Was passiert, wenn viele Menschen plötzlich in Aktien investieren?

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5 Antworten

Zunächst müssen wir 2 Dinge grundsätzlich unterschieden:

1. bloßer Aktienhandel

2. Aktienneuemissionen

Bei 1. Würden nur die Aktienkurse sich aufgrund der erhöhten Nachfrage anpassen. Die emitierten Aktien vermehren sich ja nicht!

Bei 2. würden Start-up-Untenehmen leichter an Kapital kommen, um ihre Geschäftsidee zu verwirklichen.

Günter

Wieso sollte mehr ausgeschüttet werden?

Deine Kenntnisse von Börse und Wirtschaft sind wirklich verbesserungswürdig.

Eine Aktien ist ein Anteil an einem Unternehmen (meinetwegen 1 millionstel Teil - ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich). Der Anteilsinhaber kann über die Hauptversammlung jährlich mit seinem Stimmanteil den Vorstand wählen / abwählen. Der Vorstand leitet dann das Unternehmen ohne weitere Einmischung und erwirtschaftet hoffentlich Gewinne. 

Am Ende des Wirtschaftsjahres macht der Vorstand für die Hauptversammlung einen Vorschlag wie die Gewinne verteilt werden sollen, werden zum Teil ausgeschüttet, ein Teil verbleibt für Expansion im Unternehmen.

Ob jetzt nun während des Jahres Aktionäre zu welchem Preis auch immer ihre Anteile gekauft /verkauft habe spielt für das Unternehmen keine Rolle. Auch die Höhe der Gewinne ist davon nicht abhängig.

Wenn also mehr Leute Aktien kaufen würden würden die Aktienkurse steigen aber die Ausschüttungen blieben gleich. Also keine Auswirkungen, Deutschland kann weiter leben.

Mir scheint du hast von der Börse keine Ahnung.

Daher: wenn die Nachfrage an Aktien steigt, dann führt das zu steigenden Aktienkurse.

Eine andere Auswirkung hat es nicht. 

Nur wenn alle eingestiegen sind und auf weiter steigende Kurse warten, werden die Aktienkurse wieder fallen. Da schon wenige Verkäufe einen Kurssturz auslösen können, da kein Käufer dagegen steht. 

Die Nachfrage löst neben der erheblichen Kurssteigerung eine gewaltige Diskrepanz zwischen realer Bewertung und Marktbewertung aus. Die Unternehmensgewinne, -substanz und Zukunftsaussichten stehen dann nicht mehr in gesundem Verhältnis zum Marktwert. Dies ist eine Blasenbildung. Diese Spekulationsblase wird irgendwann platzen. Beispiele Tulpenspekulation in Niederlande, Weltwirtschaftskrise seinerzeit mit dem schwarzen Freitag oder Neuer Markt Zusammenbruch 2000.

Wie die Beispiele zeigen ist eine Weltwirtschaftskrise durchaus in dem Zusammenhang möglich. Heutzutage wird dem i.d.R. mit einer starken  Ausweitung der Geldmenge entgegengewirkt, um den Zusammenbruch der Wirtschaft zu vermeiden

Die Firma würde profitieren und die Aktionäre auch. Wenn die Nachfrage steigt, steigen auch die Kurse der Aktien.
Also das bezieht sich auf eine Firma

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