Weihnachtsgeld - Kollegin ja, ich nein

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21 Antworten

Wenn das alle bekommen, darf da keine Ausnahme gemacht werden. höchsten in der Höhe bei bestimmten Gruppen der Mitarbeiter. Aber wenn andere bekommen hast auch Du einen Rechtsanspruch.

http://www.finanztip.de/recht/a/weihnachtsgeld.htm

Mirach 18.11.2012, 20:19

Danke

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Solange derartige Leistungen nicht tarifvertraglich festgelegt sind, kann ein Arbeitgeber Sonderzahlungen jederzeit nach dem Gießkannenprinzip verteilen, auch wenn das für dich äußerst unschön ist.

Zudem wäre zu prüfen, wie lange du schon im Unternehmen ist und wie lange deine Kollegin. Ob die sogenannte "betriebliche Übung" zum Tragen kommen könnte, weil alle bekommen, aber du nicht. Da gibt's leider keine Pauschalaussage, sondern es ist eine Einzelfallprüfung.

Noch ein Wort zu deinem Chef: Ein wirklich unmögliches Verhalten! Er hätte es ja auch kommunizieren können, daß du keine Sonderzahlungen bekommst und auch warum. Schon allein wegen dem Betriebsfrieden. Aber menschlich sind sehr viele Arbeitgeber leider unter aller S a u .

LucasMama05 15.11.2012, 13:05

Sie ist seit 30 Jahren hier, ich seit März.

Sie ist Patentanwaltsfachangestellte (gelernt) und ich Bürokauffrau, aber eingestellt als Patentanwaltsfachangestellte.

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Wir haben uns im Vorfeld über das Weihnachtsgeld unterhalten, deshalb wusste ich, dass sie welches erhält und ging davon aus, dass ich es auch bekomme.

Es kann sein dass die Kollegin einen anderen Vertrag hat.

Unter anderem fragte er, ob er zur Zahlung verpflichtet sein - sie hat dies verneint, weil keine Regelung im Arbeitsvertrag steht.

Richtig, wenn nichts im Vertrag steht, dann ist es einzig und allein die Entscheidung des Arbeitgebers.

Was kann ich nun tun? Ich hatte das Geld schon fest eingeplant und jetzt wirft es mich völlig aus der Bahn...

Nichts können Sie machen.

Planen sollte man nur mit etwas, was man hat.

Was ist hiermit?

Gleichbehandlungsgrundsatz

Hiernach darf der Arbeitgeber keinen Arbeitnehmer grundlos von der Zahlung ausnehmen. "Übersehene" Arbeitnehmer haben daher ebenfalls einen Anspruch auf Zahlung des Weihnachtsgeldes. Es ist aber zulässig bei der Zahlung von derartigen Gratifikationen sachgemäße Unterscheidungen zu treffen. Beispiel: Wird ein Teil der Beschäftigten übertariflich bezahlt, so kann der Arbeitgeber diesen Teil der Beschäftigten von der Weihnachtsgeldzahlung ausnehmen und als Folge das Weihnachtsgeld nur den übrigen Mitarbeitern zukommen lassen. Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz dürfen aber zum Beispiel grundlos neu eingetretene Mitarbeiter nicht ausgeschlossen werden, wenn alle Mitarbeiter des Unternehmens einen Anspruch auf eine Weihnachtsgratifikation haben.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/recht/a/weihnachtsgeld.htm#ixzz2CI5lGCUX

Mirach 16.11.2012, 10:37

Das ist ja popelig das hier reinzusetzen, was ich schon eine Stunde vorher beschrieben habe,

Und diese bekommt einen DH und ich ich nicht, Was sind das für User hier?

Na ja ist egal.

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Wenn nicht's im Arbeitsvertrag steht, hast du auch kein Recht darauf.. Klar ist es von deinem Chef nicht toll, wenn er andere Arbeitnehmer in dieser Sache anders behandelt, aber das wird dir nicht viel helfen.. Ausserdem haben wir keine näheren Infos, um das genauer beurteilen zu können..

ich persönlich bin immer , bei wechsel der arbeitstelle nciht davon ausgegangen, das ich weihnahctsgeld bekomme, von dahe rhabe ich mich immer drüber gefreut, wenn es etwas gab.

das man als neuling weniger bekommen hat, hat mich nicht gestört. das war in den betrieben normal.

Dumm gelaufen, wenn Dir der Chef nichts in den Arbeitsvertrag geschrieben hat, muss das Geschenk für Daddi kleiner ausfallen.

Ein Zahlung von Weihnachtsgeld/ Urlaubsgeld o.ä. ist immer eine "Kann-Bestimmung" des Arbeitgebers und erfolgt nur, wenn sie im Arbeitsvertrag festgehalten ist. Oder es ist eine entsprechende Regelung im Tarifvertrag enthalten.

(wer, wann, ab welcher Betriebszugehörigkeit, in welcher Höhe.... Zuwendungen erhält...)

Zahlte ein Arbeitgeber "von sich aus" bereits mehrere Jahre hintereinander Weihnachtsgeld an den Arbeitnehmer, so darf dieser dann auch in diesem Jahr damit rechnen.

Das sind alles Dinge die man im Vorfeld hätte besprechen müssen und du bist auch vollkommen selbst Schuld wenn du dir deinen Arbeitsvertrag nicht durchließt!

Hi,

Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind zusätzliche Leistungen Deines Arbeitsgebers, die im Regelfall im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag geregelt sind.

Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung zur Zahlung von Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.

Gruß

Zur Zahlung des Weihnachtsgeldes liegt im Ermessen des Chefs und er ist nicht verpflichtet Weihnachtsgeld zu zahlen. Wer vorher rechnet, rechnet zweimal, sagt ein altes Sprichwort.

Es ist eine kann, und keine muss Leistung. Habe selbst mal in einem Betrieb Gearbeitet, wo welche "Sonderzahlungen" bekamen, und andere aber leider nicht. Und das, weil es halt nicht bei denen im Vertrag stand. Also sollte es nicht in deinem Vertrag stehen, hast du auch kein Recht darauf.

Wenn im Vertrag nicht's steht, dann hast du auch keinen Anspruch darauf. Je nachdem wielange du bei der Firma bist, haben die anderen einen anderen Status eben in der Firma erlangt und bekommen deshalb Weihnachtsgeld+Urlaubsgeld.

Aber kein Chef ist verpflichtet dir das zu zahlen, nur weil die anderen dies bekommen. Wie gesagt, wenn im Vertrag nicht's steht, kannst Du auch nicht dagegen vorgehen.

Mirach 15.11.2012, 12:20

Aber kein Chef ist verpflichtet dir das zu zahlen, nur weil die anderen dies bekommen

Was für Unsinn geschrieben wird von Usern die keine Ahnung habe und sich nur wichtig tun wollen,

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AndyundManu 15.11.2012, 12:32
@Mirach

Ja Mirach, pack dir mal an die eigene Nase.Das was Rina1992 ist nähmlich komplett richtig.

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Rina1992 15.11.2012, 14:01
@AndyundManu

Meinungsfreiheit gibt es schon lange. Also von daher. Und ich spreche nur aus reiner Erfahrung ;-)

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Wenn alle anderen Weihnachtsgeld erhalten haben, kann er dich nicht grundlos ausnehmen. Wenn er dir also nichts zahlt, dann muss er das gut begründen, z.B. Betriebszugehörigkeit oder mangelnde Arbeitsleistung, wobei er dich mit letzterem sofort konfrontieren muss, und nicht erst wenn´s ums Weihnachtsgeld geht. Die Buchhalterin hat übrigens genauso wenig Ahnung, wie die meisten Antwortenden hier....

Es hängt meiner Meinung nach auch davon ab wie lange du in der Firma bist (Anteilig für die Zugehörigkeit).

Alexuwe hat recht "Branche und den Tarifvertrag an !"

Rede mit dem Chef oder Betriebsrat.

Suche das Gespräch mit deinem Chef. Er muss sich ja im Klaren sein das solche Aktionen die Motivation am Arbeitsplatz nicht gerade fördert.

Plane nie mit etwas, was du nicht hast!

Das Weihnachtsgeld und auch das Urlaubsgeld sind freiwillige Leistungen und wenn in deinem Vertrag nichts steht, dann wirst du wohl auch in Zukunft leer ausgehen.

Ist deine Kollegin länger im Betrieb als du?

Geh mal zu einem klärenden gespräch mit deinem Chef :)

Das kommt auf die Branche und den Tarifvertrag an !

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