Wasserschaden durch Dusche?

7 Antworten

Wasser was durch eine undichte Silikonfuge einen Schaden anrichtet ist von Versicherung / Gebäude zu zahlen

Leitungswasserschaden (Dusche) – Haftung der Gebäudeversicherung


AMTSGERICHT DÜSSELDORF Az.: 42 C 9839/01 Verkündet am 27.09.2001


In dem Rechtsstreit hat das Amtsgericht Düsseldorf auf die mündliche Verhandlung vom 6. September 2001 für R e c h t erkannt: Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 1.055,79 DM nebst 5 % Zinsen über dem Basisdiskontsatz seit dem 27.07.00 zu zahlen. Die Kosten des Rechtsstreits werden der Beklagten auferlegt. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. (Gemäß § 495 a ZPO ohne Tatbestand).

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e Die Klage ist begründet. Der Klägerin steht der zuerkannte Zahlungsanspruch aus dem zwischen den Parteien geschlossenen Versicherungsvertrag zu. Vorliegend ist ein Versicherungsfall eingetreten, der von der Versicherung über Gebäude-Leitungswasser-Schäden gedeckt ist. Gemäß § 8 Ziffer 1 a und bin Verbindung mit § 6 Ziffer 1 b WSGB 98 besteht Versicherungsschutz gegen Schäden durch Leitungswasser, wenn das Leitungswasser aus Rohren oder Schläuchen der Wasserversorgung oder aus sonstigen mit dem Rohrsystem verbundenen Einrichtungen bestimmungswidrig austritt. Vorliegend ist allerdings Leitungswasser aus einer mit dem Rohrsystem verbundenen Einrichtung bestimmungswidrig ausgetreten. Unstreitig ist im vorliegenden Fall durch eine Silikonfuge Duschwasser bestimmungswidrig in die dahinterliegende Wand und Decke zwischen dem 1. Obergeschoss und dem Dachgeschoss gelaufen und hat dort einen Schadenverursacht. Dabei handelt es sich allerdings um ein bestimmungswidriges Austreten von Leitungswasser aus einer sonstigen mit einem Rohrsystem verbundenen Einrichtung. Zu solchen Einrichtungen gehören auch Duschbecken und Duschkabinen. Der Qualifikation als Einrichtung steht nicht entgegen, dass sich Duschkabinen zusammensetzen aus einer emaillierten Duschtasche und ein bis zwei gefliesten Zimmerwänden. Ein homogenes Material ist nämlich nicht erforderlich. Es genügt, wenn der Sprachgebrauch des täglichen Lebens eine Sammelbezeichnung für verschiedene Einzelteile gebraucht, weil er diese als zusammengehörig und als Einrichtung empfindet (vgl. Martin, Sachversicherungsrecht E 1 Randziffer 36). Dementsprechend zählt nicht nur die Duschtasse als solche, sondern auch die Verfliesung und die zwischen der Verfliesung und der Duschtasse bestehende Silikonfuge zu der Einrichtung im Sinne der vorgenannten Vertragsbedingungen (vgl. hierzu auch Martin, a.a.O. Randziffer 48). Dies ist auch sachgerecht. Es ist anerkannt, dass beispielsweise ein Versicherungsfall vorliegt bei Leckwerden einer gefüllten Badewanne (vgl. Martin a.a.O., Randziffer 38). Vor diesem Hintergrund kann es allerdings keinen Unterschied machen, ob bei einer Duschtasse das Wasser etwa durch einen defekten Abfluss ausläuft oder durch eine undicht gewordene Silikonfuge. Die Gefahrenlage, die durch entsprechende Versicherungsverträge abgedeckt werden sollen, ist insoweit die gleiche. Die Höhe des eingetretenen Schadens ist zwischen den Parteien unstreitig. Der zuerkannte Zinsanspruch beruht auf den §3 286, 288 BGB. Die Nebenentscheidungen beruhen auf den §§ 91, 708 Nr. 11, 713 ZPO.

Also, ich bin Vermieterin. Den gleichen Fall mit undichter Silikonfuge hatte ich in einer Mietwohnung. Der Knallkopf von Mieter hat es mir erst erzählt, als das daneben liegende Wohnzimmer bis 50 cm Höhe vom Schimmel befallen war. Keiner wußte, woher der Schaden kam. Ich habe einen Gutachter (Leckortungsfirma)eingeschaltet, der die Schadenursache gefunden hat. Zuerst hat die Gebäuderversicherung den Schaden abgelehnt. Daher habe ich Widerspruch eingelegt, nachdem ich gegoogelt habe. Und siehe da: Plötzlich ging es! Die Versicherung hat den gesamten Schaden übernommen! Einschließlich Kosten für Tapezieren, Trocknungsmaßnamen und Gutachterkosten. Siehe unten stehendes Urteil: Wasserschaden: Undichtes Silikon: Leitungswasserschaden wegen undichter Silikonfugenabdichtung in Duschkabine Ein Schaden an einem Gebäude, der dadurch entsteht, dass durch eine undichte Silikonfugenabdichtung zwischen Duschtasse und gefliester Seitenwand der Duschkabine in das Mauerwerk eindringt, fällt unter den Versicherungsschutz gegen Schäden durch Leitungswasser nach den WSGB 98. (Leitsatz der Redaktion) AG Düsseldorf, Urt. v. 27.9.2001 - 42 C 9839/01 Und wir haben die Duschkabine auch selber eingebaut! Hoffe, dir damit geholfen zu haben, auch wenn es vielleicht etwas spät ist. Habe mich aber erst heute angemeldet. Gruß frali

Danke für die schnellen Antworten, um ehrlich zu sein, diejenigen, mit denen ich die Duschen eingebaut hatte, machen das beruflich, aber ohne Rechnung wenn Ihr versteht. Eine Gewährleistung besteht, aber der "Bauleiter" sagt, dass der Baumarkt haftbar gemacht werden muss, wo die Dusche her ist. Wer muss die Kosten jetzt eigentlich tragen, die sich auf ca. 1.200,-€ belaufen, da die Dusche raus muss, trocknen, abdichten neue Dusche mit "richtigen" Füssen drunter.

Ich habe gehört, dass Schwarzarbeiter "vom Fach" abgesehen davon, dass sie eine Straftat begangen haben, trotzdem voll für Pfusch haften. Sie vor den Kadi zu zerren ist natürlich eine andere Sache, weil du dich selbst belasten müßtest.

Dass der Bauleiter behauptet, dass der Baumarkt haften soll, ist verständlich, denn wahrscheinlich will er den Schaden nicht selbst zahlen; aber wenn die Dusche in ordnungsgemäßem Zustand ausgeliefert wurde, dürfte der Baumarkt aus dem Schneider sein (er haftet nicht für Pfusch anderer).

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Wasserschaden durch Rohrbruch - Küche beschädigt - Problem mit Versicherung

Folgender fall:

Wohnen in einer Mietwohnung. Hatten letzte woche einen Kaltwasserrohrbruch durch das sehr harte wasser hier. Nun hat das wasser sich durch die wande auch in die Küche gedruckt. Jetzt sind die Rückwände schrott. heute der gutachter da und meinte den schaden in der Küche sollen wir der Hausratversicherung melden - das hat jetzt auch der vermietrr gesagt.

das Problem, eir haben keine Hausratversicherung.

was konnen wir jetzt tun? Muss es die Gebäudeversicherung oder sonst eine andere Versicherung übernehmen?

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Nicht Verschuldeten Wasserschaden

Letzte Woche bemerkte ich das das Wasser schlecht abläuft im Bad und Wc,meldete das am nächten Tag sofort dem Vermieter,der versprach rauszukommen und das zu beheben..in der Zeit ging ich Einkaufen und als ich nach Hause kam regierte schon das Chaos in meiner Wohnung,die Nachbarn von oben haben wohl geduscht und dadurch ist der Stau der wohl in dem Fallrohr war gerutscht und bei mir aus Dusche und Wc gelaufen...Laminat und Möbel standen unter Wasser...Meinen Schaden muss ich selbst tragen so sagt die Versicherung vom Vermieter,alles andere übernimmt die Gebäude Versicherung vom Vermieter...Wer zahlt mir die Stromkosten die durch diese Trocknungsgeräte Entstehen???Warum muss ich selbst für den mir entstandenen Schaden haften,? Ich bin nicht der Verursacher von diesen Schäden...

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Wer haftet für einen fremdverschuldeten Wasserschaden an meinem Laminat?

Guten Tag,

letzten Donnerstag entstand mir ein Wasserschaden durch die Mieterin über mir. Das Rückschlagventil ihres Geschirrspülers war defekt, sodass das Wasser durch meine Küchendecke tropfte. Da ich von der Spätschicht kam und das Ganze schon mehrere Stunden auf mein Laminat getropft sein muss (es war ein großes Rinnsal, welches dank der offenen Wohnküche von der Küche bis unter die Couch gelaufen ist), ist das Laminat an einigen Stellen aufgequollen. Durch den Trocknungsservice wurde mir empfohlen den Schaden meiner Hausratversicherung zu melden. Allerdings will mir nicht so ganz in den Kopf weshalb meine Versicherung für einen Schaden am Laminat aufkommen soll, der durch den Mieter über mir verursacht wurde. Die Zimmerdecke (neu tapezieren und malern) wird wohl von der Gebäudeversicherung übernommen, das Laminat und die dafür anfallenden Umstände (ca. 4 Wochen Auszug aus der Wohnung (Übergangswohnung o. Ä.), Möbelauslagerung (Küche und Wohnzimmer), Material und Arbeitslohn) soll aber meine Hausratversicherung zahlen? Ist dafür nicht die Haftpflichtversicherung der Mieterin über mir zuständig? Da ich so gar keine Erfahrung in derlei Angelegenheiten habe, weiß ich nun nicht wirklich, wie ich mich verhalten soll bzw. an wen ich mich wenden und etwaige Ansprüche geltend machen soll. Am Montag findet ein Temin mit dem Trocknungsservice, dem Maler- und Bodenleger und einem Gutachter statt, bei dem der Schaden noch einmal festgehalten werden soll (unter anderem Aufbohrung des Laminats, um festzustellen, ob sich Feuchtigkeit darunter gesammelt hat). Mich überfordert die Ganze Situation ein wenig.. ich hoffe Sie können ein wenig Licht in mein "Dunkel" bringen.

Vielen Dank im Voraus!

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mietkürzung ausfall dusche

Dusche Silkonfuge und Abfluss defekt dadurch Wasserschaden

Hallo Wir haben ein Riesenproblem, ich bin mieter einer wohnung in einem 3 Familienhauses. Bei uns im 1. Stock ist folgendes passiert. Eine Silikonfuge war undicht und somit ist das ganze Wasser (über einen zeitraum von mehrer monate) in die Wändegelangen. Dadurch ist ein Wasserschaden entstanden, welcher immer heftiger wird. Nun ist es so Das die Dusche mittlerweile ausgebaut worden ist, und das bad schon seit 1 monat am lüften ist! wir haben zwar eine badewanne, aber die ist echt nur zum baden geeignet und nicht zum duschen.... Somit haben wir jetzt einen Ausfall der dusche von insgesamt 1monat! und es ist kein hoffnung insicht da die wände immer noch total nass sind! Jetzt zur meine Frage darf dn der Miete etwas gekürzt werden? bzw. müssen wir für den Ausfall überhaupt miete bezahlen??? Und kann es passieren das wir die kosten für den schaden übernehmen müssen?? Vielen dank schonmal mfg mr.x

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Wasserschaden im darunterliegenden Geschäft. Hausrat,- oder Haftpflichtversicherung?

Hallo zusammen,

also folgendes vor einiger Zeit habe ich den Abfluß meiner dusche sauber gemacht. (Also entfernt, Reinigungszeug benutzt und wieder festgedreht.)

Nach einigen Tagen (kurz nachdem ich etwas länger geduscht ] habe klopft auf einmal der Hausmeister bei mir und sagt mir das Wasser aus meiner Wohnung käme. Er schraubt an meinem Abfluß herum und meint dieser sei nicht festgenug angeschraubt worden und dadurch würde eine Lücke entstehen und das Wasser ist deswegen am falschen Ort gelandet.

Ich wohne übrigens im dritten Stock und das Wasser kam aus der Decke in einem Geschäft im Erdgeschoß. In anderen dazwischenliegenden Wohnung soll nichts gelandet sein.

Nun kam vor kurzem die Rechnung. knapp 40 € Hausmeister, knapp 100 € wegen einer Firma (defekte Elektroanlagen), und knapp 900 € im darunterliegendem Geschäft.

Am Tag des Schadens selbst war ich dort im Geschälft um mich zu entschuldigen und mir wurde mitgeteilt das Mitarbeiter länger bleiben mussten um das Wasser aufzuwischen. (Ansonsten scheint dadurch nicht kaputt gegangen zu sein.)

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ist dafür meine Hausratversicherung zuständig? Oder muss ich dazu bei meiner Haftflichtversicherung anrufen.

Außerdem stellt sich die Frage ob man mir überhaupt diesen Schaden nachweisen kann und ob ich damit überhaupt meine Versicherungen nerven sollte.

Ich wäre dankbar eure Meinungen dazu zu hören.

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