Was passiert nach der letzten Mahnung von infoscore Forderungsmanagement?

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5 Antworten

Es wird dann wohl ein Mahnbescheid folgen, danach (wenn du dem Mahnbescheid nicht widersprichst) ein Vollstreckungsbescheid.

Zahle halt so bald du kannst. Am Anfang des gerichtlichen Mahnverfahrens sind die zusaetzlichen Kosten noch recht ueberschaubar.

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onesweetsheep 06.10.2017, 10:29

Steht dann in dem Mahnbescheid drin wie bzw. an wen und bis wann ich noch zahlen kann oder wird das sowieso weiterhin das Inkasso Unternehmen bleiben?

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RudiRatlos67 06.10.2017, 10:44
@onesweetsheep

Es muss nicht das Inkassounternehmen sein, steht aber im gerichtlichen Mahnbescheid an wen zu zahlen ist.

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EXInkassoMA 07.10.2017, 18:49
@RudiRatlos67

Forderungsinhaber ist nach wie vor  h&m und nicht das Inkasso.

Tipp : zahle jetzt die hauptforderung plus 10 € an h&m zweckgebunden ( nicht an infoscore) im Verwendungszweck des überweisungstr. " nur Hauptforderung plus 10 € verzu)

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Bislang scheint es so, als es noch in privater Verhandlung zwischen Dir und dem Inkasso-Dienst steht. Solange dieses Unternehmen also noch kein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet hat, kannst Du dieses Verfahren auch noch durch Begleichung der Forderung verhindern. 

Was hat man Dir seitens des Inkasso-Dienstes denn bei Deiner heutigen Kontaktierung geantwortet ?

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onesweetsheep 06.10.2017, 10:25

Ich warte noch auf eine Antwort. Ich hoffe halt, dass die nicht gleich am 5. Oktober ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet haben und ich da jetzt erst mal gar nichts mehr machen kann.

Noch ne dumme Frage, was passiert den bei einem gerichtlichen Mahnverfahren? Bekomm ich da einfach einen Mahnbescheid per Post den ich dann in einem gewissen Zeitraum zahlen kann oder wie läuft das ab?

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DerCaveman 06.10.2017, 10:33
@onesweetsheep

Ja, du bekommst dann erst einmal einen gerichtlichen Mahnbescheid. Dem kannst du widersprechen (in deinem Fall nicht ratsam) oder nicht. 

Bezahlst du dann innerhalb von 2 Wochen (natuerlich mit den durch den Mahnbescheid zusaetzlich entstandenen Kosten, hier 32 Euro), ist die Sache erledigt. Zahlst du nicht, kommt es zu einem Vollstreckungsurteil (weitere Kosten). Damit kann der Glaeubiger dann 30 Jahre lang bei dir pfaenden lassen. Spaetestens dann explodieren auch die Kosten.

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RudiRatlos67 06.10.2017, 10:37
@onesweetsheep

zunächst mal "Reden hilft"....
Sprich mit dem Inkassounternehmen, das sind meist keine Unmenschen die Schuldnern möglichst großen Schaden zufügen wollen, sondern die möglichst viele Erfolge verbuchen möchten.

Ablauf MV
Du bekommst einen gerichtlichen Mahnbescheid gegen Zustellungsurkunde einschließlich zusätzlicher Gebühren, Du hast 14 Tage ab dokumentierter Zustellung Zeit um die Forderung auszugleichen oder Einspruch einzulegen. Nach verstreichen der Frist kann der Gläubiger einen gerichtlichen Zahlungsbefehl beantragen. Die zusätzlichen Gebühren trägt selbstverständlich der Schuldner, der wiederum 14 Tage Zeit hat zu reagieren... Entweder zahlt er dann oder lässt die Frist verstreichen. Nach Ablauf der Frist hat der Gläubiger einen vollstreckbaren Titel und deren Vollstreckung kann er wiederum beantragen. Er hat dann die möglichkeiten einen Gerichtsvollzieher (auf Deine Kosten) zu beauftragen, Deinen Arbeitgeber drittschuldnerisch in Pflicht zu nehmen (Gehaltspfändung) oder die BAnken deine Konten drittschuldneriscch in Pflicht zu nehmen (Kontopfändung)

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onesweetsheep 06.10.2017, 10:48
@DerCaveman

Also werden sich die Kosten von 67 Euro (27 Euro Rechnung + Kosten für das Inkasso Unternehmen) , falls jetzt das Inkasso Unternehmen bereits ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet hat und ich dann den Mahnbescheid erhalten noch weiter erhöhen?

Die 67 Euro machen mir jetzt eigentlich nichts aus, des war ja zum Großteil einfach meine Schuld, aber das ich jetzt die letzte Mahnung nicht zahlen konnte liegt ja nur daran dass mein Arbeitgeber mir mein Gehalt immer noch nicht überwiesen hat, des ist schon bisschen ärgerlich, aber gut wird ja hoffentlich bald geschehen.

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DerCaveman 06.10.2017, 11:02
@onesweetsheep

Die Kosten des gerichtlichen Mahnverfahrens musst du natuerlich auch tragen. Bleibt es beim Mahnbescheid und kommt es erst gar nicht zu einem Vollstreckungsbescheid, sind das in deinem Fall 32 Euro (wie bereits geschrieben).

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Auch wenn ich es jetzt nicht gutheißen will, dass du eine Rechnung nicht bezahlt hast - Inkassounternehmen sind zahnlose Tiger, die mit allen möglichen Sachen drohen. Das ist nur heiße Luft, erst wenn Post von einem Anwalt oder einem Gericht kommen sollte, wird es ernster.

Wenn dein Gehalt da ist, empfehle ich dir dringend, den ursprünglichen Rechnungsbetrag ohne die Inkassokosten direkt an H&M zu zahlen. Der Inkassodienst müsste die Mahnkosten dann einklagen, und das werden die nicht tun, da so hohe Mahnkosten kein Gericht in Deutschland anerkennen wird. Das wissen die Inkassodienste auch ganz genau und deswegen bauen die ja diese Drohgebärden auf.

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RudiRatlos67 06.10.2017, 16:15


erst wenn Post von einem Anwalt oder einem Gericht kommen sollte, wird es ernster.

Ein Inkassounternehmen ist wie ein Anwalt ein Mandatsträger.... Ob das Schreiben vom Anwalt oder vom Inkassounternehmen kommt ist vollkommen gleichwertig. Sie Vertreten die Interessen des Gläubigers unabhängig von deren Rechtsgrundlagen.

Nur ein Gericht kann ein Interesse als rechmäßig und vollstreckbar bestätigen. Das geschieht in Mahnverfahren in aller Regel durch Wirksamwerden eines gerichtlichen Mahnbescheid und gerichtlichen Zahlungsbefehl.

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Pasha78 06.10.2017, 17:26
@RudiRatlos67

Da mangelt es meistens schon an der Vollmacht (§ 174 BGB) - wenn man genau nach der Vorlage dieser fragt, enden die Drohgebärden in aller Regel so schnell, wie sie begonnen haben.

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RudiRatlos67 06.10.2017, 16:20

Der Inkassodienst müsste die Mahnkosten dann einklagen, und das werden die nicht tun,

Das werden die mit großer Sicherheit tun ! ! !
Die zulässigen Gebühren lassen sich ermitteln, und sofern der vom Inkassounternehmen geforderte Betrag höher ist als zulässig, kann man höchstens den überhöhten Teil in Abzug bringen.

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Pasha78 06.10.2017, 17:24
@RudiRatlos67

Das wäre dann ein Präzedenzfall. Ich kenne keinen einzigen Fall, in dem ein Inkassounternehmen die eigenen vollkommen überzogenen Inkassokosten eingeklagt hat, und schon gar nicht, wenn die Hauptforderung zwischenzeitlich beglichen worden ist. Wenn du einen kennst - gern her damit! ;)

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EXInkassoMA 07.10.2017, 15:06
@RudiRatlos67

Leider werden Inkasso Gebühren i.d.r mangels Erfolgsaussichten nicht expl.ein geklagt.

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dann gibt es ein gerichtliches Mahnverfahren das letztlich vor Gericht landet und du wirst zur Zahlung verurteilt. Die Kosten trägst du. 

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irgendwann seht mal jemand vor der Tür deiner Eltern und will das Geld.

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DerCaveman 06.10.2017, 10:25

Welches die Eltern aber nicht rausruecken muessen.

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Melinda1996 06.10.2017, 10:26
@DerCaveman

richtig. aber wohin soll er sonst wenn die Firma ihre aktuelle Adresse nicht kennt. die Eltern sind dan eben die erste Adresse.

danach vlt das Einwohnermeldeamt

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