Was ist besser, rechts oder links Politik?

Das Ergebnis basiert auf 20 Abstimmungen

Linkspolitik, weil... 45%
Bin eher mitte, weil... 30%
Rechtspolitik, weil... 25%

5 Antworten

Bin eher mitte, weil...

Ein gesunder Ausgleich zwischen rechts und links ist immernoch der gescheiteste Weg. Wir können einfach nicht die halbe Welt hier als Geflüchteten aufnehmen, nur weil es denen zuhause so sch...lecht geht.

Wir können aber genauso wenig allen, die von Krieg oder Gewalt bedroht sind, sagen, das geht uns nichts an.

Sehe Ich genau so

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Bin eher mitte, weil...

Ich versuche politisch immer relativ neutral zu sein, deshalb wähle ich auch nicht. Ich möchte mich nicht mit nur einer Partei identifiziere können.

Ich vertrete Werte von beiden Seiten und lehne Werte von beiden Seiten ab.

Linkspolitik, weil...

es das Einzige vernünftige ist.. Ich werde niemals Milliardäre, oder dreistellige Millionäre akzeptieren, solange der Ärmste in der Gesellschaft nicht bspw. 2000Euro verdient um ein Mindesmaß an Wohlstand zu haben und dieses auch überhaupt kein Problem bei richtiger Verteilung wäre.

Aber der Milliardär hat es sich doch hart erarbeitet, da ist doch soweit Ich weiss nichts verwerfliches dran, solange er sein Geld ehrlich verdient hat

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@minwoo16

,,Verdient''. Dieses Geld kann man nicht verdienen, weil ein Mensch diese Arbeitsleistung nicht aufbringen kann.Er bekommt es halt einfach nur, weil er zu den sehr wenigen gehört, die eben über jede Vernunft finanziell profitieren. Wenn Menschen besondere Kompetenzen haben, oder einen Job mit besonderer Verantwortung haben können sie mehr verdienen, aber in einem akzeptablen Verhältnis und nicht das perverse, das wir im Kapitalismus haben.

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@Blade94

Aber der Milliardär hat sich das doch alles aufgebaut

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Man muss aber auch berücksichtigen, WARUM der Millionär Millionär ist und der Ärmste der Ärmste. Wobei man ja dazu sagen muss, dass unsere "Armut" in Deutschland nichts mit echter Armut zu tun hat. Jetzt mal abgesehen von genetischen Einschränkungen (Krankheit, Behinderung etc.) hat in Deutschland jeder die Chance Millionär zu werden oder zumindest überdurchschnittlich vermögend. Noch nie in der Menschheitsgeschichte war es leichter Geld zu verdienen. Allein die Möglichkeiten, die das Internet bietet, sind schon enorm. Ein Laptop und ein Internetanschluss reichen schon um sich ein E-Commerce-Business aufzubauen. Diese Möglichkeiten gab es zuvor noch nie. Und nicht umsonst, gibt es auch so viele Millionäre wie noch nie zuvor.

2.000€ ist übrigens Mindestlohn bei Vollzeit. Aber wo ich mitgehen würde, sind Steuererleichterungen für diejenigen, die nicht so viel verdienen..

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@KaffeemitMilf

Selbstverständlich gibt es Armut in Deutschland. Das ist indiskutabel. Wenn dein Armutsbegriff erst erfüllt ist, wenn wie in Mumbei die Aids- und Tuberkulosekranken auf der Straße betteln und vegetieren, dann natürlich nicht.:)

1.) Armut hat nachweislich fundamental damit zu tun, wie dein soziökonomischer Hintergrund ist. Kinder aus einem wohlhabenden und gebildetem Elternhaus bleiben wohlhabend und Arme arm. Das hat überhaupt nichts mti Chancengerechtigkeit zu tun, sondern mit Glück.

2.) Jeder und alle ist ein grundsätzlicher Unterschied bezüglich der Möglichkeit Millionär zu werden und es ist offensichtlich alles andere als einfach Millionär zu werden, sonst gäbe und das ist die Relevante Vergleichsgrößé, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung nämlich nicht so extrem wenig Millionäre.

3.) Die 2000Euro stehen stehen jedem zu. Das heißt Menschen die krank sind, arbeitslos, egal was.. Wir müssen die Angst und Sorgen aus der Gesellschaft loswerden, die aus finanziellen Sorgen entstehen.

4.) Das Geldsystem ist inherent demokratiefeindlich, ungerecht und obsolet. Ich habe kein Verständnis für deine Haltung, die wirklich überhaupt keinen WIllen für sinnvolle Vermögensverteilung erkennen lässt. Eine 100% Einkommensteuer ab einem mittleren, zweistelligen Millionenbetrag für Leute, für die das Leben nur mit Villa, Yacht und Lucus Sinn macht ist dann immer noch drin.

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@Blade94
Selbstverständlich gibt es Armut in Deutschland.

Ich meinte nur, dass man in Deutschland trotzdem gut leben kann, auch wenn man zu den Ärmsten der Ärmsten gehört. Natürlich kann man sich keinen Karibikurlaub leisten oder das neueste IPhone, aber man hat ein Dach über dem Kopf, verhungert nicht, kann Bildung genießen, ein modernes Gesundheitssystem und vieles mehr.

Armut hat nachweislich fundamental damit zu tun, wie dein soziökonomischer Hintergrund ist. Kinder aus einem wohlhabenden und gebildetem Elternhaus bleiben wohlhabend und Arme arm. Das hat überhaupt nichts mti Chancengerechtigkeit zu tun, sondern mit Glück.

Das ist richtig, aber das liegt eher daran, dass die meisten Menschen keine Ahnung von Finanzen haben, auf Pump leben und sich für Konsum verschulden. Natürlich wird in einer Unternehmerfamilie eher an seine Kinder weitergegeben, wie man mit Geld umgehen muss, damit es nicht weniger, sondern mehr wird, als in einer Familie, die sich wegen einer Kaffeemaschine verschuldet. Aber auch hier, im Internet gibt es alles was man wissen muss. Eine Ausrede kann das also nicht wirklich sein.

Jeder und alle ist ein grundsätzlicher Unterschied bezüglich der Möglichkeit Millionär zu werden und es ist offensichtlich alles andere als einfach Millionär zu werden, sonst gäbe und das ist die Relevante Vergleichsgrößé, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung nämlich nicht so extrem wenig Millionäre.

Wie viele Menschen versuchen es denn? Viele Leute träumen, aber nur die aller wenigsten versuchen es ernsthaft. Ich möchte mal kurz die Macht des Zinseszins demonstrieren:

300€ pro Monat investiert am weltweiten Kapitalmarkt (7% Rendite pro Jahr) ergibt nach 45 Jahren ein Vermögen von ziemlich genau 1 Mio Euro.

45 Jahre ist der Zeitraum, den man typischerweise arbeitet (22-67 Jahre).

300€ im Monat zu sparen ist mit Sicherheit nicht für JEDEN zu schaffen, aber dennoch für einen sehr großen Teil der Arbeitnehmer. Und selbst wenn es nur 100€ sind, kommen da bis zur Rente 350.000€ raus.

Und das ist nur mal ein sehr passiver Weg zur Millionen. Aber natürlich, wer schnell sehr viel Geld verdienen will, der muss ein Unternehmen gründen, dass ein relevantes Problem löst.

Eine 100% Einkommensteuer ab einem mittleren, zweistelligen Millionenbetrag für Leute, für die das Leben nur mit Villa, Yacht und Lucus Sinn macht ist dann immer noch drin.

Genau hier sehe ich halt das Problem. Wie viele Menschen verdienen denn einen zweistelligen Millionenbetrag? Im DAX-Vorstand gibt es genau zwei Menschen, die mehr als 10 Mio im Jahr verdienen. Ansonsten sind das höchstens ein paar Superstars wie Fußballer, Sänger und so weiter. Aber das ist ja nur ein kleiner Teil.

Das meiste Vermögen ist in Form von Firmenbeteiligungen gebunden. Wie willst du das besteuern? Wenn man seine Anteile veräußert, fallen zurecht Steuern an, aber nur weil man sie besitzt? Wie soll das gehen? Enteignen? Pauschalsteuern? Was wenn, das Unternehmen insolvent geht und der Aktionär ohnehin vom Milliardär auf Null fällt? Soll man dann die Steuern erstatten? Woher soll das Geld kommen?

Du merkst, dass das gar nicht so einfach ist. Umsätze, Einkommen etc. wird ja ganz normal versteuert in Deutschland, aber es gibt eben so gut wie keine Einkommensmillionäre, denen man dann einfach höhere Steuern aufdrücken kann.

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Rechtspolitik, weil...

Ich lese hier immer wieder etwas von Umverteilung des Reichtums usw.

Ich glaube, vielen ist nicht bewusst, dass die Reichen uns nichts wegnehmen, sondern dass sie ihren Reichtum durch Produkte, Dienstleistungen oder andere Tätigkeiten angehäuft haben, die für andere einen Mehrwert schaffen, den sie sozusagen gegen Geld eintauschen - z.B. Geld gegen Essen o.Ä.

Selbst wenn es keine Millionäre oder Milliardäre gäbe, wie z.B. im Kommunismus, hieße das nicht, dass alle gleichermaßen wohlhabend wären, sondern dass alle gleich arm wären...

Gleichheit ist die höchste Form sozialer Ungerechtigkeit.

Selbst wenn man das Vermögen der obersten 1% auf die restlichen 99% verteilen würde, wären das etwa 220€ pro Person. Das würde für die meisten Menschen, insbesondere in Europa, kaum einen Unterschied machen. Außerdem könnte man das, wenn überhaupt, nur für das eigene Land bestimmen.

In Deutschland gehören wir schon zu den oberen 10%, d.h. wir alle würden nicht profitieren, sondern Verluste erleiden, die ich sogar bereit wäre, zum Wohle aller zu opfern, aber das ist leider eine Utopie, die nur in den Köpfen einiger radikaler oder extremer Sympathisanten existiert.

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Ich wäre aber mal gespannt, wann sich die ersten beschweren, wenn sie ihren Fernseher, ihr Handy oder ihren Laptop selbst zusammenbauen müssten, die Ressourcen dafür selbst abbauen oder schürfen müssten, Rohstoffe oder Bodenschätze, die nicht im eigenen Land vorkommen, selbst importieren und transportieren müssten, sich eigene Baupläne überlegen müssten usw.

Dass diese Unternehmen damit Gewinn erwirtschaften, ist die normalste Sache der Welt und wer sich darüber beschwert, hat keine Ahnung, wie freie Marktwirtschaft funktioniert.

Eigentlich würde ich mich in der Mitte positionieren, aber ich muss einfach mal die Position vertreten, um ein paar Dinge klarzustellen...
Woher ich das weiß:Hobby – Vor und nach der Wahl sind inäqual!
Bin eher mitte, weil...

Ich bin tatsächlich die Definition von Mitte - daher gibts auch keine Partei die für mich wirklich passend ist. Ich vertrette Recht Positionen, Linke Positionen. etc. pp. - ich werde von rechten beleidigt, von linken beleidigt. Bin quasi Nazi-Kommunist (aus sicht anderer). *lach.

Same bro😭😭

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Kommt halt darauf an, in welchen Bereichen du jeweils rechte oder linke Positionen vetrittst.

Eigentlich ist FDP für die meisten Menschen, die sich in der Mitte verorten die richtige Partei, da sie gesellschaftspolitisch größtenteils links, aber dennoch selbstkritisch ist und linke Positionen hinterfragt, wirtschaftspolitisch jedoch eher rechts steht.

Für das Gegenteil könnte dann zukünftig Wagenknechts Partei stehen, die wirtschaftspolitisch klar links sein wird, dafür aber gesellschaftspolitisch eher konservative Positionen vertritt.

Dass es wirklich überhaupt keine Partei gibt, die zu deinen Ansichten passt, kann ich nicht so richtig glauben, natürlich muss man manchmal Kompromisse eingehen, aber es muss doch eine Partei geben, die deinen Interessen zumindest im Ansatz nahe steht.

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@ForzaFerrari178

Parteiprogramme sind eine Sache - die Realität eine andere.

Ich bin z.b. absolut gegen Waffenlieferungen in Kriesengebiete. Wäre mir das jetzt enorm wichtig gewesen so das alles andere egal ist hätte ich da z.b. Grün wählen können, die stimmen jetzt im Bundestag allerdings für Waffenlieferungen in Kriesengebieten. Also was Parteien sagen und was Parteien machen sind zwei parr Stiefel.

Ein anderes Problem sind die Konstelationen die dabei entstehen können. FDP ist da ein schönes Beispiel - die können mit der CDU/CSU mit Grün mit SPD. D.h. ich wähle im prinzip immer die mehrheit mit und biete Parteien damit eine Koalition an die ich ja garnicht möchte indem ich die FDP wähle.

Das letzte Problem ist dann die 5% Hürde. Ich könnte mir durchaus vorstellen vll eine kleinpartei zu wählen die dann meine Stimme im Bundestag vertritt. Also wenn jetzt die mindestvorrausetung für einen Sitz im bundestag wäre das man quasi 1 abgeordneten Platz bekommt (Prozentual) und damit meine Stimme dann vertretten ist dann gäbe es vll interessante Parteien. Aber warum soll ich etwas wählen was halt auf keinen Fall die 5% hürde packt und meine stimme damit verschenken?

Die Parteien ansicht sind da nur die Spitze des Eisbergs, und wenn wir mit personalien anfangen dann ist sowieso alles unwählbar. Das klammer ich für mich daher aus.

Kompromisse sind ok. Aber die meisten Parteien fallen wegen der 5% Hürde raus und wegen der Tatsache das sie dann im Bundestag nicht so abstimmen wie das für das ich sie eigentlich gewählt hätte, dann brauch ich sie auch nicht wählen.

Was übrig bleibt ist die AFD und für die Zukunft die Wagenknecht Partei. Mit beiden wäre ich nicht Deckungsgleich, aber du sagst ja kompromisse... Die Wagenknecht Partei fühle ich bei den Personalien im moment davon ab noch nicht, das liegt einfach daran das hier jetzt Leute eine Parteigründung vornehmen die auf dem Papier dinge vertritt die sie selbst in Interviews vor wenigen Monaten noch in funktion als Abgeordenete oder Mitglieder der Linken gut gehießen haben. Ist zumindest fragwürdig, weil wie du sagst, man muss ja nicht - auch wenn man Parteimitglied ist - 100% deckungsgleich mit der spezifischen Partei sein, wenn ich dann aber eine andere Meinung habe, dann erzähle ich nicht überall nur die Parteimeinung rum, hat zumindest ein geschmäkle würd ich sagen. Wagenknecht auch, ich mag was sie sagt und wie sie es sagt, aber sie hat nie dementsprechend im Bundestag abgestimmt. Parteizwang kanns ja nicht sein, wäre ja verboten. &lach

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