Was kann man tun, wenn man es in seiner Wohnung nicht mehr aushält?

14 Antworten

Vermieter dazu kontaktieren, ihm klipp und klar sagen, was da abgeht. So geht das nämlich nicht.
Auch wenn Ihr evtl. laut wart: was er abzieht klingt auch nach Lärmbelästigung, aber auf jeden Fall nach Psychoterror und Diskriminierung. Wenn ich möchte, dass Nachbarn weniger laut sind, während mir aber auch was liegt an einem guten Verhältnis, dann würde ich sie nie! nie! nie! so behandeln, sondern normal ansprechen.

Also: Kontaktiert den Vermieter, denn mit dem Nachbarn lässt sich (vorerst) offensichtlich nicht vernünftig reden. Falls der nichts tun will oder kann würde ich mich nach einer neuen Wohnung umschauen, so anstrengend es auch sein mag. Aber solche Terrornachbarn gibt's zum Glück nicht überall.

Zunächst mal solltet ihr, da ihr ja vermutlich "nur" Mieter seit, Eskalationen vermeiden. Das heisst: freundlich und zurückhaltend bleiben. Du kennst bestimmt den alten Rat: "Sei nett zu deinen Feinden, nichts ärgert sie mehr"

Allerdings kann dein Freund das sicher nur eine begrenzte Zeit durchhalten, zumal der Nachbar da offensichtlich eine tägliche Routine drin gefunden hat. 

Also:Führe ein genaues Protokoll über was er sagt, wie oft er mit seinem Besenstiel loslegt, und wann er wieder ohne Grund an der Treppe stand.

Schicke das Protokoll zur Vermieterin mit einer Bitte, den Nachbar zu einem normalen Verhalten zu bringen.

Dann musst du ihm schon eine Weile geben, "zum üben", denn nicht alle Leute können gleich von Saulus of Paulus umschalten.

Sollte er weitermachen, würde ich jedes mal die Polizei anrufen. Wenn es nach 22:00 Uhr ist, ist es Ruhestörung. Wenn es davor ist, ist es "Bedrohung, Belästigung oder sonst etwas aber bestimmt nicht erlaubt. 

Wenn aber alle halbwegs zivile Methoden nicht fruchten, würde ich ihm einen Zettel in seinem Briefkasten werfen, und ihm davon unterrichten, dass ihr eine Fete gedenkt zu feiern, mit Datum und Uhrzeit.  Dazu würde ich alle andere Nachbarn einladen, dann kommen sie auch, oder freuen sich über die Einladung, auch wenn sie nicht anwesend sein können. Sie können dann Ohrenstöpsel kaufen oder bei Freunden übernachten. Und dann würde ich die lauteste Party feiern die die Straße je erlebt hat. Richtig Remmidemmi, und am nächsten Tag ameisensüß sagen: "Das ist bei uns in Japan so tradition, und wir werden jetzt sehr oft feiern". Sollte er dann lostoben, dann habt ihr wenigstens eine Verhandlungsgrundlage: ihr feiert nicht mehr, er "stöckelt" nicht mehr. 

Unangenehme Nachbarn können echt eine Pest sein. In welcher Stadt wohnt dein Freund? 

Das ist Psychoterror. Ein Protokoll seiner Auftritte und verbalen Auslassungen anlegen. Eine Woche langt wahrscheinlich schon. Den Vermieter kontaktieren und gegebenenfalls Mietminderung ankündigen. Außerdem mit dem Protokoll zur Polizei gehen und um Rat fragen. Das kann in einer Anzeige enden oder anderen Aktionen seitens der Polizei.

Den hier bereits genannten Vorschlag des Suchens nach einem Platz in einer WG finde ich auch sehr gut. Es wäre jedenfalls eine Alternative.

Und in manchen Uni-Städten wird auch Wohnen bei Privatleuten angeboten, gegen Hilfsstunden statt Miete. Befragt mal das Schwarze Brett Eurer Uni.

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