Was sind die Rechte eines Busfahrers?

6 Antworten

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Nein, darf er nicht, es lag weder eine Notwehrsituation noch ein
Notstand vor. Was er gemacht hat war schlicht und weg
Freiheitsberaubung. Die Tat stand außer Verhältnis zur Situation. Ein
einfaches "selber wegräumen" hätte gereicht.

Willst du wirklich einen Aufstand gegen den Busfahrer anzetteln, ihn anzeigen oder seinen Chef benachtrichtigen? Wenn ja, bedenke:

Busfahrer - besonders von Schulbussen - ist ein absolut nerviger Job. Krach, Schülergeschrei, Gedränge und dabei sollst du dich auf die Straße konzentrieren und deinen Fahrplan einhalten. Wenn du dabei noch nach hinten schauen musst, wer welchen Müll wohin wirft, bist du einfach überfordert. Aber nach jeder Fahrt im Bus Großreinemachen willst du auch nicht.

Was bleibt: Die Mitfahrer auffordern, den Bus in einen solchen Zustand zu verlassen, wie man ihn ja auch betreten hat. Und? Ist euch ein Stein aus der Krone gefallen, weil ihr eine Tüte aufheben solltet? Busfahren ist - wie das gesamte Leben - nicht immer ein Zuckerschlecken.

Also 

1. Nirgendwo steht, dass ich ihn anzeigen oder derartiges will ich wollte einfach nur wissen ob er das darf mehr nicht und 

2. Das waren nicht meine Mitschüler ich habe die Kinder nicht gekannt und ich habe auch die Tüte nicht aufgehoben

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@Vrenina

Also,

  1. Warum willst du etwas über seine Rechte wissen, wenn du gar keine Konsequenzen aus diesem Wissen ziehen willst?
  2. Egal, ob du die Kinder kanntest oder nicht. Es wäre sicher nicht zu viel gewesen, dich eben zu bücken und eine Tüte aufzuheben. Schließlich möchtest du auch in einem sauberen Bus fahren (nehm ich jedenfalls an).
  3. Und dass du die Tüte nicht augfgehoben hast, ist nicht unbedingt eine Heldentat, die du hier breittreten solltest.
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Ja Busfahrer halt

Aber darf er das?

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@Kathi170300

Satire ein:

Ja sicher, er darf in einer Notstandssituation oder zur Notwehr Straftaten begehen um Gefahren für Rechtsgüter und Angriffe auf Personen abzuwehren. Ganz klar ging von der Tüte eine Gefahr aus und sie wurde auch bestimmt als Waffe für einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff eingesetzt.

Satire aus.

Armes Deutschland! Was manche Bundesbürger für ein Grundwissen haben.

Damit will ich sagen: Falsche Antwort bei einer 50/50 Chance

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@ZuumZuum

Meine Wenigkeit wird Ihnen jetzt mal meinen Grundgedanken zu dieser Problematik näher erläutern: 

Ich fühle mich in dieser Konversation ziemlich persönlich angegriffen und ich glaube sie verstehen einfach nicht, dass hinter meinen Worten die ich Ihnen versucht  habe mitzuteilen ein bisschen viel Ironie vorzufinden ist.

Pfff Lappen ;)

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Hallo.

Mein erster Bericht wurde wohl gelöscht.

Der Fahrer eines Busses hat "Hausrecht" sofern er die Belange des Schulträgers, des Chefs und der Schule und der Kinder.

Die Weisung des Landkreises ist etwa. Will ein Schüler Ärger machen, raus beim nächster Haltestelle. Macht ein Fahrgast Ärger nächste Haltestelle  raus.

Ich hatte 104 Fahrgäste im Bus.  Schüler und 3 Fahrgäste. +-

Die Schule will das die Schüler pünktlich hin und weg kommen. Der Chef will keinen ärger mit der Schule dem Landkreis und der Polizei.

Der Busfahrer möchte gar keinen Ärger.

Wenn da nicht konsequent durchgegriffen wird, dann ist der Busfahrer nach einer Woche  nicht mehr in der Lage den Bus zu beherrschen.

Wenn dann noch ein Inspektor auf Probe mitfahren will um die Schüler zu zählen, und es passt nicht, und er keine Freikarte hat, nächste Haltestelle  Raus. oder bezahlen.

Hier sind die Entfernungen ganz anders wie in der Stadt. Wenn der letzte Bus zu Schule fährt dann kommt der nächste erst Mittags wieder.

Im Sommer fahren von meinem Heimatort zum Gymnasium ca 15 km  etwa 50% mit dem Fahrrad.

Wenn der Busfahrer nicht durchgreift, dann ist er verloren.

Er darf nicht Kopflos werden, den es geht immerhin um 100- 110 Personen im Bus, dessen Leben dir anvertraut wurden.

Vor fünf Jahren bin ich aufgehört und wollte darüber ein Buch schreiben.

Aber zur frage zurück.

Der Busfahrer hat vollkommen richtig gehandelt .Er hat ein eingeschränktes "Hausrecht". 


Mit Gruß

Bley 1914




Hast Du das Buch schon geschrieben??

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@hund2007

Nein, habe ich nicht, und zwar nicht weil ich es nicht könnte, sondern sich vielleicht wiedererkennen würden.

Da ich jetzt öfter krank bin, möchte ich nur meine Ruhe, und mir keinen Ärger

holen möchte.

Mit Gruß

Bley 1914 aus dem Oldenburger Münsterland

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Nein darf er nicht. Das ist Freiheitsberaubung. Und er darf erst recht nicht andere Kinder zwingen, eine Tüte aufzuheben, die nicht ihnen gehört. wenn der Arbeitgeber dass hört, hat der gewaltige Probleme - auch vom Gesetz her. Freiheitsberaubung wird in vielen Fällen mit einer Freiheitsstrafe geahndet.

Absoluter Blödsinn.

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@X3030

Rechtskonform ist es auf keinen Fall! Freiheitsstrafe ist extrem unwahrscheinlich, gebe ich zu. Aber jemanden im Bus zu behalten bis irgendwas irgendwie sauber gemacht worden ist, von irgendjemand anderem kann nicht in Rechtlichen Erlaubnissen eines Busfahres liegen.

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