Was ist der Unterschied zwischen dem Gleitflug und dem Segelflug beim Vogel?

5 Antworten

Zur Korrektur der schon geschrieben Worte sei gesagt, dass der Vogel nicht auf der Luft schwebt, sondern in der Luft schwebt, denn das Fliegen erfolgt nicht auf der Luft, sondern durch das Profil der Flügel der Vögel, wie auch durch das Profil der Tragflächen der Flugzeuge und auch der Rotorblätter des Hubschraubers werden alle in die Luft gesogen. **WARUM:**** Die gebogene Oberseite der Flügel ist länger als die glatte Unterseite der Flügel,dies ist besonders gut an von Menschen gebauten Flugzeugen zu sehen. Dabei entsteht ein Sog auf der Oberseite der Flügel (Flächen) im hinteren Bereich, denn am hinteren Ende der Flächen ( an der Endleiste) trifft die Luft ja wieder zusammen. Der Sog entsteht durch die höhere Geschwindigkeit der Luft auf der Oberseite des Flügels und bei Flugzeuegen der Flächen. Bitte einwenig nachdenken !!! Hans Friedrich

Das ist ist im Prinzip das Gleiche. Beim Segelflug nutzt der Vogel bewusst die Thermik und kreist im Aufwind unter den Schäfchenwolken. Beim Gleitflug spreizt er die Flügel und lässt sich irgendwo herunerfallen.

& beim Gleitflug auch oder wie?

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@sunshine13

Dann hilft er mit ein paar Flügelschlägen nach, wenn er zuviel Höhe verloren hat.

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@sunshine13

Vom Grundsatz her ist jeder Segelflug, da ohne Antrieb ein Gleitflug, der durch die Geschiklichkeit des Piloten in der Thermik, am Hang eines Berges oder in einer Welle zu einem steigenden Gleitflug wird. Die Segelflugpiloten machen es ähnlich wie die Vögel wenn diese erst in der Luft sind und um eigne Kraft durch Flügelschläge zu sparen die aufsteigende Luft nutzen. Warme Luft ist leichter als kalte Luft. Wind der gegen einen Berg stößt muss darüber hinweg, also aufwärts. Welle, die hohe Schule der Segelflieger, die auch dort weiter oben dann größere Vögel treffen, die sich hoch tragen lassen.

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Segelflug ist immer Gleitflug, da er ja ohne Antrieb durch Propeller oder Düse erfolgt. Je nach Gleitzahl kann man auch ohne Thermik oder Hangwind von einer Höhe abgleiten. z.B. Gleitzahl 25 heißt, dass man bei Normalatmosphäre ( ohne Wind) aus 1000 m Höhe über Grund 25 km weit fliegen kann bis zum Aufsetzen (der Landung). Die Vögel haben einen eignen Antrieb, mit dem sie ihre Flügen bewegen, um zu fliegen. In der Höhe aber nutzen sie geschickt die Thermik, den Hangwind oder eine Welle mit starren Flügeln um weiter aufwärts zu segeln oder zu gleiten. Hans Friedrich

Der Vogel, besonders die großen, Adler, Geier, Störche, Condor, aber auch besondern die Möven nutzen Aufwind, Hangaufwind und Thermik um Kraft zu sparen und damit auch große Strecken zu überwinden. Aber auch aus lauter Freude am Fliegen, oder warum findet man sie im > 1000 m Höhe über den Alpen, Pyrenäen und auch über den deutschen Mittelgebirgen ? Der Gleitflieger muss immer an einem hohen Punkt nach unten abspringen um dann in einem der oben genannten Winde aufsteigen zu können. Ich fand einen Gleitschimflieger in > 3000 m NN über den südfranzösischen Alpen. Er tat dies auch aus lauter Freude, obwohl - Grade herrschten !

Gleitflug: Der Vogel macht ein paar schnelle Flügelschläge, (er holt sozusagen Schwung), und gleitet dann eine gewisse Strecke ohne Flügelschlag weiter, bis er langsamer wird. Dann beschleunigt er wieder durch einige Flügelschläge usw. Er macht es also im Prinzip wie ein Radfahrer, der erstmal kräftig ins Pedal tritt, sich dann ein Stück rollen lässt, wieder tritt usw. usf.

Segelflug: Der Vogel schwebt auf den sogenannten Aufwinden, also warme Luftströme, die von unten nach oben steigen. Von diesen Stömungen lässt er sich nach oben tragen. Besonders bei Greifvögeln wie Adler, Bussard oder Milan kann man diesen Flugstil oft beobachten. Im Segelflug muss der Vogel manchmal stundenlang keinen einzigen Flügelschlag machen. Er ändert lediglich hin und wieder mal den Anstellwinkel der Flügel oder des Stoßes, um den Aufwind optimal auszunutzen. Der Segelflug ist daher sehr effizient und kraftsparend.

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