Was tun nach der Ausbildung zur Kinderpflegerin?

5 Antworten

Hallo!

Das kann dir niemand sagen, ob du sicherlich eine Stelle als Kinderpflegerin bekommst. Aber der Beruf Erzieher ist schon sehr gesucht. Ich wohne in Bayern und die meisten Kindergärten suchen Erzieher. Ich bin grade im 1. Jahr in eine Kinderpflegeschule. Ich habe mich an einer Fachakademie (Erzieherschule) beworben, aber ich war auf der Warteschleife und deswegen habe ich mich entschieden die 2 Jahre Ausbildung zur Kinderpflegerin zu machen und weiteren 3 Jahre die Ausbildung zur Erzieherin. Es lohnt sich... was sind schon 3 weitere Jahre. Du sagst, du möchtest so schnell wie möglich arbeiten und nicht Jahre lang auf die Schule gehen. Ja, das dachte ich mir auch. Ich ging auf einem Gymnasium, habe die mittlere Reife erhalten und wollte nicht mein Abi machen, da diese 2 Jahren auf mein Hals gestiegen wären. Und nach der 10. bin ich runtergegangen auf die Kinderpflegeschule und ich werde die Ausbildung zur Erzieherin machen! Wenn dann, richtig. Ich tue etwas für meine Zukunft und will alles bevor ich eine Familie gründe fertig stellen. Deswegen würde ich dir auch empfehlen, alles was du werden willst, jetzt zu machen, ob es Schule, Ausbildung, Abitur, Studium ist..... mache es jetzt. Du hast dann später genügend Jahre zu arbeiten und wirst dich fragen: warum habe ich damals bloß nicht mehr gelernt oder mehr für meine Zukunft getan!?!!

Ob du eine Stelle als Kinderpflegerin im Anschluss deiner Ausbildung finden wirst, hängt auch vom jeweiligen Bundesland ab. Bei dir im NRW machten die ein riesen Theater darum, dass sie nur noch Erzieherinnen nehmen. Und nun-Jahre später werden anscheinend immer noch Kinderpflegerinnen ausgebildet. Orientiere dich mal bei deinem zuständigem jobcenter o.ä., ob generell noch Kinderpflegerinnen-Stellen vergeben werden. Bei uns in Bayern gibt es immer noch relativ viele Stellen für Kipfls. Meine Tochter macht gerade im 2. Jahr ihre Ausbildung dazu und ich muss sagen, da wird ganz schön viel verlangt..auch diese Ausbildung ist mit viel Fachwissen verbunden. Kindepflegerinnen sind auch Fachkräfte, wenn auch keine leitenden. Der Verdienst hängt auch mit den Arbeitsjahren zusammen. Den Verdienst einer Kipfl. als "Minimalverdienst" zu bezeichnen finde ich ewas übertrieben. Eine med. Fachangestellte/ früher Arzthelferin, welche meistens den Mittleren Bildungsabschluss hat, verdient auch nicht mehr, eher sogar weniger (mal nur zum Vergleich). Trotz alle dem würde ich dir raten noch eine Ausbildung dran zu hängen um deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Du hast im Anschluss der Kipflausbildung eig. "nur" noch zwei Jahre theor. Vollzeitunterricht..dann noch ein Jahr berufliches Anerkennungspraktikum, wo du schon was verdienst..überlege es dir, ob du dich nicht doch noch dazu aufraffen willst.

hast du was gefunden bin am überlegen auch Kinderpfleger in Rheine (NRW) zu machen da es neue liniel gibt das auch Kinderpfleger wieder in Kiatas eingesetzt werden da es zu wenig erzieher in Kitas gibs! Desswegen wollte ich fragen!

Du hast die Schule satt, ok. Aber heutzutage sind Kinderpflegerinnen eindeutig unterqualifiziert für die Aufgaben in Kitas (Kiga/Krippe) und werden in den kommenden Jahrzehnten sicher "ausgeblendet" als Beruf. Das Mindeste ist die Erzieherausbidung - und die in Zukunft an FHS oder Universitäten - .

Denk also bei deiner Entscheidung nicht zu kurz! Denk auch an das Gehalt, das für Kinderpfegerinnen immer minimal bleiben wird.

Dennoch: Viel Erfolg.

Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass man in den (nur) zwei Jahren theoretischer Erzieherausbildung soviel mehr lernt.....vor allem, wenn noch die Krippenpädagogik mit einfließen soll. Wenn man die fünf Ausbildungsjahre betrachtet, bestehen sie hauptsächlich aus praktischen Einsätzen, nämlich zwei Jahre Vorpraktikum (sog. Sozialpädagogisches Seminar) und dem Anerkennungspraktikum als 5. Jahr.

Meine Tochter ist momentan im 2. Ausbildungsjahr der Kinderpflegerin und ich finde, es wird von den Schüler/Innen viel abverlangt. Es müssen zu jeder praktischen Umsetzung sehr viele Handlungsschemata geschrieben werden. Diese sind sehr umfangreich, da man alles möglichen pädagogischen Aspekte berücksichtigen und sehr gut durchdenken muss....außerdem werden die angehenden Kinderpflegerinnen u.a. (!) auch in Psychologie und Pädagogik unterrichtet, was nicht gerade von Pappe ist.!! Ich selbst habe vor 30 J. meine Ausbildung gemacht und muss sagen, da hat sich schon qualitativ einiges geändert (zum positiven).

Wenn man tatsächlich erreichen wollte, dass sich an den fachlichen Anforderungen für die Kitas was ändert, müsste man (ähnlich wie in der früheren DDR) zwei getrennte Ausbildungsgänge anordnen..nämlich in frühkindlicher Pädagogik (Krippenpädagogik) und Vorschul-und Hort-Pädagogik. Beide Disziplinen in einen Ausbildungsgang hinein zupferchen ist sowieso utopisch.

Eine Kollegin von mir (Kinderpflegerin) hat kürzlich eine Ausbildung zur Krippenpädagogin absolviert. Sie sagte, diese Inhalte kann man niemals zusätzlich in den zwei Jahren der Erzieherausbildung erlernen. Das ist eine umfangreiche und zeitgemäße Zusatzausbildung und damit sehr qualitativ.

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Du kannst ja nach deiner Ausbildung zur Kinderpflegerin gucken, ob du eine Stelle findest. Wenn du keine finden kannst, dann kannst du ja die Ausbildung zur Erzieherin machen. Und wenn du eine Stelle findest, dann nimmst du die.

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