Warum wird eine AG in eine GmbH umgewandelt?

7 Antworten

es gibt noch 2 weitere Gründe für einen Wechsel von der AG in eine GmbH:

  1. Der Vorstand einer AG handelt gründsätzlich eigenverantwortlich (§76 Abs. 1 AktG) und ist daher grundsätzlich nicht an Weisungen anderer Organe (Aufsichtsrat, Hauptversammlung) gebunden. Der GmbH-Geschäftsführer ist dagegen weisungsgebunden, d.h. er muß den Weisungen der Gesellschafterversammlung zwingend folgen. Dies macht das "Herrschen" der Konzernobergesellschaft im Konzern wesentlich einfacher - auch wenn der vAufsichtsrat natürlcih auch erheblichen Druck auf den Vorstand ausüben kann, da er den Vorstand bestellt und entlässt.

  2. Die AG hat erhöhte formale Anforderungen z.B. muß die AG einen Aufsichtsrat mit mindestens 3 Aufsichtsratsmitgliedern haben und mindestens 2 Aufsichtsratssitzungen pro Jahr durchführen, während die GmbH einen Beirat haben kann aber nicht muß. Auch die formale Durchführuing einer Hauptversammlung einer AG ist wesentlich aufwendiger als eine Gesellschafterversammlung der GmbH.

also gehe ich recht in meiner Erst-instinkt-annahme, dass es sich nicht zwingend um eine Verbesserung der Situation für die Firma handelt, sondern eher um "kleinere Brötchen backen"?

ja das Letztere. Wie gesagt, ich würde es nicht negativ auslegen, es kann gute Gründe geben die Situation der Firma dadurch zu verbessern.

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Eine AG hat sehr viel mehr und strengere Prüfvorschriften und Ausführungsvorschriften hinsichtlich Bilanzerstellung, Aufsichtsgremien und Steuerrecht als eine GmbH. Eine AG macht nur Sinn, wenn man auf dem Kapitalmarkt ein hohes Betriebskapital haben möchte. Ist dies nicht erwünscht, oder erforderlich (vielleicht weil genug Kapital der Eigner verfügbar ist), dann ist eine GmbH einfacher zu verwalten und kostengünstiger zu führen. Eine AG in eine GmbH umzuwandeln muß also nicht negativ für das Unternehmen ausgelegt werden. Mehr kann man dazu kaum sagen, wenn man nicht die genauen Umstände kennt.

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