Was machen Drogen mit unserer Gesellschaft?

7 Antworten

Mir ist doch was eingefallen wie man es verallgemeinern könnte.

Wenn man straffrei Drogen kaufen könnte, würde es einen Großteil der Gesellschaft entkriminalisieren.

Wenn man straffrei Drogen kaufen könnte, könnte man es bei seriösen Händlern tun und nicht mehr die kriminellen Machenschaften von "bösen Menschen" damit finanzieren.

Wenn man straffrei Drogen kaufen könnte, wäre es eine Entlastung für Polizei und Justiz.

Wenn man straffrei Drogen kaufen könnte, würde es bei den harten Drogen zu mehr Todesopfern kommen.

Edit: uuuhhh hab die Fetten Steuereinnahmen vergessen.

Edit2: Und die Armut.. der Preis würde fallen, da das Angebot steigt bei gleicher Nachfrage.

Leute im Rausch würden die Polizei nicht entlasten.
Das haben wir genug Erfahrung, dass es das Gegenteil bewirkt.

Bei Ecstasy spürt man Liebe.
Man liebt alle Menschen.
Wenn da im Biergarten 10 Leute Ecstasy konsumieren und dann alle anderen Umarmen und sie fühlen wollen, dann würden 100 Leute die Polizei rufen und Anzeigen wegen sexueller Belästigung aufgeben.

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@loema

Das setzt vorraus, dass diejenigen die bisher im Alkoholrausch das machen - es weiterhin tun und diejenigen die das bisher nicht taten nun durch andere Drogen aufeinmal machen. Nur dann käme es zu einer Erhöhung.

Zum zweiten würde ich anstatt "Liebe spüren" doch eher "Sexuell erregt" sein sagen. Ist ja ein Aphrodisiakum^^

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@SvenWolf89

Ecstasy spricht als Rauschmittel andere Menschen an.

So würden zu den Biertrinkern noch die Ecstasyfraktion kommen und die Gruppe die Biertrinkt und dabei Gras raucht.

Es wäre sehr spannend was dann alles so abgeht.

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@loema

Insofern verantworlich damit umgegangen wird, würde ich behaupten das dann sehr viel Spaß abgeht :-)

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uuuh, danke!:D

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Durch eine Legalisierung gibt es weniger Todesopfer durch harte Drogen, da diese reiner und kontrollierter sind. Siehe Portugal, dort ist alles entkriminalisiert

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@Swaguser1234567

Möglich, will ich mich nicht festlegen. Da das Risiko zur Überdosis natürlich ebenso steigt, da würde auch Reinheit nichts bringen.

Vllt. durch bessere Aufklärung und somit Umgang damit.

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@Swaguser1234567

Man muss sorgfältig zwischen legal und entkriminalisiert unterscheiden. Auch in Portugal sind Drogen nicht legal (nicht mal Hasch, soweit ich weiß). Auch kleine Mengen werden beschlagnahmt (Ordnungswidrigkeit). Dann musst du zu einer Beratung. Und die möchte nicht, dass du weiterkiffst.

Sondern: dass es bei dem einmaligen "Ausrutscher" bleibt. Und du in Zukunft nichts mehr nimmst.

"legal" ist was anderes...

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Das Risiko der überdosis sinkt, da man es besser dosieren kann. Wenn ich heute Heroin kaufe, weiß ich nicht ob es 10%,20% oder 30% rein ist, wenn ich dann von 10% ausgehe und es aber 30% rein ist, bin ich tot. Wenn ich genau weiß, was und wie viel ich in welcher Konzentration kaufe, kann ich es nicht überdosieren, wenn ich etwas Ahnung habe, ich nehm einfach weniger, da ich eben weiß dass es z.B. 90% rein ist. Und wenn Drogen legalisiert werden ohne entsprechende Aufklärungs und Therapie statt Strafe Maßnahmen, wäre Deutschland das dümmste Land der Welt. In Portugal existiert ein ganz gutes System, dort gibt es weniger Todesopfer und weniger abhängige, sowie weniger Jugendliche die konsumieren.

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Macht schon Sinn oder ^^

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@Swaguser1234567

Dafür steigt die Zahl derer die abhängig werden, und ihren Job verlieren und dann später an den Langzeitfolgen sterben.

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Nein, diese Zahl sinkt, zumindest wenn man davon ausgeht, dass Politiker noch ein bisschen Hirn haben und ein gescheites System zu Drogenausgabe und Beratung einführen, wie zB in Portugal, wo es seitdem weniger Abhängige und Tote gibt.

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Früher durfte Heroin frei zugänglich von Bayer verkauft werden.

Durch die Überdosis und Sterbefälle wurde es rausgenommen.

Den Schwarzmarkt gibt es so oder so, aber wäre eher dagegen, da man noch leichter da ran kommt, andererseits wären die Drogen dann wahrscheinlich staatlich geprüft, dass somit nichts anderes verkauft werden kann als zb. geprüftes Mariuhana. 

Von dem ganzen chemischen Zeug würde ich so oder so lieber die Finger lassen. 

Es gibt Drogen vor allem in Amerika die Menschen zu Kanibalisten machen. 

Alkohol zähle ich auch zu einer Droge, denn zu viele Unfälle und macht aich leider sehr viele agressiv.

also komm das mit dem Kanibalismus war ein einzelfall wo einer badesalze genommen hat und die sind nochmal mind genau so gefährlich wie heroin oder evtl sogar koks und für den sahen alle anderen aus wie monster und er musste sich verteidigen deswegen viel im nur sein mund ein und naja happa happa passiert eben

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Das mit dem Kannibalismus ist totaler Quatsch, und wenn Drogen legal werden würde man vorallem als Jugendlicher viel schwerer ran kommen, da man eben noch nicht alt genug ist. Ich kann problemlos mit 16 Marihuana kaufen, aber bei harten Alkohol und Zigaretten muss ich mindestens einen 18 Jährigen kennen, damit ich ran komme. Wenn man Drogen dann nur in Fachgeschäften verkauft und nicht in Supermärkten, wird es nochmals schwerer.

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Deswegen das mit den Fachgeschäften etc. Außerdem weiß ja jeder, dass 18 Jährige für Jugendliche Schnaps und kippen kaufen. Dagegen lässt sich bestimmt auch was machen, zB nur eine bestimmte Menge pro Woche kaufen dürfen etc., aber im Moment kann ich egal wie alt ich bin so viel kaufen wie ich will.

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@Swaguser1234567

Ja, ich weiß, dass das 18 Jährige machen. Ich weiß aber auch, dass das volljährige Menschen sind, die wissen, dass sie damit etwas Falsches machen. Und damit haben sie Verantwortung.

Die kann man nicht so einfach wegdiskutieren.

Man kann von erwachsenen Menschen schon verlangen, dass sie etwas nachdenken, finde ich. Nur weil es viele so machen, wird es nicht "richtig".

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Es würde unsere Gesellschaft wenig verändern, zumindest in der Hinsicht wie viele Konsumenten es gibt. Wenn ich Extacy nehmen will, kriege ich es irgendwo her, auch wenn es illegal ist. Die die es nicht nehmen wollen, machen es auch nicht wenn es legal ist. (zumindest die meisten). So ist es auch bei anderen Drogen. Die Polizei müsste sich nicht mehr mit Menschen beschäftigen, die keinem was getan haben und der Staat könnte somit hunderte Millionen Euro sparen. Auf der anderen Seite könnte man durch die kontrollierte Abgabe von Drogen extrem viel Steuergeld kassieren, wie man zB in den USA sieht, wo Cannabis teilweise legal ist. Wenn man das System dann richtig macht, d.h. wenn man mit Drogen erwischt wird Therapie bzw. Beratung und allgemeine Aufklärung sowieso davor schon (siehe Portugal), würde es weit weniger Tote und Abhängige geben. Dazu kommt, dass die Substanzen weniger bis garnicht mehr gestreckt sind, wodurch sie in gewisser Weise ungefährlicher und berechenbarer werden.
Außerdem könnte man so auch den illegalen Markt sehr Schwächen, da Drogen eines der Hauptstandbeine von kriminellen Organisationen sind.
Außerdem würde es weniger Jugendliche geben, die Drogen konsumieren, da Drogen wenn sie legal wären, eine Altersbeschränkung hätten, welche momentan auf dem Schwarzmarkt natürlich nicht gegeben ist.
Das waren nur einige Punkte, die zeigen, dass es fast nur Vorteile hätte, alle Drogen zu legalisieren, jedoch gibt es immer noch viel zu viele erzkonservative Deppen, die alles sagen, was die CSU glaubt und denken, Drogen wären das schlimmste auf der Welt, wobei die gefährlichsten Drogen, Alkohol und Zigaretten legal sind und von solchen Personen meist unbedacht konsumiert werden.

Deppen?

Die Gesellschaft ist voller Menschen, deren Kind anfahren wurde von einem Autofahrer unter Dogeneinfluss.

Jeder kennt 1-2 gleichaltrige die nach der Schule den Anschluss verpasst haben, weil sie täglich gekifft haben.

Nachbarn die entlassen wurden, weil sie ihren Flachmann brauchten.

Etc.

Die 'Einzelfälle" haben mehr Bedeutung für jeden von uns als die Statistik.

Und jeder kennt solche Fälle persönlich.

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Klar, aber die meisten dieser Fälle sind wahrscheinlich auf Alkohol oder fehlende Aufklärung / Dummheit zurückzuführen. Jeder, der alle seine Sinne beisammen hat, kommt nie auf die Idee, unter Alkoholeinfluss Auto zu fahren oder unter Drogeneinfluss. Für Jugendliche ist Cannabis teilweise sehr gefährlich, da das Gehirn sich im Wachstum befindet. Durch eine gescheite, kontrollierte Legalisierung kommen Sie nicht mehr so leicht ran und checken vielleicht sogar das es gar nicht mal so gut ist im jungen Alter. Aber solche Ausnahmen, die nicht mehr drauf klar kommen, wird es immer geben, egal ob legal oder illegal. Jedoch bringt Strafe bei so etwas nichts, sondern wenndann Beratung und Therapie.

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- Weniger Straftaten gegen das Betäubungsmittelgesetz
- Mehr Entwicklungsbeeinträchtigte Babys
- Mehr Drogen im Umlauf/ mehr Konsum
- Mehr Konsum in der Öffentlichkeit
- Mehr Verkehrsdelikte
- Mehr Berufsunfälle
- Mehr drogenbedingte Psychosen
- Mehr Menschen, die nicht mehr arbeitsfähig sind
- Mehr Menschen in einer Werkstatt für behinderte Menschen
- Mehr berentete Menschen
-Mehr Unfälle im Haushalt
- Mehr im Rausch begangene Straftaten
- Mehr Jugendliche, die früh ausprobieren
- ( der Gedanke: Was erlaubt ist kann nicht schaden)
- Mehr organische Erkrankungen und Todesfälle
- Oder der Umgang mit Drogen wird in der Schule unterrichtet

Das würde vielleicht stimmen, wenn Drogen einfach so ohne Kontrolle und Altersbeschränkung im Supermarkt verkauft werden würden. Wenn man sie geregelt und kontrolliert abgibt, nicht an Jugendliche etc und streng kontrolliert, tritt bei fast allen Punkten eher das Gegenteil ein. In Portugal sind Drogen entkriminalisiert, dort gibt es seitdem weniger Tote und Abhängige, da man eben statt einer Strafe eine Therapie bzw Beratung bekommt.

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@Swaguser1234567

Ok, ich habe das von Portugal auch gelesen.

Allerdings gibt es da einen Punkt, der mich ein wenig wundert:
in Deutschland ist Alkohol legal, richtig? Es gibt eine Altersbeschränkung (check). Es gibt Aufklärung (check) und Therapien (check). Keiner muss Alkohol vom Dealer kaufen, es gibt es im Supermarkt (unter Altersbeschränkung!).

Dennoch ist die Zahl der Alkoholkranken sehr hoch.

Mich wundert, wie das in Portugal mit Heroin überhaupt funktionieren kann (dass es zu der beschriebenen Reduktion kommt).

Dass man Cannabis (z.B. ab 18) frei gibt: ok, das kann mir auch gut vorstellen. Cannabis ist (im Vergleich mit Alkohol oder Heroin) vergleichsweise harmlos. Aber bei Drogen wie Heroin bin ich da sehr skeptisch (da führt die Legalisierung zum Erfolg, und beim Alkohol nicht?).

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@OlliBjoern

In Portugal sind Drogen auch weiterhin nicht legal. Auch kleine Mengen sind eine Ordnungswidrigkeit (größere Mengen gelten auch als strafrechtlich relevant). Nur wird keine Strafe verhängt, man muss aber vorstellig werden bei einer Art Beratung, der
Comissões para a Dissuasão da Toxicodependência.

Wenn man 2 mal oder mehrfach dort hin kommt, können auch Bußgelder verhängt werden.

Man muss also unterscheiden zwischen der Legalisierung (man darf tatsächlich z.B. Cannabis so viel rauchen, wie man möchte) und der Entkriminalisierung (in Portugal sind Drogen auch nicht legal, man wird nur nicht gleich bestraft, das Ziel ist aber, dass es möglichst beim einmaligen Konsum bleibt).

Übrigens wird dort auch beschlagnahmt.

https://www.heise.de/tp/features/15-Jahre-entkriminalisierte-Drogenpolitik-in-Portugal-3224495.html

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@OlliBjoern

Wann war Alkohol in Deutschland denn mal verboten? Würde mich wundern als Land des "Reinheitsgebotes" vom Bier.

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Bei Alkohol ist das Problem, das es einfach niemanden juckt. Jeder denkt, es wäre harmlos, sich jede Woche zuzusaufen. Die Alkoholproduzenten verdienen ein Vermögen daran, das andere ihre Gesundheit oder ihr Leben zerstören. Alkohol kann man im Supermarkt kaufen, manchmal sogar, ohne dass man kontrolliert wird. Man muss es eben schon gescheit machen und es einfavh streng kontrollieren, wenn man mit Drogen erwischt wird Beratung, nur ne bestimmte Menge pro Woche, sowas eben.

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Ja, genau so ein System ist doch gut. Bestrafung bringt sowieso nichts. Therapie und Beratung schon eher.

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@Swaguser1234567

Sorry aber mich persönlich hat die Bestrafung abgeschreckt.

Wie gerne würde ich mich trauen Gras aus NL mitzubringen.

Aber ich setzte meinen Job aufs Spiel.

Vorbestrafung geht gar nicht.

Sonst hätte ich es sicher mal gemacht.

Und auch in Deutschland fern der Grenze lasse ich lieber.


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@loema

Aber daran siehst du doch selber, das das Anti-Drogen Gesetz berufliche Existenzen riskiert und vernichtet.

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Ich orientiere mich jetzt mal an Portugal und sage, dass die Todesfälle sinken würden , der Konsum allerdings steigen würde (was nicht unbedingt etwas negatives sein muss). Wobei der Konsum bei Minderjährigen sinken würde da es geregelte Abgaben geben würde und so Minderjährige nicht mehr so leicht an diese Substanzen heran kommen würden.

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