Was ist Karma und wie ensteht das?

10 Antworten

Karma ist ein Teilaspekt des Buddhismus - dieser wird mit dem winzigen Pipal-Samen verglichen, dem ein riesiger Baum entwächst. Jede Tat erzeugt eine Frucht (Phala), die auf den Verantwortlichen zurückfällt.

das karmagesetz ist ein universelles gesetz, unter dem jedes wesen steht.karma bedeutet, da jede tat, aber auch wirklich jede tat auswirkungen hat, die auf den verursacher zurückfallen und dort etwas bewirken.

---aus den folgen lernt dann der mensch, was er hätte besser machen sollen, damit dann die folgen nicht wieder so weh tun, wie das letzte mal.

---das gilt natürlich auch für taten an anderen menschen, die erst im nächsten leben gesühnt werden können, die in diesem leben die umstände nicht ausreichen.

---das karma vergißt nie. es hat den sinn, den durch eine böse tat heruntergesunkenen wert des menschen durch eine gegentat wieder auf das alte niveau zu bringen, damit der mensch weiter an seiner vollkommenheit arbeiten kann.

> das karma vergißt nie

Karma kann nicht vergessen. Karma ist keine Person und hat kein Bewusstsein. 

> den durch eine böse tat heruntergesunkenen wert des menschen

Der Wert des Menschen sinkt nicht aufgrund böser Taten. Seine Seele entwickelt sich nicht weiter könnte man höchstens sagen.

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@kimy2j

karma ist eine geistige wesenheit, die das universelle karmagetz verwaltet

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An Karma muss man nicht glauben. Es ist ein eigentlich sehr einfaches Prinzip von Ursache und Wirkung. Was ich in die Welt hinaussende, kehrt zu mir zurück. Auf evtl. veränderte Weise und auch nicht innerhalb eines festgelegten Zeitfensters, aber es kommt unweigerlich zurück. Und das auf dreifache Art. Das heißt nicht 3x so doll, sondern auf die 3 Ebenen Körper-Seele-Geist bezogen. Ist wie bei einem Bumerang. Und je nach Größe, Windstärke und Wucht des Wurfes braucht der auch unterschiedlich lange für den Weg zurück.

Karma kann man nicht "haben", man unterliegt ihm.

Es ist etwa, wie eine Schule; hast du etwas nicht kapiert (in einem Leben), dann bekommst du die Lektion eben (im nächsten Leben) noch einmal serviert.Wie, wenn du ein Jahr in der Schule eben wiedeholen musst.

Es ist ein Lernprozess über viele Leben, der sich auf das Bewusstsein auswirkt.

Der Begriff »Karma« wird in den vielen philosophischen und religiö­sen Schriften Indiens häufig verwandt. Von den Priestern und Pre­digern wurde er in der Tat so oft auf negative Weise gebraucht, daß viele dazu gelangten, ihn als vermeintliches Hindernis auf dem Weg zur spirituellen Erlösung anzusehen. Da er dem Westen fremd ist, wird er gewöhnlich ohne genügende Erklärung übergangen. Alle Meister niederer Grade oder Stufen sprechen von Befreiung durch das Vollbringen von Handlungen, ohne an ihre Früchte oder Aus­wirkungen gebunden zu sein oder nach ihnen zu verlangen. Doch das ist nur eine Teilwahrheit und halbes Wissen. -Sant Kirpal Singh

http://www.ruhanisatsangusa.org/deutsche/buecher/karma_gesamt_neu.htm  

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