Warum sollen Hundehalter den Kot ihrer Hunde vom Gehweg wegmachen?

10 Antworten

Unser Hund sucht sich immer ein Plätzchen unter Sträuchern oder am Wegesrand wo es eigentlich nicht stört. Mich stören die Leute, die die Hundehaufen, die nach dem nächsten Regen weg ist, in Plastiktüten füllen, die dann viele hundert Jahre nicht verrotten. Oft werden die Beutel dann noch nicht einmal in der entsprechenden Tonne entsorgt. Bei uns auf dem Fuß / Radweg lassen die Pferdebesitzer +

die Pferdeäpfel liegen, die sind 5 bis 10 x so groß. Dafür bezahlen Pferdebesitzer keine Luxussteuer.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Für mich grenzt es schon fast an nicht artgerechte Tierhaltung, einen Hund auf den Gehsteig kacken zu lassen. Wenn ein Hund von Anfang an die Alternative hat, sucht er sich immer ein geschütztes Plätzchen um sein Geschäft zu verrichten, so wie wir es auch tun würden. Das Kacken auf den Gehsteig ist für einen Hund entwürdigend. Oft liegt es an der Bequemlichkeit der Besitzer, denen es abseits der Wege zu dreckig ist oder man hat als "Stadthundbesitzer" keine andere Alternative. Wenn man seinen Hund aber schon auf den Gehsteig kacken lässt, sollte man auch die Größe besitzen, die Hinterlassenschaften zu entsorgen. Mal ganz abgesehen davon ist das Nichtentsorgen ein Bußgeldtatbestand.

Weil die Worte immer, ständig, andauernd ,viel zu oft gedankenlos Verwendung finden in in userem Wortschatz.

Es geht nicht darum, dass ich es anerkenne, dass einer von 100 das tut, es geht darum, dass ich es missbillige, dass es die 99 anderen nicht tun.

Übrigens.... Hundesteuer ist eine Steuer zur künstlichen Verteuerung der Hundehaltung und keine Sonderabgabe zur Finanzierung der Straßenreinigung.

Anders, als du das in deiner Frage darstellst, Sind nicht diejenigen welche die Hinterlassenschaften ihres Hundes aufnehmen und entsorgen die Mehrheit, sondern die, welche es liegen lassen.

Besitzer führen ihre Hunde aus! Sie erziehen den Hund!

Wenn Herrchen den Hund im Park von der Leine lässt, kackt der eben auf die Liegewiese. Tun das wie hier in Berlin fast alle , finde ich im Park keinen Platz mehr für meine Tochter und mich, der nicht durch Hundekot verunreinigt ist.

Auf dem Bürgersteig: Der Hundekot wird von der Mehrheit der Besitzer nicht entfernt. Die Stadtreinigung reinigt monatlich (kampagnenweise). In der Zwischenzeit trockenet das Zeug ein und wird fein zertreten als Staub in alle Winde zerstreut.

Was liegen bleibt, wird vom Regen in die Straßenentwässerung gespült. Wohlgemerkt, das ist nicht die kanalisation, die an Kläranlagen angeschlossen ist, sondern die Straßenentwässerung, die in die Gewässer der Stadt mündet. Kläranlagen wären nämlich wegen der Wassermenge überfordert. Das führt flussabwärts von Berlin im Sommer regelmäßig zu Algenblüten und Fischsterben wegen Überdüngung und Sauerstoffmangel.

Der Staub, den der Wind verteilt, den man einatmet, an den möchte ich lieber nicht denken.

Ach so, ja jetzt kommt das Argument, das bisschen was mein Hund kackt.....

Genau, dann nimm das Bisschen doch mit, lieber Hundehalter, machte es jeder, blieben uns täglich 16 Tonnen Hundekacke erspart.

Auf Berlins Straßen fallen täglich 16 Tonnen Hundekot. Täglich, das heißt jeden Tag 365 mal im Jahr, das sind knapp SECHSTAUSEND TONNEN HundeSCHEIßE im Jahr, allein in Berlin!

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@romar1581

Schade, daß man Kommentare von Kommentaren nicht bewerten kann. Daumen hoch für Dich, romar1581! Information schlägt Gefasel, vielen Dank!

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Ich sagte nicht, dass einer von 1000 es tut sondern dass einer von 1000 Hundehaltern den Haufen nicht weg macht.

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wenn man in seinem leben nix anderes zutun hat, dann regt man sich über so kleinigkeiten auf!

Wenn man 400.000 Hundehaufen täglich (!) allein in der Hauptstadt - die zudem von Steuergeldern beseitigt werden müssen - als "Kleinigkeit" bezeichnet, würde ich eine schwere Wahrnehmungsstörung vermuten.

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