Was ist schwerer, trockener Sand oder feuchter Sand?

20 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eigentlich würde man meinen, der nasse Sand muss schwerer sein, weil zum Gewicht des Sandes noch das des Wassers dazu gerechnet werden muss. Aber ganz so leicht ist es nicht.

Das Gewicht eines Körpers hängt von seiner Dichte ab. Die Dichte beschreibt das Verhältnis von der Masse eines Körpers zu seinem Volumen. Das bedeutet, je dichter ein Körper ist, desto schwerer ist er (bezogen auf ein bestimmtes Volumen). Wasser hat mit 1 kg/dm³ eine geringere Dichte als Sand. Die Dichte von Sand variiert zwischen 1,3 kg/dm³ und 1,7 kg/dm³. Also ist ein Liter Wasser leichter als ein Liter Sand.

Des Weiteren spielen die Adhäsionskräfte eine entscheidende Rolle. Adhäsion beschreibt die Anziehungskraft zweier verschiedener Stoffe, in unserem Fall zwischen Wasser und Sand. Wenn man nun den Sand nass macht, dann verbinden sich Wasser und Sand, es bilden sich so genannte Wasserbrücken, auch Wasserstoffbrücken genannt. Durch diese Wasserbrücken vergrößert sich der Abstand zwischen den einzelnen Sandkörnern und es kann sogar Luft in den Zwischenräumen eingeschlossen werden. Das Ergebnis: der feuchte Sand besitzt eine geringere Dichte als der trockene Sand. Wie schon angesprochen, bedeutet geringere Dichte, geringeres Gewicht bei gleichem Volumen. Deutlich wird dieser Effekt dann, wenn man nun den nassen Sand wieder trocknet und sich dadurch das Volumen verringert. Im nassen Zustand besaß er noch das gleiche Volumen wie der trockene Sand.

Quelle: http://www.sat1.de/comedy_show/clever/wissensbuch/content/23272/002/

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

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Das ist unfassbar und geradezu beleidigend falsch... siehe meine Antwort.

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in dem link steht doch comedy_show, und dann der nickname misswahlchen... da hat sich jemand einen scherz erlaubt, und zwar der fragesteller selbst, siehe frage: eine bekannte, ein bekannter, physikalisches prinzip, vernünftige antworten usw.

könnte bitte jemand diesen unfug löschen! das internet ist voller müll. gutefrage sollte aber für gute (= ehrliche) fragen da sein

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Es ist interessant, wie viele Pseudowissenschaftler sich im Netz tummeln und glauben, sie müssten die Menschheit mit ihren Erkenntnissen bereichern.

Im vorliegenden Fall von "Sand mit und ohne Wasser" werden da sogar "Adhäsion" und "Wasserstoffbrückenbindung" bemüht.

Dabei ist die Lösung ganz einfach und hätten die Herrschaften sich mit einem praktischen Experiment befasst, würden sie nicht solchen Unsinn von sich geben.

Hierbei ist nämlich zu erkennen, dass sich das Volumen von trockenem Sand bei Zugabe von Wasser praktisch nicht ändert. Das Wasser verdrängt nämlich nur die Luft zwischen den Sandkörnern. Es kommt also zum Gewicht von Sand noch das Gewicht des Wassers hinzu. Dadurch erhöht sich die Dichte, weil das Volumen nicht zugenommen hat.

Würde sich das Volumen vergrößern, würde auch bei Flut der Sandstrand sich immer wieder heben und bei Ebbe wieder senken, was nicht der Fall ist.

Resultat meines Experiments: Nasser Sand hat eine bis zu 20 % größere Dichte als ganz trockener und ist deshalb schwerer.

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Eigentlich würde man meinen, der nasse Sand muss schwerer sein, weil zum Gewicht des Sandes noch das des Wassers dazu gerechnet werden muss. Aber ganz so leicht ist es nicht.

Das Gewicht eines Körpers hängt von seiner Dichte ab. Die Dichte beschreibt das Verhältnis von der Masse eines Körpers zu seinem Volumen. Das bedeutet, je dichter ein Körper ist, desto schwerer ist er (bezogen auf ein bestimmtes Volumen). Wasser hat mit 1 kg/dm³ eine geringere Dichte als Sand. Die Dichte von Sand variiert zwischen 1,3 kg/dm³ und 1,7 kg/dm³. Also ist ein Liter Wasser leichter als ein Liter Sand.

Des Weiteren spielen die Adhäsionskräfte eine entscheidende Rolle. Adhäsion beschreibt die Anziehungskraft zweier verschiedener Stoffe, in unserem Fall zwischen Wasser und Sand. Wenn man nun den Sand nass macht, dann verbinden sich Wasser und Sand, es bilden sich so genannte Wasserbrücken, auch Wasserstoffbrücken genannt. Durch diese Wasserbrücken vergrößert sich der Abstand zwischen den einzelnen Sandkörnern und es kann sogar Luft in den Zwischenräumen eingeschlossen werden. Das Ergebnis: der feuchte Sand besitzt eine geringere Dichte als der trockene Sand. Wie schon angesprochen, bedeutet geringere Dichte, geringeres Gewicht bei gleichem Volumen. Deutlich wird dieser Effekt dann, wenn man nun den nassen Sand wieder trocknet und sich dadurch das Volumen verringert. Im nassen Zustand besaß er noch das gleiche Volumen wie der trockene Sand.

http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20070929140026AALWp8I

gib wenigstens die Quelle an wenn du hier solche Sachen vom Stapel lässt. Der Text ist nicht von Dir !

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@schurke

Eine/r hat vom andern abgeschrieben und das zur gleichen Zeit, toll!

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@apoberzerk

Nein du bist nicht Blind, die Quellen wurden erst später zugefügt. :-)

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Natürlich vergrößert sich das Volumen der Pampe, wenn du Wasser mit Sand mischt. Nehmen wir an du hast 1m2 Sand und 1m2 Sand + 1m2 Wasser: Letzteres hat natürlich eine größere Masse. Durch das Wasser ist das Volumen natürlich größer. 2m2 Sand haben jedoch eine geringere Masse, weil die Dichte geringer ist von Sand.

Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft sagt:

NASSER SAND HAT EINE HÖHERE DICHTE ALS TROCKENER SAND!
Nichts regt mich mehr auf, als wenn die erste sichtbare Antwort so eindeutig falsch ist. Wie KANN man nur auf den irren Gedanken kommen, trockener Sand ist schwerer???

http://www.bgbau-medien.de/bau/bau507/1.htm

Sand und Kies naß
2,0 t/m^3

Sand und Kies trocken
1,8 t/m13

Eine bessere Quelle gibt es nicht!

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