Wechsel zwischen einer Brille mit Zylinder und ohne Zylinder möglich?

4 Antworten

Hallo,

also einen kleinen Zylinder von 0,25 oder event auch noch von 0,5 könnte man ausgleichen, bei einem Zylinder von 1,0 würde ich nicht hin und her wechseln. Wie du schon richtig sagst, wenn sich deine Augen an den Zylinder gewöhnt haben, sieht du mit der Brille ohne Zyl. schlechter ... von daher, die Brillengläser auch tauschen, rede mit deinem Optiker, wenn du ja mehrere Brillen tauschen willst, macht er dir bestimmt auch ein besseres Angebot als wenn du alle einzeln wechselst.

Grundsätzlich wäre es gut, erstmal die neuen Werte einzutragen, diesen Schuh also einzulatschen. Dafür würde ich erstmal etwa 2 Wochen durchhalten, kann aber je nach Korrektur und Person sehr individuell sein. Wenn das Gehirn diesen Seheindruck erstmal abgespeichert hat, dann kannst du problemlos zwischen den Seheindrücken switchen. Wenn du dem Hirn jedoch nicht Möglichkeit gibst, die neue schiefe Achslage deines Cylinders eine Weile zu "kalibrieren", dann wirst du bei jedem Wechsel die Unterschiede spüren. Und das nicht nur beim Wechsel zwischen den Brillen, sondern auch beim Auf- und Absetzen der neuen Brille. Aber letztendlich kannst du nichts falsch machen, solange es für dich stimmt und du dich wohl fühlst. Die Augen machst du jedenfalls nicht "kaputt"

Schön das es hier auch qualifizierte Antworten gibt. DH

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Beide Brillen sollten die gleichen Werte haben, da es sonst oftmals zu Unwohlsein kommt. Bitte frage deinen Augenoptiker nach einer Lösung.

Das 'schief' sehen sollte nach einer konsequenten Tragezeit von maximal 7 Tage weg sein. In 85% der Fälle sogar schon nach 4 bis 5 Stunden, wenn es sich generell um eine Kurzsichtigkeit handelt. Nicht immer ist es sinnvoll einen Cylinder zu verordnen, oder in der Höhe zu verordnen. Ob eine Cylinderunverträglichkeit vorliegt, weiß man erst nach kurzer ragezeit, bzw. Nachkorrektur. Denn wenn der Cylinder in einer falschen Achslage gemessen wurde (sowas kann passieren), dann sollt man sich nicht damit zufrieden geben, dass Gegenstände, die eigentlich quadratisch sind, trapezförmig abgebildet werden.

Generell gilt aber: Sehwerte können im subjektiven Messverfahren vom objektiven abweichen. Wenn die Sehfähigkeit gut ist und das Wohlbefinden auch, dann muss man nicht alles raus holen, was geht.

Wenn die Augen mit dem neuen Sehwert klar kommen und man mit dem alten auch noch gut klar kommt, dann konditioniert sich das Auge auf den Brillenwechsel. Einzig und allein ist aber wichtig, dass die Pupillendistanz richtig bzw. gleich ist.

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