Welche Auswirkungen hat das Phytat in der Erdnuss auf die Mineralstoffaufnahme meines Körpers?

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2 Antworten

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Beim Phytat macht die Menge das Gift, genauso wie auch bei anderen Stoffen:

Phytat kann sehr viele unterschiedliche Mineralien an sich binden und da selbst nur schwer zersetzbar, werden diese Materialien mit dem Phytat zusammen auch wieder ausgeschieden.
Dabei sind Phytate aber nicht nur negativ: sie helfen zB gegen Überdosierungen, bei der Immunabwehr und wirken antikarziös.
In Tests wurde festgestellt, dass bei Lebensmitteln mit hohem Phytatgehalt die Nährstoffaufnahme um die Hälfte reduziert wurde, es wurde jedoch auch festgestellt, dass zB bei Eisen eine zusätzlich VitaminC-Zufuhr hier für ein gewisses Maß an Ausgleich sorgt.

Bei einer normalen Ernährung müsstest du dir also keine Gedanken um Phytate machen.
Bei Nahrungergänzungsmitteln macht es jedoch tatsächlich wenig Sinn Hemmer einzunehmen - seien es Milchprodukte zur Eisenkapseln oder eben stark Phytinsäure-haltiges zur Mineralstoffbombe.

Ich befasse mich durch einen Hinweis inzwischen auch mit den Anti-Nährstoffen, die als Mineralstoff-Räuber auftreten, wenn man den Träger nicht richtig behandelt.

Die richtige Behandlung soll stundenlanges Einweichen, dann trocknen und dann rösten sein. Bei Hülsenfrüchten ist es so, auch bei Kernen, Nüssen und Getreide. Wieviele Menschen wissen das - die laufen eben mit 

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