Was ist besser Theorie oder Praxis?

4 Antworten

Du hast dir die Frage schon selber beantwortet.

Ohne die theoretische Vorarbeit ist die praktische Umsetzung meist schwer, das geht Hand in Hand.

Die theoretischen Jobs sind aber idR. besser bezahlt als die praktischen.

Am Ende musst du für dich selber entscheiden was dir liegt oder besser gefällt.

Also das ist schon sehr viel schwarz weiß. Es ist jetzt nicht so als gäbe es nur Theorie und Praxis. Der Anteil von Theorie und Praxis verschiebt sich einfach von Hochschule zu Hochschule ein bisschen. Auch die FH hat viel Theorie, wenn du an einer bist, die ihr Profil theoretisch auslegt. Es gibt auch genug Unis, die sehr praxisnahe sind und mittlerweile fast genauso für die Wirtschaft ausbilden, wie die ein oder andere FH.

Forschung und Entwicklung sind immer so klassische Felder, wobei das auch sehr schwamming ist. Mit Forschung meint man oft wissenschaftliche Forschung, die meist klassisch an der Uni läuft. Natürlich gibt es aber auch viele FH Absolventen, die später in ihrer Tätigkeit in einem Unternehmen Forschung und vor allem auch Entwicklung betreiben.

Ist jetzt nicht so, dass FH Absolventen sagen: "Woah...das wurde noch nicht erforscht. Jetzt machen wir mal ein Jahr Pause, bis due Uni-Leute das erforscht haben" :D.

Ein besser oder schlechter gibt es nicht. Ex kommt einfach auf deine Vorliebe und deine Fähigkeiten an. Ex gibt Leute, denen liegt die Praxis einfach total gut und andere wollen eben lieber die Theorie. Auch Zwischenlösungen sind, wie ich schon schrieb, sehr häufig anzufinden.

Also ist es generell falsch zu sagen, dass die FHler später in der Praxis arbeiten können, nur weil die Uni-Absolventen so viel erforscht haben ?

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@A220604

Und die das jetzt anwenden können

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@A220604

Naja, was bedeutet für dich Praxis? Also klassisch ist die FH eigentlich dafür da, um Leute für die Wirtschaft und Industrie auszubilden. In der Wirtschaft wird sowohl Praxis als auch Theorie benötigt. Eine FH ist eine Hochschule der angewandten Wissenschaften und verknüpft das eigentlich ganz gut.

Das bedeutet jetzt aber nicht, dass ein FHler nur für ein bestimmten Bereich da sein muss.

Leute stellen sich ein Studium immer wie so eine Zwangsjacke vor. So im Sinne von, wenn ich jetzt auf einer Uni bin, dann bin ich für den Rest meines Lebens Theoretiker, oder so. Ein Studium hat halt ein gewisses Profil. Das kann theoretischer sein oder praktischer, aber ein Studium ist immer nur der Anfang einer beruflichen Laufbahn. Ob du jetzt später in der Forschung arbeitest oder als "Praktiker", was auch immer das ist, liegt einfach an dir selber.

Es gibt bestimmte Bereiche, da ist die Uni vorteilhafter gegenüber der FH und umgekehrt. Aber generell bist du nicht ausgeschlossen von irgendwelchen Berufen, nur weil du eine Uni oder eine FH besuchst.

Beides hat Vor und Nachteile, aber beide Hochschularten schließen dich grundsätzlich für nichts aus. Sie geben dir nur unterschiedliches Rüstzeug für deinen späteren Berufsweg mit.

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Als FHler in die Forschung ist sogut wie unmöglich. Als Uni Absolvent in die Praxis hingegen ist Gang und Gäbe

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Das ist so eine Frage wie "was war zuerst da, das Huhn oder das Ei?"

Beides ist wichtig. Was man persönlich als für sich besser empfindet, ist eine Frage der eigenen Vorlieben, nicht der Wichtigkeit.

Muss jeder für sich selbst entscheiden: Praktiker oder doch mehr Schreibtischtäter?

Mein Erstgeborener hat nach einem Semester Chemie den Studiengang gewechselt, WEIL er die Praxis blöd findet. Nun hat er einen Master in Mathematik, was wahrscheinlich einer der theoretischsten Studiengänge ist, den es gibt.

Allerdings gibt es ja auch an der Uni praxisbezogene Studiengänge

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