Was sind die besten Antworten auf "Verkaufe mir diesen Stift" in einem Vorstellungsgespräch?

6 Antworten

Soll das eine Bewerbung als Verkäufer sein? Dann solltest du eine Bedarfsanalyse machen. Dafür musst du Fragen stellen. Diese Fragen darf man nicht mit Ja oder Nein beantworten können. Ja oder Nein Fragen wären geschlossene Fragen.

Deine Fragen sollten offene Fragen sein. Beispiel:

Womit schreiben sie in der Regel? Nutzen sie elektronische Medien oder Stift und Papier? (Diese Frage kann man nicht mit Ja oder Nein beantworten.)

Wenn dein Gegenüber dann sagt dass er auf Papier schreibt, fragst du weiter. Zum Beispiel ob er lieber mit einem Füller schreibt oder mit einem Kugelschreiber. Lass dir selbst etwas einfallen, bis du ihn so weit hast dass du ihm deinen Stift präsentieren kannst. Er muss vorher so viel Interesse gezeigt haben, dass der Stift wenigstens einen seiner Wünsche erfüllt. Von diesem Moment an kannst du ihm die Vorzüge deines Stifts erklären. Zum Schluss kommt deine Frage ob der Stift ihm gefällt. Den Preis musst du ihm nur dann nennen, wenn er danach fragt. Wenn er nicht fragt ist der Preis unwichtig.

Stell ihm niemals eine Suggestivfrage! "Na, der sieht doch gut aus, oder nicht? Den wollen sie doch bestimmt haben!" So gehen nur Anfänger vor. In einer Bewerbung wäre das dein eigener knock out.

"Bevor ich anfange schreiben Sie bitte Ihren Namen auf ein / dieses Stück Papier"

Die Wahrheit die in dieser Begebenheit steckt ist sehr viel weitreichender als das nackte Verkaufsgepräch.....

Ich biete etwas Feil
Ich wecke Bedarf
nicht jeder hat Bedarf
die keinen Bedarf haben, haben villeicht in diesem Moment oder nur zu anderer Zeit Bedarf

Eine solche Frage sollte man eigentlich nicht in einem Vorstellungsgespräch erwarten. Kommt sie trotzdem würde ich mir die Frage stellen, ob ich dort wirklich arbeiten möchte. Ich habe schon einige merkwürdige Bewerbungsgespräche hinter mir, aber so eine Frage habe ich noch nie erlebt. Konzentriere Dich besser auf Deine Schwächen, die sich aus dem Lebenslauf ergeben.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

völlig richtig... Das ist ehr eine reißerische Frage in einem Verkaufstrainig.... Trotzdem gibt diese einfache "Falle" sehr viel Interpretationsmöglichkeiten.

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@RudiRatlos67

Klar. Ich würde in dem tatsächlichen Fall vll. (nicht ganz ernst gemeint) nachfragen, inwieweit der Verkauf von Stiften einen Teil des Aufgabenspektrums der ausgeschriebenen Stelle ausmacht.

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So eine Frage zählte früher zu den 100 am häufigsten gestellten Fragen, besonders wenn der Job mit Produkten oder Dienstleistungen handelt. Sie wird auch heute noch gestellt, nur mal als Info.

Sinn und Zweck dieser Frage ist, zu sehen, ob und wie der Bewerber spontan reagiert und ob er bei einem Verkaufsgespräch auf die Kundenwünsche des Gegenübers eingeht. Eine gute Reaktion wäre demnach, keinen Vortrag über den Stift zu halten, sondern über die Vorzüge dieses Stiftes aufzuklären, nachdem man den Kunden jeweils vorher befragt, was für ihn bei einem Stift wichtig ist: Preis oder ergonomisch geformt oder Haltbarkeitsdauer oder Schriftbild etc.

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In den meisten Firmen wird mit den Werbegeschenken der eigenen Firma geschrieben oder mit eigens dafür angeschafftes Büromaterial. Und so etwas verkaufe ich grundsätzlich nicht weiter oder nehme es einfach so mit.

Wie schon geschrieben wurde- wenn eine Firma merkwürdige Fragen stellt, die nicht in ein Bewerbungsgespräch gehören, solltest du dir gut überlegen, ob du da arbeiten möchtest.

"Den verkaufe ich nicht. Dieser Stift begeistert mich so, den kaufe ich für mich selbst!" :D

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