Was unternimmt die Polizei, wenn ich jemanden wegen "Unterschlagung" anzeige?

12 Antworten

Hinzu kommt, dass in solchen Fällen häufig "Mietkonten" durch den Betrüger genutzt werden. das heißt, eine unbekannte Person bietet einem naivem Kontoinhaber, z.B. über Mail, einen lukrativen Nebenjob an: Stelle dein Konto zur Verfügung und verdiene Geld indem du Überweisungen weiterleitest. Behalte dabei X Prozent für dich als Provision. Der Kontoinhaber holt dein Geld bei der Bank ab und zahlt es z.B. bei Western Union als Moneytransfer ein. Die Daten werden dann per Mail an den "Arbeitgeber" übermittelt. Somit ist der eigentliche Täter nicht mehr zu ermitteln und der Kontoinhaber macht sich der Geldwäsche schuldig. Typisch für ebay-Kleinanzeigen. Es gibt natürlich auch dreiste Täter die tatsächlich ihre eigenen Daten und Konto nutzen. Bei denen ist aber im Regelfall nix mehr zu holen. Sollte es tatsächlich zu einem Strafverfahren kommen, dann kannst du deine Ansprüche dort geltend machen. Nennt sich, zumindest in NRW, 2in1 Verfahren. Das spart den zivilen Rechtsweg. Einfach mal googeln.

Die Polizei ermittelt, ob der Täter sich strafbar gemacht hat (war übrigens ein Betrug, Überweisungen fehlt die Stofflichkeit). Wenn das der Fall ist, wird der Täter bestraft. Und dann ist das Verfahren zu Ende.

Keine Ahnung, welche Versicherung das bezahlen soll - mir fällt gerade keine ein, bei der man sowas absichern kann. WENN, dann vielleicht über den eBay-Käuferschutz.

Wenn Du Dein Geld zurück haben willst, mußt Du zivilrechtlich auf Schadenersatz klagen. Ob es da nen Strafverfahren gibt oder nicht, ist dafür ziemlich egal. Die Polizei ist nämlich keine Geldeintreiberbehörde, sondern für die Strafverfolgung zuständig.

Die Polizei wird den Verkäufer anrufen oder anschreiben, zu einer Vorladung zur Befragung,, danach Weitergabe der Daten an die Staatsanwaltschaft, die kann eine Geldstrafe aussprechen oder Klage wegen Betrug erheben.

Der Kaufbetrag muß per Privatklage zurückgefordert werden.

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