Warum sollte ich alle Heizkörper aufdrehen, um Energie zu sparen?

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7 Antworten

Sparen durch Verschwendung? Wo hast Du nur diesen Blödsinn gelesen? Diese Physik-Esoterik ist doch in keiner Weise zu begründen. Je weniger Du heizt, desto mehr Heizkosten sparst Du, daran beißt keine Maus einen Faden ab, und Du merkst es doch selbst.

Heizkosten entstehen ausschließlich durch Wärmeverluste an Außenwänden, Fenstern, Türen und dergl. sowie durch Lüftungen. Ohne diese Verluste bräuchten wir keine Heizungen. Wenn Du also mehr Räume beheizt, dann wird auch mehr Wärme an die äußere Umgebung abgegeben. Dabei ist es völlig gleichgültig, wie sich die Wärme innerhalb des Gebäudes verteilt, weil Verluste nur nach außen auftreten können.

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Kommentar von novablack
19.10.2012, 14:10

Hallo Dompfeifer, danke für deine Antwort. Ich hab die Frage gestellt, weil ich wirklich verunsichert bin. Ich bin für minimales Heizen, also nur da, wo ich es gerade brauche. Mein Freund meinte aber, dass es besser wäre, alle Heizkörper zumindest leicht aufzudrehen. Dann habe ich gegoogelt und bin nicht schlauer geworden.

Hinzu kommt noch, dass ich nicht weiß, wo die Therme, die bei uns im Gang hängt, die Temperatur misst. Wir haben eine Zeitschaltuhr im relativ kalten Wohnzimmer, allerdings scheint die Uhr nicht gleichzeitig die Messstation zu sein. Oder doch? Vielleicht hast du hier auch mehr Erfahrung und kannst mir weiterhelfen. Ich würde einfach nur gerne Energie sparen und "richtig" heizen, aber es ist (noch) nicht so einfach... in meiner alten Wohnung hatte ich ein neueres Modell mit Funk, das lief super. Aber hier.. ist alles ein wenig veraltet und ich muss erst noch den Durchblick finden.

Viele Grüße.

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Also ich kann mir das nur so erklären, dass wenn du nur einen Raum heizt, die Wärme durch die Wände an die anderen Zimmer in der Umgebung weiter geleitet wird. Wenn aber die anderen Zimmer warm genug sind, bleibt die Wärme länger im notwendigen Zimmer. Aber ganz schlüssig wirkt mir das jetzt auch nicht.

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Kommentar von novablack
18.10.2012, 09:59

Hallo Melleky, danke für deine Antwort. Passt zu den anderen weiter oben. Das Mitheizen der anliegenden Räume spielt wohl die ausschlaggebende Rolle. Versteh ich, auch wenn ich doch so gerne einfach nur immer in dem Raum heizen würde, in dem ich gerade bin :).

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Wenn ein Zimmer auskühlt, dann braucht man mehr Energie um dieses Zimmer z.B. am Abend wieder auf "normal" zu heizen, als wenn man den ganzen Tag über ein wenig heizt.

Werden Zimmer gar nicht genutzt bzw. wie teilweise Schlafzimmer grundsätzlich nicht beheizt, so kann man die Heizung tatsächlich auf Frostschutz stehen lassen. Sinnvollerweise sollte hier dann aber auch die Tür zu gehalten werden bzw. auch abgedichtet sein.

Zimmer, die nur einige Stunden (z.B. Wohnzimmer am Abend) genutzt werden, sollte immer leicht mitgeheizt werden.

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Halllo,

es geht hier um die Umgebungsluft. Wenn du bis auf ein Zimmer alle Zimmer nicht beheizt ist die Umgebungsluft zu kalt. Somit hast du immer "kalte" Luft die zirkuliert und wogegen die "warme" Luft im einem Zimmer nicht ankommt. Entweder man dreht die Heizungen minimal auf, dass sich die Umgebungsluft erwärmt oder man riegelt die Zimmer ab mit geschlossener tür und zugluftstopper.

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Kommentar von crashlady
18.10.2012, 09:43

Irrglaube. Wände atmen.

Wenn sie am Atmen durch Silokonfarbe gehindert werden solltem wird immer noch das Material kalt und zieht daduch Wärme.

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Weil Räume nich nur durch die Heizung gewärmt werden, sondern auch durch umliegende Räume.

Wenn als Raum A jetzt beheizt wird, Raum B, der direkt daneben liegt, aber nich, zieht Raum B aus Raum A Wärme und Raum A muss mehr geheizt werden.

Du drehst im Arbeitszimmer also eher etwas runter, wenn du alle aufmachst.

DER Grund warum bei der Heizkostenrechnung nich nur die Röhrchen beachtet werden, sondern auch ein gewisser Teil der Gesamtkosten auf alle gleichermaßen umgelegt werden.

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Kommentar von novablack
18.10.2012, 09:56

Das mit den umliegenden Räumen macht Sinn. Danke!

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Du sparst keine Energie - Du verbrauchst mehr Energie.

Beheizen sollte man nur dort, wo auch Wärme benötigt wird. Nachbarräume zu beheizen spart unterm Strich (und darauf kommt es wohl an) keine Energie. Höchsten in dem Raum (Arbeitszimmer) wird weniger Energis benötigt - weil "Wärmegewinne" oder "weniger Wärmeverluste" von/zu anderen Räumen zu berücksichtigen sind.

Das ist einfache Physik und kann man simpel nachrechnen.

Losgelöst davon, muss natürlich Frostschutz, Feuchtebildung, etc. pp. der Nachbarräume beachtet werden.

Letztlich (in Übergangszeiten) hast Du die Sparoption "alles komplett abdrehen" bis auf Dein Arbeitszimmer (Tür zu ist klar - sonst wandert die Wärme ja in den Flur - oder sonst wo hin). Wo Dein Arbeitszimmer ist - vorn - mitte - hinten - im Heizkreis, spielt dabei auch keine Rolle.

Gruß

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Kommentar von novablack
18.10.2012, 11:29

Hallo Dietmar,

vielen Dank für deine Antwort. Dann ist es - energiespartechnisch - also doch nicht so schlecht, in der Übergangszeit nur so viele Zimmer wie nötig zu beheizen? Ich habe das in meiner alten Wohnung so gehandhabt und der Abschlag ging immer weiter nach unten. Allerdings ist die jetzige Wohnung viel größer und ich bin durch die vielen, im Netz zu findenden Ratschläge, alle Heizkörper aufzudrehen, verunsichert.

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Ganz einfach,dein Zimmer ist das wärmste,die andern aber nicht.So geht die Wärme in die andern Räume,so muss die Heizung mehr arbeiten. Lg:Olivia1

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