Ja, die Beschleunigung ist a=Δv/Δt = (117 km/h − 85 km/h) / (1.4 s) = 6.35 m/s²

Und ja, die dabei zurückgelegte Strecke setzt sich zusammen aus einer gleich­för­mi­gen Bewegung (mit v₀=85 km/h) und einer beschleunigten (mit a=6.35 m/s²), also insgesamt s = v₀t + ½at² = 39.3 m.

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Die echte Tante, mit der Du blutsverwandt bist (eine Schwester eines Elternteils) heißt teta oder tetka. Die anderen sind angeheiratet, also Schwiegertanten, und zwar entwe­der über die väterliche (strina=Schwägerin des Vaters) oder mütterliche (ujna) Linie.

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Wenn der Mond genau über Deinem Kopf steht, dann zieht er Dich nach oben. Das schwächt die Erdanziehung, und Du wirst folglich ein bißchen leichter. Steht der Mond aber auf der anderen Seite der Erde (also unter Deinen Füßen), zieht er Dich folg­lich in dieselbe Richtung wie die Erde, und Du wirst folglich ein bißchen schwerer. Grob ab­geschätzt, sollte der Effekt ein paar Millionstel betragen, also deutlich weniger als 1 g auf die Körpermasse eines Menschen.

Ähnlich große Effekte gibt es überall — die Sonne macht im Prinzip dasselbe wie der Mond und zieht Dich auch an, die Erdanziehungskraft hängt von der geographischen Breite und der Bodenzusammensetzung ab, und natürlich auch von der Höhe — im 20. Stock eines Hochhauses bist Du auch ein paar Millionstel leichter als im Erdgeschoß, weil Du weiter vom Erdmittelpunkt weg bist.

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Als ich letztes Jahr in Prizren war, habe ich einige Leute gefragt, ob Interesse an einer Vereinigung bestünde. Die Antwort war durchwegs negativ — keiner wollte mit den al­banischen Albanern im gleichen Land leben, stattdessen will jeder in die EU (den €uro haben sie ja schon).

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Die Dichteangabe kann sich nur auf die verdünnte Schwefelsäure beziehen; das ist sprachlich alles andere als klar, kann aber nicht anders gemeint sein. Du sollst den Gehalt dieser ρ=1.125 g/ml Schwefelsäure als Massenanteil angeben, wenn 24 ml davon 12 g BaSO₄ ausfällen.

H₂SO₄ + BaCl₂ ⟶ BaSO₄ + 2 HCl

m=12 g BaSO₄ entsprechen einer Stoffmenge n=m/M=0.0514 mol, also enthielt die Probe dieselbe Stoffmenge Schwefelsäure, die waren in V=24 ml gelöst, also ist die Stoffmengenmonzentration c=n/V=2.14 mol/l; ein Liter da­von wiegt 1125 g und ent­hält 2.14 mol bzw. m=nM=210 g reine H₂SO₄, das sind 210/1125=18.7%

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Ein paar Neutronen laufen immer verirrt in der Landschaft herum. Uran produziert sogar selbst ein paar (durch Spontanspaltung), und Du brauchst ja nur ganz wenige, um die Kettenreaktion zu starten.

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I2 (aq)+ 2 Na2S2O3 (aq) + 4 KCl (aq) ⟶ K2S4O6 (s)↓ + 4 NaCl (aq) + 2 KI (aq)

Diese Reaktionsgleichung ist richtig ausbalanciert — alle Atomsorten links kommen in gleicher Anzahl auch rechts vor. Damit beschreibt sie eine mögliche Reaktion. Wirk­lich schlau werde ich aber nicht daraus.

Der Grund für meine Verwirrung ist, daß Du mit den Kationen herumspielst und ich weiß nicht, warum. Wenn es um die Reaktionsgleichung von Iod mit Thiosulfat ginge, dann reicht ja

I2 (aq)+ 2 Na2S2O3 (aq) ⟶ Na2S4O6 (aq) + 2 NaI (aq)

vollkommen aus. Du gibst aber noch Kaliumchlorid dazu, und behauptest, daß da­bei festes Kaliumtetrathionat ausfiele. Davon habe ich noch nie etwas gehört, und ich bin zwar kein Spezialist für Polythionsäuren und ähnliches Ungeziefer, aber diese mo­de­rat seriöse Seite schreibt von einer Löslichkeit 232 g/l, und andere Stellen im Web ha­ben dieselbe Zahl (vermutlich alle aus derselben Quelle zusammengespidert). Wenn das auch nur nä­he­rungsweise stimmt, dann ergibt Deine Behauptung, es bilde sich festes Kaliumtetrathionat, keinen Sinn.

Also frage ich Dich ganz direkt: Welchen Sinn hat die KCl-Zugabe in Deiner Gleichung? Hast Du Löslichkeitsdaten für K₂S₄O₆, die eine geringe Löslichkeit nahelegen?

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Beide Reaktionsgleichungen sind irgendwie richtig (sie geben das Redoxgeschehen korrekt wieder: der Aldehyd gibt zwei Elektronen ab, jedes Kupfer nimmt eines auf), aber ich habe bei beiden an den Details ein bißchen herumzuschimpfen.

  1. Ich habe Zweifel an der Existenz eines CuOH, was wirklich ausfällt ist Cu₂O, das sich daraus leicht bildet 2 CuOH → Cu₂O + H₂O
  2. Die Zuckersäure R–COOH liegt im Alkalischen als Anion R–CO₂¯ vor.
  3. Cu⁺ ist noch grenzwertiger als CuOH, weil das so aussieht, als ob es in Lösung bleibt, und das tut es bestimmt nicht.

Deshalb plädiere (nicht nur) ich für:

2 Cu²⁺ + R–CO–H + 5 OH¯ ⟶ Cu₂O↓ + R–CO₂¯ + 3 H₂O

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Das ist nicht ganz trivial zu berechnen: Du nimmst 6.31 ml der c=1 mol/l HCl plus 18.72 ml der w=25% HCl und bekommst 25 ml einer w=20% HCl.

Um das wirklich zu berechnen, braucht man die Dichten, die kannst Du irgendwo im Internet nachschlagen.

  • Eine 1 mol/l HCl hat ρ=1.016 g/ml. Die V=6.31 ml wiegen also m=ρV=6.41 g und enthalten n=cV=6.31 mmol HCl, das sind m=nM=0.233 g, also verbleiben 6.18 g Wasser.
  • Eine w=25% HCl hat Dichte ρ=1.124 g/ml. Die V=18.72 ml davon wiegen also m=ρV=21.04 g, davon sind ¼ also 5.26 g HCl und der Rest also 17.78 g Wasser.
  • Eine w=20% HCl hat Dichte ρ=1.098 g/ml, die gewünschten 25 ml wiegen also m=Vρ=27.45 g. Das entspricht genau der Summe der Massen der Einzellösungen (6.41 g + 21.04 g)
  • Unsere Lösung enthält 0.23 g + 5.26 g = 5.49 g HCl in insgesamt 27.45 g Lösung; das ist ist genau ⅕ bzw. 20%.

Du siehst also, daß ich richtig gerechnet habe.

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Die 25 ml NaOH enthalten n=cV=2.5 mmol.

H₂SO₄ + 2 NaOH ⟶ Na₂SO₄ + 2 H₂O

Die Reaktionsgleichung zeigt, daß NaOH mit der halben Stoffmenge H₂SO₄ reagiert, also waren in der H₂SO₄-Lösung 1.25 mmol H₂SO₄ enthalten, also c=n/V=0.025 mol/l.

Als Bonus gibt es hier noch die Titrationskurve (schwarz); die Hintergrundfarbe vio­lett/blau geben die Anteile an HSO₄¯ und SO₄²¯ in der Lösung an.

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Ja, wenn etwas einen niedrigen pH-Wert hat, dann schmeckt es sauer. Allerdings gibt es ja auch noch andere Geschmackseindrücke, und wenn mehrere dazukom­men, dann kann es sein, daß das Gehirn dem Sauren einen geringeren Stellenwert ein­räumt. Reife Äpfel sind vom pH-Wert nicht viel weniger sauer als unreife, schmecken aber deutlich weniger sauer, weil der Zucker das Gehirn überlistet.

Mir sind keine Substanzen bekannt, die sauer schmecken aber keine Säuren im che­mischen Sinn sind. Ich schließe aber nicht aus, daß es so etwas geben könnte.

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Der Witz ist leicht zu verstehen: Es handelt sich um Lise Meitner und Otto Hahn, die die Spaltprodukte von Uran, nämlich Krypton und Barium, im Rückstand ihrer Kern­spaltungsversuche finden.

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Viele Menschen verbinden damit Zwang und Belastung.

Deinem Vorschlag zufolge soll der Beitrag zwar immer noch zwangsweise eingeho­ben werden und jeden Haushalt belasten, aber das willst Du durch eine neue Bezeich­nung verschleiern. Das finde ich empörend unehrlich. Wenn Du die Leute davon über­zeugen willst, daß Zwang und Be­lastung einem unterstützenswerten Zweck dienen, dann mach das, aber laß dabei nicht die Fakten unter den Tisch fallen.

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