Welche Fristen muss man beachten um einen Unfallschaden privat zu regeln?

6 Antworten

Melde den Schaden deiner Versicherung und lass ihn auch zunächst darüber laufen. Zurückzahlen kannst du ihn dann immer noch.

Der Vorteil ist, dass du dann an die Versicherung nur die Reparaturkosten erstatten musst.

Die Gutachterkosten zahlt zwar auch die Versicherung, aber die werden in der Regel bei der Rückstufung nicht berücksichtigt.

Generell stimme ich dir zu.

Jedoch kann es dann schon sein, dass man beim Rückkauf des Schadens deutlich mehr bezahlen muss, als wenn man den Schaden komplett ohne Versicherung bezahlt.

Aber, das muss der Schädiger selber entscheiden.

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@qugart

Sorry - aber ich bin weder der Meinung von dir noch von Kim.

Solche Schäden, wenn der Geschädigte erst mal eine Rechnung abwartet, sollte man generell seiner Kfz-Versicherung melden.

Man hat dann immer noch die Möglichkeit, die Kosten selbst zu übernehmen. Bedeutet die gesamten Kosten einschließlich eines erforderlichen Gutachtens.

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Du kannst den Schaden auch vorsorglich melden, um die Frist zu wahren. Der Schaden ist dann zwar aktenkundig, aber wenn die Versicherung nichts bezahlt, wirst Du auch nicht hochgestuft.

Wenn Du keinen totalen Billigtarif hast, bietet die Versicherung in der Regel auch an, einen Schaden zurückzukaufen. In dem Fall reguliert die Versicherung den Schaden wie gewohnt. Um dann die Hochstufung zur nächsten Hauptfälligkeit (i.d.R. 1.1.17) zu vermeiden, erstattest Du der Versicherung den Betrag zurück.

Damit kannst Du die finanzielle Belastung zeitlich nach hinten schieben und sollte der Betrag doch höher sein, dann brauchst Du nichts weiter veranlassen, sondern kaufst den Schaden einfach nicht zurück.

Ich habe einen Billigtarif. Anrufen kostet mich schon 49 Cent pro Minute.

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@Skoty23

Diese Info finde ich klasse.

Fazit: am falschen Ende gespart.

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@Apolon

Ohne eine genauere Begründung finde ich Ihren Kommentar sehr schwach. Vor allem da Sie als Versicherungsfachmann sicherlich daran interessiert sind teure Versicherungen zu verkaufen.

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In der Regel sind die Meldefristen für die eigene Versicherung eine Woche, für die gegnerische Versicherung zwei Wochen.

Generell gilt Schadensersatz in voller Höhe nach § 823 BGB.

Schäden unter ca. 1.000 Euro sollte man fast immer selber übernehmen und nicht über die Versicherung laufen lassen, wenn man deswegen hochgestuft wird. Genau kann man sich das vom eigenen Versicherungsmenschen ausrechnen lassen.

Ach ja...eine Unfallversciherung wird bei dir nicht aufkommen. Es betrifft die Kfz-Haftpflichtversicherung.

Unfallversicherung ist natürlich falsch. Leider kann man das Thema nachträglich nicht mehr ändern.

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