Wasser im Bauch beim Hund, kann ich nichts dagegen tun?

8 Antworten

nein, wahrscheinlich eher nicht. du kannst dir noch andere meinungen einholen, in eine andere tierklinik fahren, ihn dort nochmal untersuchen lassen, ggf. spritzen verpassen, aufbaumittel ....... usw. Aber das wäre nur eine Qual. Manchmal kann man einfach nichts mehr machen und da ist das einschlafen nur noch das Beste. Nicht das einfachste, sondern das beste für den Hund und auch das wird er dir danken. Es hat keinen Sinn, wenn er nur Schmerzen hat und keine Lebensqualität mehr. Du bist für ihn verantwortlich. Man sieht, dass Du ihn liebst. Aber das musst Du jetzt leider auch zeigen. Seit ich klein bin, haben wir Hunde und ich habe es schon zu oft mitgemacht. Bleib bei ihm, streichel ihn noch so viel wie es geht. Wenn er Schmerzen hat und gar nicht mehr kann, geh´ zum TA und lass ihn einschläfern. Bleib´ bei ihm. Er wird selber nicht mehr können, wenn er auch nicht mehr frisst. Alles Gute für Euch LG

wenn es so sein sollte und Du ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen musst, dann schau mal hier http://www.land-des-regenbogens.de/ Es ist eine sehr traurige, aber doch sehr schöne Seite. Du kannst ihm dort noch einen Gruß da lassen und etwas aus seinem Leben schreiben. Es hilft manchen Menschen ein bisschen. Vielleicht nicht sofort, aber vielleicht in einiger Zeit. Es ist immer schwer und die ersten Tage auch. Aber Du darfst Dir niemals Vorwürfe machen, ob es falsch war. Die Tiere können sich auf der einen Seite glücklich schätzen, dass man ihnen bei so schweren und schmerzhaften Krankheiten helfen darf. Und das sind sie ganz bestimmt auch. LG

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Vielleicht könnte man das Wasser durch Punktion oder Entwässerungsmedikamente vorübergehend vermindern. Das könnte die Lebenszeit Deines Hundes vielleicht verlängern - aber ob das besser für Deinen Hund ist?

Unsere TÄin sagte uns, als es unserem Hund ähnlich ging (Wasser im Herzbeutel bei einem Herztumor) "wir könnten sein Leben noch verlängern, aber das ist dann nur für Sie, nicht für den Hund gut. Wollen Sie das?"

Es ist schwer, aber vertraue Deinem TA und entscheide Dich richtig.

Das tut mir sehr leid, doch das Wasser in Bauch zeigt das Endstadium an, auch wenn man das Wasser ablässt, kommt es gleich wieder. Ihr müsst den schweren Gang wohl gehen. Lasst den Tierarzt zu euch kommen und euren Freund erlösen.

da kann man schon was tun und zwar ein Diuretika spritzen. Aber dann muss der Hund andauernd Pieseln und ihm ist dadurch wahrscheinlich auch nicht geholfen, weil er hier nur kurzfristig entlastet wird.

Denk mal langsam über das LOSLASSEN nach und quäle diesen Hund nicht länger aus reinem Egoismus heraus. Das schöne daran ist bei Tieren wenn sie unheilbar krank sind, dass man sie erlösen kann von ihrem Leid. Ich habe das in kurzer Zeit bei 2 Hunden mitmachen müssen und es war für beide Hunde eine Erlösung.

Sei dabei wenn dein Hund eigeschläfert werde muss denn es gehört auch dazu diesen Weg zu gehen.Dein Hund wird nichts merken und schläft dann ganz friedlich in deinem Arm ein.

Ich wünsche dir die Kraft dazu.

Aller Liebe

Bitte suche dir einen weiteren Tierarzt - einen welcher Dich und Deinen Hund bei dieser Diagnose "begleitet"

Der Tierarzt hätte dir sagen müssen woher das Bauchwasser kommt, von Methastasen Lunge, dem Herzen usw. Denn vom Lyphdruesenkrebs kommt das Bauchwasser nur in zweiter Linie.

Von selbst wird das Wasser - ohne eine zutreffende, erleichternde Behandlung nicht mehr verschwinden.

Also bitte gleich morgen einen anderen Tierarzt aufsuchen!!!

Man kann Bauchwasser punktieren und abziehen, man kann Entwässerungstabletten geben, man kann auch dem Hundebesitzer signalisieren, dass das alles nur Leid für den Hund bedeuten würde, wenn es dann soweit wäre.

Aber man kann nicht den Hund einfach so Heim schicken und hoffen, dass Bauchwasser "verschwindet" denn es deutet immer eine schwere Begleiterkrankung zum Beispiel des Lymphdruesenkrebses an.

Bitte suche Dir gleich morgen früh einen Tierarzt welcher Tiere liebt. Oder gehe den Weg in eine Tierklinik in welcher mehrere Aerzte behandeln und auch beratschlagen können.

Das bist Du deinem Hund schuldig - solange gelindert werden kann darf man auch linderndes unternehmen wenn es Lebensfreude erhält. Aber man lässt einen Hund nicht einfach so....krepieren und sieht zu wie sich eine Krankheit ohne Behandlung so verhält.

Also gibt die Hoffnung nicht auf, sondern hole dir eine zweite Meinung. Rede offen über deine Angst. Sag dass du wissen willst wie du deinen Hund am Besten begleitest.

Ich wünsche dir Kraft und vielleicht gibt es noch ein paar schöne Zeiten zusammen mit deinem Hund - der nicht Leiden muss weil er eine Krebserkrankung hat.

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