Was passiert wirklich, wenn man Zahnpasta isst?

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3 Antworten

Doch, doch, stimmt schon, wegen dem Fluorid! Also wenn das mit der Magensäure in Verbindung kommt......

Die Toxikologie von Fluoriden ist von zahlreichen Faktoren abhängig, wie der Art des Fluorids, dessen Löslichkeitsverhalten, Art der Einwirkung, die Resorptionsgeschwindigkeit im Magen, dem Säure-Basen-Haushalt und dem pH-Wert des aufgenommenen Fluorids. Die sichere toxische Dosis (Certainly Toxic Dose, CTD) liegt bei 32 bis 64 mg Fluorid pro Kilogramm Körpergewicht. Bei Kleinkindern liegt die wahrscheinliche toxische Dosis (Probably Toxic Dose, PTD) bei 5mg Fluorid pro Kilogramm Körpergewicht.

Zum Vergleich: In einer Tube Zahnpasta (100 g bzw. 75 ml) mit einem Fluoridgehalt von 1000 ppm (parts per million, Teile einer Million) befinden sich 100 mg Fluorid. Ein 15 kg schweres Kind hätte beim Verzehr der gesamten Tube Zahnpasta die wahrscheinliche toxische Dosis damit überschritten.

Wasserunlösliche oder schwerlösliche Fluoride wie Calciumfluorid und Aluminiumfluorid besitzen eine wesentlich geringere Toxizität. Es besteht jedoch immer die Gefahr der Bildung des ebenfalls hochtoxischen Fluorwasserstoffs beim Kontakt mit starken Säuren.

Die Giftwirkung (Fluorose) beruht teils auf der Ausfällung des vom Stoffwechsel benötigten Calcium als Calciumfluorid, teils aus der Wirkung als Protoplasma- und Zellgift, das bestimmte Enzymsysteme und die Proteinsynthese hemmt. Sie äußert sich in Schädigungen des Skeletts, der Zähne, der Lungenfunktion, der Haut und in Stoffwechselstörungen.

Bei oraler Aufnahme (zum Beispiel in Trinkwasser/Mineralwasser enthalten) erfolgt eine schnelle und nahezu vollständige Resorption löslicher Fluoride über die Magenschleimhaut, da die Salze durch die Salzsäure des Magens Fluorwasserstoff bilden. Akute Symptome sind starke Schmerzen in Magen und Darm und hinter dem Brustbein, Krämpfe, Bewusstlosigkeit und schwere Stoffwechselstörungen. Fluorwasserstoff verursacht ebenfalls starke Verätzungen bis zur Zerstörung von Zellen.

Als Antidot bei Fluoridvergiftungen dient Calciumgluconat. Als Erste-Hilfe-Maßnahme sind auch andere calciumhaltige Mittel wirksam; beispielsweise kann es helfen, Milch zu trinken, um damit die Resorption der Fluoridionen zu hemmen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fluoride


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@ AnnnaaK

Erst mal eine Frage: ist das dein Profilbild?

Dann lasse das bleiben, so bist du genau richtig. Deine Eltern wissen schon, warum sie dir noch mehr abnehmen verbieten (11.12.).

Warum sollte jemand Zahnpasta essen wollen um Fieber zu bekommen.

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AnnnaaK 12.12.2015, 22:51

ja das bin ich am profilbild ^^
und meine freunde wollten mal krank machen und fieber bekommen oder so

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Dir wird vermutlich einfach schlecht. Neben Senf in warmen Wasser funktioniert das auch mit Zahnpasta, wenn man absichtlich erbrechen will.

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