Was sind die Ursachen von Sado/Masochismus?

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sm, ich bin selbst betroffene, habe dies lange unterdrückt und unglücklich in normalen beziehungen gelebt. Jetzt habe ich einen partner gefunden. Es fühlt sich für mich gut an, endlich das fühlen zu dürfen, nachdem ich mich sehne. Es ist für mich sexuelle erfüllung und für meinen partner ebenso. So viel Vertrauen und Respekt ist mir noch nie begenet, obwohl ich in unserer beziehung der masochistische Part bin. Weshalb soll eine erfüllte beziehung nun als Krankheit bezeichnet werden, wenn sie beiden guttut? Vieviele "normale" Partnerschaften machen die betroffenen krank? Vielleicht wäre ein bischen mehr toleranz in der Gesellschaft für alle beteiligten eine guter Lösungsansatz. Ja, ich hatte eine versaute Kindheit. Und die Psychologen hatten keinen Lösungsansatz. Jetrzt hab ich meinen eigenen Weg gefunden und das ist gut so.

Das hat mit Blockaden zu tun, Muster, welche sich ein Mensch angeeignet hat. Das sind oftmals Menschen, welche als Kind wenig Macht hatten, sie müssen es auch nicht mehr wissen, aber das läuft dann bei denen weiter wie ein Programm...kannte schon mehrere denen es gleich erging...z.B. einen Jungen welcher extrem gemobbt wurde, der nahm dann Drogen und auch, wenn er mittlerweile wieder runter ist, diese Gefühl ohne Macht zu sein und andere "bemächtigen" zu dominieren zu wollen, dies auch endlich einmal erleben und ausleben zu wollen, was er lange nicht konnte, durch die extremen Hänseleien, führten dann dazu.

Dieser junge Mann ist mittlerweile einer der gefährlichsten, verlogensten und manipulativsten Menschen, welche ich bis jetzt getroffen habe und da kann man sich nur mehr in Sicherheit bringen, da sieht man was Mobbing und Drogen bei einem Menschen anrichten können, aber das ist eine andere Geschichte...war aber nur ein Beispiel, was Gründe sein können.

Es gibt auch Leute, wo der Vater zu dominant ist, die Kinder das sehen und sich als Frau z.B. dann extra dominant geben, damit Ihnen das nicht auch passiert usw... da gibt es viele Gründe.

Auch wenn Leute von einer Neigung sprechen, für mich ist das keine Neigung, sondern ein riesiges Problem, was dahinter steckt, aber jedem das Seine...ich habe immer wieder beobachtet, dass bei einigen in der Vita etwas gehörig schief lief, was denen gar nicht bewusst war und die jetzt diese Neigung haben.

Liebe Grüße!

Mag sein, dass es funktioniert, wenn zwei nur leicht Gestörte aufeinandertreffen, alles in einem menschlich gerade noch vertretbaren Rahmen abläuft und "consensual" auch wirklich im von den BDSM-lern immer gerne betonten Sinne gemeint ist.

Und nicht einer der Partner nur mitmacht, weil sie/er Angst hat, den "Partner" sonst zu verlieren, was doch bei ehrlicher Betrachtung meist der Fall sein wird auch wenn das von BDSM-Anhängern gerne zu negieren versucht wird. Es ist ja inzwischen schwer geworden, seine ablehnende Haltung offen auszusprechen, weil in vielen Kreisen so getan wird, als ob BDSM-Praktiken normal und das Normale unnormal und langweilig wäre.
Ich kenne Frauen, die nur aus Angst, sonst als uncool und langweilig zu gelten und/oder aus Angst, den Partner sonst zu verlieren, mitmachen. Was aber rein rechtlich gesehen natürlich "consensual" ist.

Aber selbst, wenn es im rechtlichen Sinne "consensual" ist, können Beteiligte schlimmste psychische Schäden erleiden (von den körperlichen mal ganz abgesehen, die für mich ab gewissen Grenzen eindeutige absichtliche Körperverletzungen darstellen).

Die Verfechter dieser Praktiken haben entweder keine Ahnung oder wollen häufig nicht wahrhaben, welche Schäden Personen erleiden können, bei denen durch BDSM-Praktiken beispielsweise alte Traumata getriggert werden, was häufig der Fall ist.

Wenn bestimmte Grenzen überschritten werden, ist das absichtliche seelische Misshandlung - ob theoretisch consensual oder nicht. Wer nur aufgrund von alten Traumata mitmacht und/oder manipuliert wurde, wird seelisch und sexuell missbraucht.

Mit Eurer Betonung von "consensual" als Grundprinzip, schafft Ihr Euch einen Freibrief selbst für schlimmste Grausamkeiten und eine Scheinwelt, in der viel mehr Leid zugefügt wird, als es auf der Welt Masochisten geben kann, die sich daran dauerhaft und zu ihrem Wohl erfreuen könnten.

Nur weil Sie selbst vielleicht ein lieber BDSM-ler sind, der tatsächlich am Wohl der Partnerin interessiert ist, alles freiwillig in jeder Hinsicht ist und Sie sich sogar an Code-Wörter halten, sollten Sie bitte nicht so tun, als würden unter dieser Überschrift nicht schlimmste, folgenschwere Dinge passieren. Das zu bagatellisieren, halte ich für fatal, weil viele Frauen die Gefahren für ihr Wohl nicht absehen und massiv geschädigt werden können.

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