was ist das kritische an der montessori pädagogik?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Na deine Freundinnen sind ja lustig ;-) Sie raten dir davon ab? Ok - aber das sollte ich dann doch auch begründen können?

An immer mehr Kindergärten und Elementarschulen wird deshalb auf den Unterrichtsstil und die Materialien, die Maria Montessori entwickelte, zurückgegriffen, da in unserer übertechnisierten, sterilen Welt den Kindern immer mehr die Möglichkeit am freien Experimentieren und selbstbestimmten Lernen in altersgemischten Gruppen verloren geht. Kinder müssen schon früh lernen, ihre Entdeckerfreude zu unterdrücken - in der Welt der Erwachsenen stiften sie damit zu große Unordnung und bringen sich selbst in Gefahr. Ein großartiges Beispiel für Montessori-Kindergarten, Grundschule und weiterführenden Unterricht findest du in den Einrichtungen der "Aktion Sonnenschein" in München, wo gesunde und behinderte Kinder gemeinsam unterrichtet wurden. Positiv an Montessori: Kinder finden ihre eigenen Lernwege, erfahren wenig Frustration und Lernstress, entdecken die Freude am Lernen; Montessori- Materialien gibt es in allen Montessori-Schulen auf der ganzen Welt; Kinder lernen mit allen Sinnen, entwickeln Methoden zu selbstständigem Wissenserwerb; Kinder entwickeln soziale Kompetenzen, weniger Konkurrenzdruck; offenes, vertrauensvolles Verhältnis zu Lehrern; Kinder lernen, Materialien schonend zu behandeln Kritikpunkte: Manche Kinder brauchen viel länger für denselben Lernerfolg wie in der "Regelschule", "Montessorianer" sind oft sehr "stur" und lassen keine anderen Materialien (z.B. aus Kunststoff)gelten. Lernfortschritte sind von den Eltern schwerer zu kontrollieren und nachzuvollziehen; Noten können nicht als Druckmittel eingesetzt werden(ist das ein Nachteil?) Die Liste lässt sich noch unendlich ergänzen- aber ich denke, als Antwort war das schon zu viel- am besten einfach nachlesen oder im Internet suchen unter "Montessori"-

Danke für den Stern!

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Also ich gehe in eine Montessori Schule (in Österreich) und ich bin sehr zufrieden! Meine Schule hat auch einen Kindergarten dabei und ich finde es bewundernswert wie selbstständig die Kleinen schon sind. Und es ist sehr lustig, wenn Tag der offenen Tür ist und die 3-6 jährigen erklären den Erwachsenen Subtrahieren und Addieren oder wo wie alle Kontinente heißen etc.

Zudem sollte man in den Vordergrund stellen, dass bei Montessori folgende Punkte verdammt wichtig sind (diese Wortwahl wohl eher nicht) Bei Montessori spielt die freie Wahl des Kindes eine große Rolle. Die vorbereitete Umgebung ist so gestaltet, dass das Kind sich sein Material und damit die Beschäftigung frei wählen kann. Es bestimmt auch wie lange es sich mit einem Material beschäftigt, aber alles nur bis zu einem bestimmten Grad. Für manche Kinder ist dies nicht ganz so geeignet, das sie mit dem Selbstbestimmten Lernen etwas überfordert sind - aber hier kann ein guter Pädagoge eigreifen bzw. Hilfestellung geben.

Wenn du dir sehr unsicher bist, und eine Montessori sowie eine "normale Einrichtung" in deiner Nähe hast, mache doch bei beiden einen Termin aus und gehe dort hospitieren. Dies gibt dir wohl den besten Eindruck und du kannst dir ein genaues Bild machen...

Ich wünsche euch alles Gute und hoffe, dass ich euch weiterhelfen konnte

Zickenalarm zwischen Mädchen im Kindgarten - was sind Eure Erfahrungen

Also in unserem Kindergarten kommt es immer wieder vor dass es zwischen den Mädels derselben Altersstufe zum Zickenalarm kommt (heute beste Freundin, morgen Streit und "Du bist nicht mehr meine Freundin), es wird getuschelt es bilden sich irgendwie immer zweiergrüppchen und und und. Ein jahr ging es jetzt besser und nun fängt das wieder von vorme an. In wie weit findet ihr sollten sich Eltern in Freundschaften in diesem Alter einmischen? Ich habe das Gefühl dass sich die beste Freundin meiner Tochter gerade von ihr abwendet, obwohl nichts zwischen den beiden passiert ist. Und ich habe das gefühl dass die Mutter diese Freundschaft irgendwie nicht mag. Inwieweit denkt ihr sollten sich die Eltern hier einmischen? Ich kann im Prinzip ja gar nichs unternehmen, leider aber schon innerlich, weil es meine Tochter sehr verletzen wird und weil heute schon das erste mal die Frage aufkam, wann sie ihre Freundin sieht. Wie habt ihr Eure Kinder bei solchen Schwierigkeiten begleitet? Wie ernst und prägend sind denn solche Erlebnisse? Ich selbst habe bis heute guten Kontakt zu meinen Freundinnen aus der Grundschule..../ Kindergarten Nachbarn...Mich macht das sehr traurig für mein Kind. Die Erzieherinnen helfen leider überhaupt nicht weiter...Ich bin der Meinung das sie als erste vor Ort schauen müssten ob die Kinder support bräuchten, aber die halten sich total raus...und das habe ich jetzt auch schon mal von wo anders gehört, also da ist keine Hilfe zu erwarten...

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Praktikum im Montessori Kindergarten?

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ich arbeite als Erzieher in einer Kita und habe ein Montessori-Problem! Der Träger meiner Einrichtung verlangt von mir, dass ich einen zweijährigen Montessori-Diplom-Kurs absolviere. Nun, ich finde die Montessori-Materialien an sich auch sehr schön und biete sie den Kindern auch gerne zum spielen/arbeiten an. Ich würde auch sehr gerne den "korrekten" Umgang mit diesen Materialien erlernen (Einführungen, Wortlektionen etc) oder eigene Materialien herstellen können.

ABER: als gläubiger Christ sehe ich die Philosophie und diverse Glaubensüberzeugungen Montessoris doch sehr kritisch. Zum Beispiel halte ich an der christlich-lutherischen "Lehre von der Erbsünde" unbeirrbar fest - eine Lehre, die jedoch in vollem Gegensatz zur Pädagogik Montessoris steht! Hinzu kommt Montessoris Nähe zur "Theosophischen Gesellschaft" bzw. mittlerweile gilt es wohl auch als wissenschaftlich nachgewiesen, dass Montessori bereits seit 1899 Mitglied der Theosophischen Gesellschaft war, auch wenn sie sich selbst niemals öffentlich dazu bekannte. Je mehr ich mich aber mit Montessori auseinandersetze, desto stärker bemerke ich auch den Einfluss der Theosophie auf ihre Person und Pädagogik. Allerdings steht die Theosophie im krassen Gegensatz zur Bibel und zum lutherischem Bekenntnis und wird daher auch von mir gänzlich abgelehnt.

Hinzu kommt das Gespräch, dass ich bereits mit einem anerkannten Montessori-Dozenten hatte. Nicht nur, dass er auf mich sehr stur und fast schon sektiererisch wirkte, sondern er erklärte mir auch, ich müsse darauf achten, dass die Kinder in meiner Kita alle "geerdet" wären. Er meinte, nur so könnten die "Energien der Kinder richtig fließen und eine Verbundenheit zur Erde erhalten" und wir alle wären ja "Kinder der Erde". Meine ganz ehrliche Meinung dazu: Wenn das tatsächlich Montessoris Lehre ist, dann hat das alles in meinen Augen mehr mit Esoterik zu tun als mit Wissenschaft.

Zwar kennt Montessori auch so etwas wie "religiöse Erziehung", doch versteht Montessori diese eher "kontemplativ" und weniger unter den Gesichtspunkten einer "gesunden Katechese".

Um es kurz zu machen: Ich habe ein ehrliches Interesse an dem Diplomkurs, aber dennoch Bedenken in einigen weltanschaulichen Punkten. Daher nun meine Frage an Euch:

Würdet Ihr es mir raten, den Diplomkurs in Angriff zu nehmen - auch dann, wenn ich Maria Montessoris (theosophische) Weltsicht konsequent ablehnen und mein christlich-lutherisches Weltbild in jedem Falle behalten würde? Kann ich mit den "Montessori-Materialien" arbeiten, auch ohne die (offensichtlich esoterisch geprägte) Weltsicht Montessoris übernehmen zu müssen? Oder sollte ich mir einfach eine neue Arbeitsstelle suchen?

Vielen Dank schonmal für Euren Rat!!

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