Was bedeuten eigentlich Master, Volume und Gain?

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3 Antworten

Das ist ein typischer Effekt, der über lange Zeit die Vollröhrenamps betraf und heutzutage teilweise auch noch. 

Die Verzerrung kommt sowohl aus der Vorstufe und der Endstufe. Über das Gain regelt man die Verzerrung der Vorstufe. Über den Master eigentlich die Lautstärke, aber eben auch die Verzerrung der Endstufe (das war anno 1950/1960 als der Rock noch nicht geboren war ein ungewollter Nebeneffekt, dass die Endstufe bei hohem Masterstand verzerrt. Bis irgendwann der Rock kam und genau diese Eigenschaft sich zunutze machte). So gesehen kommt man um diesen Effekt nicht drumrum. Oder man kauft sich ein Amp der die Eigenschaft besitzt, denn Zerrgrad wenig zu verändern, wenn man den Master runtersetzt (oder man nimmt ein Zerrpedal).

In den 50ern und 60ern gabs doch noch kein Master. Soweit ich weiß war das eine Idee von Eddie Van Halen.

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Gain regelt die Verzerrung der Vorstufe. Das heißt wie viel Energie auf die Vorstufe gegeben wird (vereinfacht gesagt).

Master sagt um wie viel der Pegel durch die Endstufe verstärkt werden soll. 

Mit Volume passt du das Verhältnis der Lautstärke der Kanäle untereinander an. 

Ich hoffe das ist so verständlich.  

Und wie is des dann bei Amps ohne Master?

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@Chronozis

Dann kannst du halt nicht die Gesamtlautstärke ändern, sondern musst die einzelnen Kanäle parallel zueinander lautet drehen. 

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Nicht wieviel Energie auf die Vorstufe gegeben wird, sondern wie Stark die Wellen des Gitarrensignals abgeflacht werden (d.h. übersteuert werden => Overdrive). Diesen Effekt erreicht man, wenn in die Röhre/ in den Transistor ein zu hohes Signal kommt und es nicht mehr anständig verarbeitet werden kann.

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Master ist die Lautstärke von allen Inputs zusammen, Volume der jeweilige input..

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