Es wird ja immer von derselben Quelle abgefüllt. Das Wasser durch­dringt also immer dieselben Gesteinsschichten, und sollte daher mit weitgehend derselben Zusammensetzung an der Oberfläche ankom­men. Man kann also erwarten, daß der Mineralstoffgehalt sich über Jahr­hunderte bis Jahrtausende nicht ändert — in der Geologie än­dert sich zwar alles, aber nur langsam.

Das heißt nicht, daß rasche Änderungen ausgeschlossen sind; als na­türliche Effekte kommen da vor allem vulkanische Aktivität in Fra­ge, aber es gibt auch künstliche wie Absenken des Grund­was­ser­spie­gels durch Entnahme von zuviel Wasser (z.B. für künstliche Be­wässerung), oder auch veränderte Regenmuster durch den Klima­wandel. Solche Effekte verändern aber meistens auch die Ergiebig­keit oder Temperatur der Quelle; wenn man keine derartigen Warn­zeichen sieht, dann kann man schon etliche Jahre zwischen zwei zertifizierten, unabhängigen Analysen warten. Die Betreiber machen vermutlich viel häufiger selbst Analysen, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist.

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Flüssiger Stickstoff.

Ich weiß, daß das nicht ganz praxistauglich ist, aber da das präpara­tive anorganische Praktikum in meinem Studium ins Sommer­semes­ter fiel, war es ein beliebter Sport im Labor, sich aus den Dewars das Zeug gegenseitig ins Gesicht zu spritzen. Wenn man weiß was man tut, geht das sogar unfallfrei ab (die Linde-Anlage im Keller lief Tag&​Nacht).

Wenn Du eine low-tech-Lösung suchst, dann schlage ich einen Deckenventillator („Miefquirl“) vor.

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Wenn D vorhast, in die Physikalische oder Theoretische Chemie einzusteigen, dann würde ich Dir raten, das Windows so rasch wie möglich durch Linux zu ersetzen.

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Abgesehen von dem komischen Wendepunkt, de Du ganz rechts angedeutet hast, stimmt es also. Du drei Nullstellen der Ableitung (bei x=−2, ¾, 2) entsprechen den drei Extrempunkten der gegebenen Funktion, und die beiden Extrempunkte (bei ¼±√(67⁄48)) den Wendepunkten.

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Sehr gute Idee. Achte aber darauf, daß der SbF₅-Gehalt hoch genug ist, daß sich nicht HSbF₆ sondern gleich HSb₂F₁₁ bildet. Das Sb₂F₁₁⁻ ist nämlich das spannendere An­ion, und es ist auch weniger basisch als SbF₆⁻. Basen sollen ja in Hautpflegeproduk­ten generell vermieden werden.

HF + 2 SbF₅ ⟶ HSb₂F₁₁

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Meiner Meinung nach hast Du den richtigen Ansatz: Da wir nicht wissen, was die Technik in 200 Jahren kann, gehen wir zwei Jahrhunderte zurück und fragen uns, was die Leute damals mit unserer Technik anfangen könnten, wenn ihnen etwas davon durch eine temporale Anomalie in die Hände fällt. Du hast zwei Beispiele gebraucht, ein Solarpanel und ein Smartphone, und die werde ich beide durchdenken.

Fangen wir mit dem Solarpanel an. Elektrizität aus elektrochemischen Quellen war bereits ein Vierteljahrhundert bekannt, Stromstärke und Spannung konnten gemessen werden, und das Ohm’sche Gesetz lag schon in der Luft (es wurde 1827 publiziert). Sobald die Leute das Panel an die Sonne halten, können sie also messen, daß Strom fließt, und das würde ihnen wie ein Wunder vorkommen. Wahrscheinlich würden sie sich wünschen, mehr von solchen Geräten zu haben, denn Elektrizität war in den 1820ern zwar kein Haushaltsgut, aber in der Wissenschaft war das anders, z.B. war Elektrolyse vor Metallgewinnung eine Standardmethode, und es gab auch schon experimentelle Gleichstrommotoren oder Telegraphen-Vorläufer. Der enorme Nutzen von Solarpanels wäre also allen einsichtig, weil man damit die ressourcenfressenden Batterien umgehen kann.

Beim Handy sieht das anders aus, weil das Gerät ohne Netzwerk- und GPS-Verbin­dung ja nicht viel kann. Andererseits hat es immer noch ein User-Interface, an dem man sich spielen kann bis der Akku leer ist. Mit einer einfachen Taschenrechner-App könntest Du die Ingenieure dieser Zeit absolut beeindrucken. Niemand könnte sich ganz sicher sein, ob es mit Technik oder Magie funktioniert, denn die Vorstellung, daß eine Maschine bunte Bilder erzeugt und in Echtzeit auf Fingergesten reagiert und Qua­drat­wurzeln und Logarithmen aus dem Nichts herbeihext, müßte geradezu außer­ir­disch wirken. Leider wäre der Akku bereits leer, noch bevor alle Anwendungen einer solchen Maschine aufgezählt sind.

Allerdings wären beide Geräte mit der Technik der Zeit nicht weiter analysierbar. Die Chemie konnte damals gerade mal so etwas wie qualitative bis semiquantitative Elementaranalysen machen, also feststellen, welche chemischen Elemente sich in einer Probe befinden, und ob es viel oder wenig ist. Mit dieser Technik kannst Du den Unterschied zwischen einem Stück Silicium und einem funktionierenden Halbleiter­chip nicht sehen — das chemische Element Silicium war übrigens erst 1824 entdeckt worden, und Aluminium ein Jahr später. Niemand hätte eine Chance, zu verstehen, wie Halbleitermaterialen gebaut sind, wie und warum sie funktionieren, oder was sie alles können. Niemand hätte eine Chance, sie zu reparieren oder gar nachzubauen. Sobald die zeitreisenden Gadgets nicht mehr funktionieren, sind sie Elektroschrott.

Ehrlich gesagt vermute ich, daß es uns mit Technik von zwei Jahrhunderten in unse­rer Zukunft nicht besser ergehen würde. Natürlich verstehen wir heute viel mehr von Materialwissenschaft als die Menschen damals, aber die in der Zukunft werden uns wahrscheinlich ähnlich weit voraus sein.

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Wo Du parken kannst, weiß ich nicht weil autolos.

Aber Du kannst problemlos vom Hauptplatz über den Karmeliterplatz zu den Kase­matten aufsteigen, da bist Du in ca. 15 Min dort, und es ist angenehmer zu gehen als die Stufen parallel zur Schloßbergbahn.

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Vermutlich handelt es sich um den Versuch

παντὶ δὲ ᾧ ἐδόθη πολύ, πολὺ ζητηθήσεται παρ’ αὐτοῦ,
pantì dè hõⱼ edóthē polý, polỳ zētēthḗsetai par’ autoũ
aber jedem, dem viel gegeben wurde, von dem wird viel gefordert werden

zu übersetzen. Ich halte ihn nicht für besonders gelungen, weil im zweiten Satzteil eine Präposition ungleich to erforderlich ist, und es steht keine da.

Wenn ich nachsehe, wie die die Stelle von anderen übersetzt wird, dann stimmt das zu den Erwartungen; typischerweise steht da so etwas wie for unto whomsoever much is given, of him shall be much required, also mit einer Präposition of oder from im zweiten Satzteil.

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  1. Die Struktur des Tripeptids ist richtig: H–‍(NH–‍CHR–‍CO)₃–‍OH
  2. Das Glycin ganz links ist richtig (die „Seitenkette“ ist nur ein einzelnes H).
  3. Beim Threonin ist die Schreibweise schlecht bis falsch — so wie Du es dargestellt hat, würde das O-Atom der Seitenkette zwischen zwei C-Atomen stehen, während ist in Wirklich­keit natürlich an ein C und an ein H gebunden ist (die Seitenkette lautet –‍CHOH–‍CH₂OH). Du solltest also CHOH in eine Zeile schreiben, nicht in zwei, alternativ auch CH–OH oder eine ähnliche Variante.
  4. Beim Leucin ist die Grenze zu „falsch“ klar überschritten. Du hast als Seitenkette einen Propylrest falsch angeschrieben (–‍CH₂–CH₃–CH₃ statt –‍CH₂–‍CH₂–‍CH₃), aber das Leucinmoleküul hat dort sowieso einen Isobutylrest –CH₂–CH(CH₃)₂, also also hast Du mehrere Fehler auf einmal gemacht. Die Aminosäure, die Du aufgeschrieben hat (wenn man den Fehler im Index ignoriert), heißt Norvalin und kommt nicht in Proteinen vor.
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Der Satz enthält keine unmöglichen Elemente, aber die Wortstellung ist sehr atypisch. Der Satz beginnt mit einem Dativ, was eher ungewöhnlich ist, aber im Kontext durch­aus möglich ist, aber auch die anderen Satzglieder sind unerwartet georndnet. Ich habe ein paar Minuten darüber nachgedacht, ob ich einen Kontext konstruieren kann, in dem diese spezielle Wortstellung ungezwungen wirkt. Das ist mein bester Versuch:

Du kennst doch Maria?
(Ja, klar)
Und weißt Du auch, was sie gestern gemacht hat?
(Nein, was war es denn?)
Einem verlausten Bettler Geld gegeben hat sie gestern in der Stadt.

Da ein so spezifischer Kontext erforderlich ist, klingt mir die direkte Namensnennung unplausibel, und ich habe den Namen daher durch ein Pronomen ersetzt.

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Ich weiß nicht wirklich, was Du willst. Aber es sieht so aus, als ob Du ein allgemeines Verfahren lernen willst, wie man an die MO-Diagramme von Molekülen wie SF₆, SOCl₂, CH₃COCH₃, XeO₂F₂, HClO₄, N(C₂H₅)₃ und ähnlichen kommen kann.

Soferne Du nur qualitative die Diagramme schätzen willst (also die Orbitale nur un­gefähr in der richtigen Reihenfolge herauskommen sollen), kannst Du bei einfachen Molekülen oft per Symmetrie ganz gut raten, wenn Du mit irreduziblen Darstellungen von Punktgruppen gut umgehen kannst; aber dabei sind immer überraschende Rein­fälle möglich. Je weniger Symmetrie Du hast, umso mehr mußt Du schätzen und kannst Dich dabei leicht irren.

Besser ist es also, das Zeug nicht qualitativ zu schätzen sondern quantitativ aus­zu­rech­nen, aber das ist auch wesentlich schwieriger und nicht ohne Computerhilfe zu be­wältigen. Die Quantenchemiker verwenden je nach Schwierigkeitsgrad des frag­lichen Moleküls unterschiedliche Methoden, aber wenn Du bei relativ einfachen Mole­külen bleibst (alle bindenden Valenzorbitale sind gefüllt, oder zumindest knapp daran) und nur eine Handvoll Nicht­wasserstoffatome, dann kannst Du mit Hartee-Fock oder einem einfachen Dichte­funktional bereits ganz gute Orbitale bekommen, und das kannst Du problemlos auf einem Laptop laufen lassen. Für größere Moleküle kannst Du vielleicht auf semi­empirische Methoden ausweichen.

Die guten quantenchemischen Programme sind nicht gratis, aber für Deine Anforde­rungen reicht vermutlich auch ein simples, und davon sind einige gratis, z.B. Firefly. Ich kenne das nicht und weiß nicht, ob da auch eine Visualisierungssoftware dran­hängt, aber das läßt sich sicherlich irgendwie nachrüsten.

Aber ein Wort der Warnung: Wenn Du nicht weißt, was das Programm eigentlich macht und warum es das und nichts anderes macht, dann wirst Du mit den Rechnun­gen vermutlich nur wenig Freude haben. Denn Quantenchemie ist kein black-box-Ver­fahren, wo man ein­fach die Maus so lange schubst bis das Ergebnis stimmt.

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