Wegen eines Hundes gebremst - dadurch Auffahrunfall verursacht - wie ist die Rechtslage?

7 Antworten

Die Schuld deiner Bekannten hängt glaub von der Größe des Hunden ab. War es sehr kleiner Hund der in der Tasche sitzen kann, dürfte man glaub garnicht bremsen und müsste ihn eiskalt überfahren. Dann würde deine bekannte eine Teilschuld bekommen wegen unangebrachtem Bremsen. Je größer der Hund ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Bremsmanöver gerechtfertigt war.

In allen möglichen Szenarien sehe ich aber aufjedenfall eine Teilschuld bei ihrem Hintermann (zu geringer Abstand) und dem Hundehalter (Hund nicht ausreichend gesichert)

Normalerweise müsste der Hundebesitzer haften. Genau dafür gibt es eine Hundehalterhaftpflichtversicherung. Die meisten Hundebesitzer meinen jedoch, die Versicherung wäre nur für Bisse durch Hunde zuständig.

Das ist allgemein immer ganz schwer zu beantworten. Meine Erfahrung sagt, dass alle 3 Beteiligten evtl. eine Teilschuld zu tragen haben: der Hundehalter, weil er sein Tier nicht hinreichend gesichert hatte, Deine Bekannte, weil sie evtl. nicht mit angepasster Geschweindigkeit gefahren ist, um eine solche Situation zu verhindern (hätte ja auch ein kleines Kind sein können und damit muss man ja anscheinend rechnen) und der Auffahrende, da er wohl keinen genügenden Sicherheitsabstand eingehalten hat, um rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Ist aber wirklich schwer zu beurteilen und kommt auch drauf an, wie die Beamten vor Ort den Unfall aus ihrer Sicht protokolliert haben und welche Zeugenaussagen es noch dazu gibt.

Auffahrunfall (wer ist schuld) Versicherung?

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Andreeeeea

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