Was passiert, wenn man eine alkalische Lösung ins Auge bekommt?

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6 Antworten

> eine alkalische Lösung

ist ein sehr weiter Begriff. Das geht von einer ganz schwach alkalischen Lösung (z.B. 1 g/l Natron in Wasser) über mässig alkalisch (was passiert, wenn Seifenwasser ins Auge kommt, ist Dir wohl bekannt) bis zu ätzend alkalisch (100 g/l NaOH in Wasser).

Entsprechend gehen die Folgen von "gar nichts" bis zu Erblindung. Letzteres deshalb, weil Eiweiss bei hohen pH-Werten denaturiert - aus dem klaren Eiweiss in der Hornhaut wird dabei eine trübe Masse.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alkalische_L%C3%B6sung

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Kommt auf die Stärke an. Ist diese große genug, wird es Nacht bis ans Lebensende. Ist ein Arzt in der Nähe, besteht noch Hoffnung. Laugen greifen nicht nur die Oberfläche organischer Stoffe an, sondern dringen immer weiter ins Gewebe ein und "versülzen" es. Es beginnt aufzuquellen mehr oder minder.

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Es verätzt die Hornhaut und, je nach Einwirkzeit, tiefer liegende Schichten. Führt zum Erblinden und tut auch noch weh.

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Wenn Du Deine Augen behalten willst: Tatütata, ab in die Notfallambulanz.

Säure im Aug kann man unter guten Umständen ignorieren, bei Lauge ist das nicht zu empfehlen. Hängt natürlich auch von der Konzentration und Menge ab.

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Bevarian 26.05.2016, 20:36

Und während Du auf den Sanka wartest, das Glotzauge unter den aufgedrehten Wasserhahn halten...

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Die Hornhaut wird verätzt, man erblindet.

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Könnte über Verbrennung zur erblindung führen.

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