Was bedeutet für EUCH persönlich Integration?

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Hallo onur9393,

Integration bedeutet für mich persönlich, dass Jemand zunächst sich für das Land, die Menschen und die Kultur interessiert, in dem er lebt oder leben möchte. Der nächste Schritt ist aus Respektsgründen und Verständigungsgründen das Erlernen der Sprache, die in dem Land gesprochen wird. Denn ohne Sprache kann Integration nicht erfolgen und man bleibt eben Aussenseiter, ggf. in einer Parallelgesellschaft.

Aber Integration ist keine Einbahnstrasse. Sondern auch die Bewohner des Landes sollten auf die Immigranten zugehen, Hilfestellungen geben um das Eingewöhnen zu erleichtern. Denn sonst nützt die beste Vorbereitung und die besten Sprachkenntnisse des Immigranten nichts, wenn er bei den Bewohnern des Landes auf Ablehnung stösst.

Nach meinem Dafürhalten muss man übrigens als Immigrant nicht seine Herkunft leugnen, seine Religion negieren und seine Kultur aufgeben.

All das ist auch in einem anderen Land möglich, solange die Bürger dort demokratisch, freiheitlich Denken, keine Vorurteile haben.

Beide Seiten - Einwohner und Immigranten - sollten neugierig aufeinander sein, sich gegenseitig respektieren, vorurteilsfrei miteinander umgehen und vorallem nicht verallgemeinern. Jeder Mensch hat seine Vor- und Nachteile, seine Stärken und Schwächen.

Einiges von dem, was ich geschrieben habe, ist aber vielfach für einige zu anspruchsvoll umzusetzen.

LG vom Polarfuchs

Danke für's Sternchen ;)

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ich glaube der schlüssel für integration ist sprache.

wenn es keine gemeinsame sprache gibt, die alle verstehen, kann es keine integration geben.

die einzigen, die fremde ohne gleiche sprache akzeptieren, sind kinder. und das auch nur, weil sie einen sch*iß auf vorurteile und clichées geben!

gelungene integration bedeutet aber auch, dass man seinen kulturellen hintergrund nicht in einer anderen kultur verliert.

man ist dann integriert, wenn man in einer gesellschaft man selbst sein kann, ohne dabei auf probleme zu stoßen.

Daß man (bezogen auf Deutschland) die Gesetze und das Grundgesetz akzeptiert und sich damit auch identifiziert. Das bedeutet aber nicht, daß jeder seine kulturellen Wurzeln oder seine Religion verleugnen muß. Es bedeutet aber auch nicht, daß man hier in Deutschland die Regeln seines Heimatlandes einführen will (Gottesstaat, Scharia zum Beispiel). Integration bedeutet Miteinander, nicht Nebeneinander.

... der Versuch sich in einem Gastland zu integrieren ist für mich der wichtigste Punkt und sehr lobenswert !

Integartion ist für mich,w enn man mit den " Einheimischen" kontakt hat, die fremde Sprache lern, ihre Kultur lernt und sie auch dannach einstellt. Man sollte nicht erwarten, dass die anderen sich so verändern wie sie es wollen. Es ist ja ihr land. Nicht das der " Ausländer" MAn sollte sich gewissermaßen anpassen, aber auch nicht zu viel. Man muss die balance finden.

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