Was haben alle Menschen gemeinsam?


12.08.2021, 10:21

Außer das Menschsein.

9 Antworten

Heyy ;D

Jeder hat ein anderes Aussehen, ein anderen Charakter, jeder ist anders..

Doch alle fühlen den selben Schmerz, die selbe Traurigkeit und jeder spürt auch mal Wut…

Jeder kann glücklich sein und hat Emotionen.

Hoffe diese Antwort ist okay😅🍀

LG Alice <3

hmm bist du dir da sicher? Es gibt doch menschen die keine emotionen fühlen..?

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@Tomato00

Ich glaube das jeder etwas fühlen kann.. den jeder hat Gefühle oder etwa nicht?😉

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@verreisterNutzer

bin mir da nicht sicher. Gibt es nicht zum Beispiel Kriegsveteranen die sehr viel durchgemacht haben und einfach nur kaputt sind und nichts mehr fühlen. Oder missbrauchte Menschen. Aber ich will jetzt mal keine behauptungen aufstellen ohne gross recherchiert zu haben.

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@Tomato00

Ich kenne viele die Missbraucht worden sind.. ich selber habe auch sowas ähnliches erlebt.. sie machen so eine… „Gefühlspause“ und wollen einfach nichts mehr fühlen… obwohl sie im Innersten Angst und Schmerz fühlen aber ja jeder hat seine Meinung dazu und das ist okay ;D

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Guten Morgen,

wahrscheinlich den Wunsch nach Freiheit, Friede und ein besseres Leben.

Im Normalfall, so lange keine Behinderung vorliegt, den aufrechten Gang, denn kein Tir, auch wenn es gelegentlichaufrecht gehen kann, wird dies über eine längere Zeit als normale Haltung beim Gehen durchführen.

Ich verstehe unter "dem Menschsein" alles, was Menschen gemeinsam haben. Insofern haben sie, abgesehen davon, nichts gemeinsam.

Woher ich das weiß:Hobby – Interessierter Laie ✅ Kein Fachmann, kein Arzt ❌

Ich meinte damit die Tatsache, dass sie Menschen sind..

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@aalbtraum, UserMod Light
Nicht?

Nein, da fängt das Problem schon bei „üblich“ an.

Menschen mit Down-Syndrom sind immer noch Menschen, auch wenn sie zum Großteil die unter Menschen „übliche“ Intelligenz nicht besitzen.

Oder Menschen, die vom Erscheinungsbild eher anders sind als die meisten sind immer noch Menschen. Ein Mensch mit Albinismus zB

Aus „üblich“ folgt nicht „alle“.

Außerdem beschränkt sich deine Definition nur auf die Biologie eines Menschen, in der Frage steht aber „haben“ und die Möglichkeiten sind daher mehr als nur das.

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@NurNostalgie
"Menschen mit Down-Syndrom sind immer noch Menschen, auch wenn sie zum Großteil die unter Menschen „übliche“ Intelligenz nicht besitzen."

Intelligenz ist ein mehrdimensionales Spektrum. Sich irgendwo auf diesem Spektrum zu befinden, ist die übliche Eigenschaft, die alle Menschen teilen.

"Außerdem beschränkt sich deine Definition nur auf die Biologie eines Menschen"

Eine solche Einschränkung habe ich nicht benannt und auch nicht impliziert.

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@aalbtraum, UserMod Light

Man kann aber Menschen definieren/benennen ohne diese Eigenschaften zu kennen, und man bedenke, dass sich diese Gemeinsamkeiten erst durch die Interaktion mit der Umwelt ergeben könnten, von daher würde es nicht reichen, nur zu wissen, was oder wer ein Mensch ist.

Sich irgendwo auf diesem Spektrum zu befinden, ist die übliche Eigenschaft, die alle Menschen teilen.

Eine ziemlich nichts sagende Eigenschaft dann, oder? War auch nur ein Beispiel von mir. Wie weit würdest du dann gehen? Also wäre „Hände haben“ auch eine übliche Eigenschaft für dich, egal ob 2 oder 3 oder 4?

Du kannst auch einfach auf die Frage eingehen, wenn du möchtest, du weißt ganz genau, was gemeint ist. Ich kann es für dich, weil du so pingelig bist, auch gerne so formulieren: „Was gehört für dich zum Mensch sein dazu?“

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@NurNostalgie

Meinem Verständnis nach - und etwas anderes kenne ich nicht - suchst du nach dem, was ich unter "dem Menschsein" verstehe. Insofern empfinde ich persönlich es als sonderbar, genau dieses "Menschsein" bei der Fragestellung von vornherein auszuschließen. Ein Empfinden, welches ich vermitteln wollte. Wenn dieser Ausdruck meiner Denkprozesse - nicht mehr und nicht weniger - dann als "pingelig" angesehen wird, ist das wohl so.

Um nun "einfach" - noch einmal, aber anders - auf die Frage - so, wie du sie nun umformuliert hast - einzugehen:

Wenn es um die Eigenschaften geht, die "das Menschsein" ausmachen, sollte es sich meines Erachtens um solche handeln, die tatsächlich auf alle möglichen Menschen zutreffen. Dabei wird man nicht umhin kommen, einen Eigenschaftskomplex zu erarbeiten. Würde man nur bestimmte einzelne Eigenschaften nennen, gäbe es sicherlich Überschneidungen mit anderen Lebensformen, die nach keinem mir bekannten Verständnis "Menschen" sind. Ich denke also wieder bzw. immer noch an ein mehrdimensionales Spektrum.

Insofern bin ich mit allen bisherigen Antworten hier einigermaßen unzufrieden. Teilweise auch mit meinen vorherigen Kommentaren.

Unter den anderen Antworten haben wir Eigenschaften, die sich auf das Innenleben, also mentale und emotionale Abläufe, beziehen:

  • "Wunsch nach Freiheit, Friede und ein besseres Leben"
  • "alle fühlen den selben Schmerz, die selbe Traurigkeit und jeder spürt auch mal Wut… [...] Jeder kann glücklich sein und hat Emotionen",
  • "Lügen, verletzen, seele, denken meist nur an sich selbst, hass"
  • "Alle Menschen haben von Natur aus einen Überlebenssinn"
  • "Sie haben alle einen Verstand"

Und solche, die sich auf die Form, Ausstattung oder mechanische Funktion des Körpers beziehen:

  • "so lange keine Behinderung vorliegt, den aufrechten Gang"
  • "Tod, verletzen, Körper teile"
  • "Jeder Mensch hat ein Herz"
  • "Den Tod"
  • "Herz"
  • "...ist das Luft, die Du gerade atmest?"
  • "haben 2 Arme, 2 Beine, einen Rumpf und einen Kopf mit ner Nase und Augen und all dem krams"
  • "Alle haben ein Gehirn"
  • "Das Gehirn"

Hier wird immer davon ausgegangen, dass ein Mensch nur dann ein Mensch ist, wenn es sich um etwas Lebensfähiges handelt, das - im Falle der auf den Körper bezogenen Eigenschaften - einen bestimmten Bauplan aufweisen muss. Nun gibt es aber - im Rahmen genetischer und/oder umweltbedingte Variabilität - Menschen, die ohne Hand, Herz oder sogar Hirn zur Welt kommen. Diesen das Menschsein abzusprechen, empände ich als verkehrt. Da es, was das Hirn betrifft, verschiedenste Ausprägungen, von nicht vorhanden über eingeschränkt bis voll funktionsfähig, gibt, halte ich auch alle dem Innenleben zugeschriebenen Aspekte für sich genommen nicht ausreichend. Ein Kind, das ohne Hirn zu Welt kommt (Anenzephalie), hat keine dieser Eigenschaften, trotzdem würde ich diesem das Menschsein nicht absprechen.
Was den Tod selbst betrifft, handelt es sich wohl um die trivialste Eigenschaft von allen, eine, die nicht nur den Menschen, sondern auch alle anderen Lebensformen betrifft.

Es braucht eine womöglich unerschöpfliche Liste an Eigenschaftsspektren, die, je mehr Einträge diese enthält, immer genauer beschreibt, was "den Menschen" ausmacht bzw. meine ich, eine solche zu brauchen.

Und ja, tatsächlich ist das alles letztlich doch sehr biologisch, jedenfalls meinem Verständnis nach, da ich nicht daran glaube, dass es emotionale oder mentale Prozesse ohne körperliche Grundlage geben kann. Kein Geist, keine Seele, nichts dergleichen.

So oder so ähnlich könnte das in Worten ausgedrückt werden:

  • "Ein Mensch hat eine Fülle emotionaler Vorgänge, die sich von nicht vorhanden über eingeschränkt bis voll ausgeprägt erstrecken können"
  • "Ein Mensch hat eine Fülle mentaler Vorgänge, die sich von nicht vorhanden über eingeschränkt bis voll ausgeprägt erstrecken können"
  • "Ein Mensch hat eine DNA, die, im Rahmen so und so großer Abweichungen, immer ähnlich aussieht"
  • ...

Könnte aber auch mathematisch ausgedrückt bzw. anhand von Kurven dargestellt werden, denen zu entnehmen ist, wie wahrscheinlich eine bestimmte Konfiguration ist bzw. wie häufig diese auftritt. So z.B. 0, 1, 2 oder mehr Hände, da ist alles drin, nur nicht gleichmäßig verteilt.

"Üblich" zuvor war kein guter Ausdruck, ich stimme zu.

Resoniert irgendwas meiner Gedanken in deinen?

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@aalbtraum, UserMod Light
suchst du nach dem, was ich unter "dem Menschsein" verstehe.

Aus biologischer Sicht ist ein Mensch im Grunde, jemand der Menschen als Eltern hat, d.h wir können die Exemplare unserer Spezies als Menschen definieren, ohne alle Gemeinsamkeiten zu kennen, und nach der einzigen schon bekannten Gemeinsamkeit, also die Definition: „Mensch = Hat Menschen als Eltern“ würde ich nicht fragen. Das meinte ich mit „Tatsache, dass jemand ein Mensch ist.“ Außerdem ist das eine Tautologie und enthält von daher sowieso keine Informationen. Ich wollte nur vermeiden, dass einige dann mit so einer Antwort kommen, und nicht über andere Antworten nachdenken.

Als Vergleich: Für mich ist ein Dreieck folgendes: Dreieck = 2-D-Figur mit 3 Ecken, die verbunden sind. Ich kann das machen, ohne zu wissen, dass die Innenwinkelsumme in jedem Dreieck 180° beträgt. Unter „Tatsache, dass etwas ein Dreieck ist“, wären nun beide Seiten dieser Definition, obwohl das mit der Summe auch eine Gemeinsamkeit ist.

Ich glaube, dass deine Denk und Herangehensweise sogar absurde Folgen hat:

Wenn es eine Frage gibt: „Was sind die Gemeinsamkeiten von A und B?“

So wäre laut dir Eine Eigenschaft von A, dass sie die und die Eigenschaft gemeinsam mit B hat, womit man in der Definition von A, also in der Definition der Frage schon die Antwort haben sollte?

Oder wie würdest du A definieren, wenn du B nicht kennst, die Gemeinsamkeiten aber zur DEF von A dazu gehören? Könnte man dann nichts definieren ohne alles zu wissen? Also man weiß entweder nichts oder alles?

Was den Tod selbst betrifft, handelt es sich wohl um die trivialste Eigenschaft von allen, eine, die nicht nur den Menschen, sondern auch alle anderen Lebensformen betrifft.
Und ja, tatsächlich ist das alles letztlich doch sehr biologisch, jedenfalls meinem Verständnis nach, da ich nicht daran glaube, dass es emotionale oder mentale Prozesse ohne körperliche Grundlage geben kann. Kein Geist, keine Seele, nichts dergleichen.

Auch, wenn alles körperlich ist, so hängen wir trotzdem vom Universum ab, auch wenn manche unsterblich wären und manche nicht, so würden wir trotzdem alle sterben, wenn das Universum in sich zusammen brechen würde oder alles zum Stillstand kommen würde. Das heißt rein biologisch hätten wir den Tod nicht als Gemeinsamkeit, aber mit der Interaktion mit der Umwelt wiederum schon.

So oder so ähnlich könnte das in Worten ausgedrückt werden:
"Ein Mensch hat eine Fülle emotionaler Vorgänge, die sich von nicht vorhanden über eingeschränkt bis voll ausgeprägt erstrecken können"
"Ein Mensch hat eine Fülle mentaler Vorgänge, die sich von nicht vorhanden über eingeschränkt bis voll ausgeprägt erstrecken können"
"Ein Mensch hat eine DNA, die, im Rahmen so und so großer Abweichungen, immer ähnlich aussieht"
...

Du zählst immer auf, was sie haben, und nicht, was sie nicht haben. Wäre ein Alien, das all das hat, was Menschen untereinander haben, aber noch zusätzliche Dinge hat, die kein Mensch hat, auch ein Mensch?

Und wie zählst du die Eigenschaften eigentlich auf, wenn du davor nicht einmal definiert hast, was ein Mensch ist?

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Ich glaube nichts, bis auf offensichtliche Dinge wie Essen, Schlafen, Atmen. Aber sonst fällt mir grade nichts ein, was wirklich auf jeden Menschen zutrifft.