Ich des Menschen, erschafft. Deshalb ist das Leben auch von Anfang an zu schützen. Nach dem christlichen Menschenbild ist der Wert des Menschen nicht von seiner Größe abhängig, womit Abtreibungen vielfach gerechtfertigt werden.

Der Umgang mit dem Anfang des menschlichen Lebens ist die absolute Annahme eines Geschöpfes, das von Gott zum ewigen Leben bestimmt ist. Deshalb wird die Unterbrechung dieses Entwicklungsvorganges (Abtreibung) aus christlicher Sicht abgelehnt.