Was passiert mit der BAV beim Wechsel in das Beamtenverhältnis?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Babylissi, für mich stellt sich die Frage, ob schon vor sechs Monaten bekannt war, dass Du in ein Dienstverhältnis wechselst. Wenn ja, war der Abschluss lediglich der Provision des Vermittlers gezollt und Du solltest prüfend in Erwägung ziehen, diesen Abschluss wegen Falschberatung zu widerrufen und die Beiträge rückabzuwickeln (mit entsprechendem Steuerabzug). Nachdem Dir diese bAV von einem Versicherungsmakler vermittelt wurde, gehe ich davon aus, dass es sich um eine Direktversicherung handelt, welche theoretisch auch nach dem Ende des Beschäftigungsverhältnisses vom bisherigen Arbeitnehmer nach Übertragung der Versicherungsnehmerschaft weitergeführt werden könnte. Aus meiner Sicht macht das aber keinen Sinn. Denn wie schon der Versicherungsmakler zutreffend geäußert hat, zahltst Du noch mindestens ein halbes Jahr ein, bevor überhaupt eine schwarze Zahl in Deinem Konto auftaucht. Davor geht alles noch an den Versicherungsmakler und die Versicherungsgesellschaft, Dass der Versicherungsmakler ein gersteigertes Interesse hat, dass Du den Vertrag weiterführst, ist ganz einfach damit zu erklären, dass er mit jedem Monat, den der Vertrag weiterläuft, ein weiteres Sechzigstel seiner Provision bekommt. Nimm das Geld und lege es in einen bewährten Fonds an. Das ist in Deinem Fall sinnvoller.

Ich habe meinen Makler auf die Falsch-Beratung angesprochen hinsichtlich der weggelassenen Einjahresfrist. Hierzu gab er an dass ihm nicht klar war, dass ich kurzfristig in ein Beamtenverhältnis wechseln würde und ich ihn ja nicht über meine Pläne aufgeklärt hätte. Zum damaligen Zeitpunkt war für mich nicht klar ob ich das Beamtenverhältnis eingehe. Hätte ich allerdings von der Jahresfrist gewusst, wäre dies ein Ausschlusskriterium für mich gewesen. Ich bemängelte die schlechte Beratung und die insbesondere Falschberatung und wies darauf hin dass ich von dem Vertrag zurücktreten möchte und diesen somit rückabwickeln möchte. Schlussendlich konnte er mit der entsprechenden Abteilung sprechen und es war jetzt möglich dass ich meine kompletten Beiträge zurückerstattet bekomme. Vielen Dank für die vielen Antworten und Hilfestellungen.

0

Da Du als Beamter später keine Rente bekommst ist es so wie Dein Versicherungsberater erklärt hat. Ruhend stellen, heißt doch, dass Du das Geld zum Ende der Laufzeit ausgezahlt bekommst. Außerdem könntest Du den Vertrag wieder aufleben lassen, wenn Du das Beamtenverhältnis mal beendest, denn jetzt bist Du ja ersteinmal Beamtenanwärter und schließlich wird ja nicht jeder übernommen, oder Du findest in der freien Wirtschaft ein lukrativeres Angebot.

Sehr geehrte Frau .. 

grundsätzlich wurden alle Fragen ja positiv und korrekt beantwortet, der Makler scheint mir korrekt gehandelt zu haben, da weder Ihnen noch ihm bekannt war, dass nur wenige Monate nach Abschluss ein beruflicher Aufstieg anstehen würde. 

Falsche Schuldzuweisungen wären bescheiden. 

Letztendlich konnte er ja doch noch helfen und alles auflösen, was grundsätzlich eigentlich nach dieser Zeit unmöglich ist, spricht also für ihn ;) 

Da sich nun die Perspektive und die Analyse geändert hat, würde eine Altersvorsorge aus der dritten Schicht alternativ Sinn haben. 

Das heißt: Jederzeit flexibel sein, beliebige Laufzeit, Kündigung möglich. Kapitalwahlrecht, Besteuerung lediglich auf den Ertrag (also den Gewinn)

Grundsätzlich viele Vorteile, aber: die Chance kündigen zu können, nutzen hier LEIDER sehr viele vorschnell und machen sich so ihren eigens gesetzten Plan selbst kaputt. Steuerlich absetzbar ist der Vertrag nicht, aber es gibt eben auch keinen Zwang, Summe x einzahlen zu müssen. 

Möglich ist auch Riester (je nach Ihren Gegebenheiten sogar der beste Weg )-- wenn Kinder im Spiel sind oder zumindest geplant sind ( ist dann die zweite Schicht und damit staatlich gefördert)

Pro Person gibt es noch 154 € geschenkt (wird in 2017 steigen), pro Kind ab 2008 geboren 300 € (vorher geboren 185 €). Umso mehr Kinder, desto mehr geschenktes Geld ;) 

Dieses Produkt steht den Beamten zur Verfügung und wäre rein fachlich gesehen, das ideale Produkt -- steuerlich absetzbar und viel geschenktes Geld. 

Jacqueline Stockmann

http://berlin-versicherung.com/privatrente/

Riesterrente Hamburg Mannheimer Kaiser Rente Abschluss- und Vertriebskosten unglaublich hoch?

Hier ein Auszug aus meiner letzten Abrechnung meiner "Kaiser" (lach) Rente:

2010 eingezahlt: 1530€

einbehaltene Abschluss- und Vertriebskosten: 789,19€

Kosten für die Verwaltung des Vertrags: 84,20€

Nach 5 Jahren, die ich mittlerweile eingezahlt habe, beläuft sich mein Guthaben auf weniger als 50% meiner eingezahlten Beiträge.

Kann mir jemand sagen, ob das mit rechten Dingen zugehen kann? Ärgere mich jeden Januar neu, leider würde ich aber durch den geringen Rückkaufswert auch enorm an Geld verlieren.

Würde aber trotzdem am liebsten kündigen, einfach weil ich das absolut absurd finde, was dieser Verein treibt. Ist das noch im Rahmen des Üblichen oder kann ich mich irgendwo mit berechtigten Chancen dagegen zur Wehr setzen?

Mein Vertrag datiert übrigens aus 2006, wo ja auch einige Verträge mit überhöhten Verwaltungskosten abgeschlossen wurden, wüsste nur nicht, wie ich beweisen soll, dass ich falsch beraten wurde.

Vielen Dank schon mal für hoffentlich hilfreiche Antworten.

...zur Frage

private Rentenversicherung: Versicherung weiter laufen lassen, aber den Beitrag auf Null runter?

Ich habe vor etwas über zwei Jahren eine private Rentenversicherung abgeschlossen, in die ich monatlich 400 EUR eingezahlt habe. Jetzt wurde ich aber von meinem Versorgungswerk (= quasi die gesetzliche Rente für meine Berufssparte) aufgrund meines gestiegenen Verdienstes so hoch gestuft, dass ich die Beiträge für meine private Rente gern - zumindest vorübergehend - auf Null runterfahren würde. Mein Versicherungsmakler tobt natürlich und erzählt mir, wie schlecht das wäre und überhaupt. Meine Fragen sind: geht das überhaupt (weil von meinem Versicherungsfutzi kommt auf diese Frage keine konkrete Antwort) und wenn ja, wie schnell geht das? Und: bleiben meine bereits eingezahlten Beiträge erhalten und gehen die flöten? Ich wäre sehr dankbar für qualifiziert Antworten.

...zur Frage

betriebliche Altersvorsorge - warum ist mein Gesamtkapital so klein?

Hallo,

ich habe bAV Direktversicherung bei HDI. Da die Beiträge vom Brutto kommen, lohnt es sich auf jeden Fall - man kann in die bAV zahlt man ein was man sonst als Steuer zahlen würde. Aber ich habe die folgende Frage: wie kann ich mal sehen, wie viel ich insgesamt in der Versicherung, für die Rente, schon gesammelt habe? Ich weiß, dass in den letzten 5 Jahren ca. 11000 € eingezahlt habe. Ich bekomme jährliche Informationen über meinen "Gesamtkapital". Er beträgt ca. 5000 €. Wieso habe ich jetzt weniger als eingezahlt? Das Geld wird auch investiert, ich habe erwartet, dass ich sogar mehr als eingezahlt im "Konto" habe!

Vielen Dank!

...zur Frage

Darf ein Arbeitgeber mich dazu auffordern, Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen (bin seit 12/2014 arbeitsunfähig,kann demnächst wieder arbeiten)?

...zur Frage

Bausparvertrag weiter bedienen?

Hallo,

ich habe eine Frage zu meinem Bausparvertrag. Bisher hat mein Arbeitgeber monatlich vermögenswirksame Leistungen in den Bausparvertrag eingezahlt.

Nun scheide ich bald aus dem Unternehmen aus, um als Freiberufler zu arbeiten.

Kann / muss ich den Bausparvertrag weiter bedienen? Kann ich ihn ruhend stellen?

Eigentlich würde ich gerne weiter Geld einzahlen, da die angelegten Gelder auf dem Bausparkonto gut verzinst werden.

Vielen Dank für eure Hilfe!

...zur Frage

Urlaubsanspruch beim Wechsel vom Beamten zum Angestellten?

Hallo,

ich werde zum 15.10. von einem bestehenden Beamtenverhältnis auf Probe beim Dienstherrn A in ein Angestelltenverhältnis bei Arbeitgeber B wechseln. D.h. mein Beamtenverhältnis endet mit Ablauf des 14.10.

Meine Frage ist nun wie es mit dem Urlaubsanspruch (insgesamt ja 2,5 Tage) für den Monat Oktober aussieht. Laut Aussage von Arbeitgeber B (auch eine öffentliche Verwaltung) besteht ein Urlaubsanspruch nur für voll gearbeitete Monate. Die selbe Aussage bekam ich vom Dienstherrn A. Das würde bedeuten, dass ich den Oktober zwar voll arbeiten gehe, aber dafür keinen Urlaubsanspruch hätte? Kann das so richtig sein?

LG

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?