Warum nur werden Studenten bei der Wohnungsvergabe immer bevorzugt?

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11 Antworten

Ich denke mal, weil die Verweildauer in so einer Wohnung bei Studenten absehbar ist und weil der Vermieter bei jeder neuen Vermietung die Miete entsprechend erhöhen kann.

Ausserdem sind Studenten absolut verlässliche Zahler, weil viele von ihnen finanziell von ihren Eltern unterstützt werden. Vermieter haben selten Stress mit Studenten, es sei denn, sie machen Hasch-Parties oder Biergelage, wovon aber weniger auszugehen ist. Meist sind es ruhige Mieter, die entweder ausser Haus sind (Uni oder Fachhochschule) oder still in ihrem Kämmerlein lernen und büffeln.

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Hallo :)

Bei Studenten ist es eben so, dass die Miete pünktlich kommt (entweder von solventen Eltern oder vom Amt/Bafög) -------> und sie in absehbarer Zeit sowieso wieder weg sind. Das bedeutet für die Vermieter schlciht eine Sicherheit zumal die Eltern auch Bürgschaften übernehmen. 

Auch gelten Studenten - auch wenn die meisten dieses Vorurteil mit dauernden ausschweifenden Partys und lauten Feiern in WGs, wo man sich noch 10 Leute zusätzlich einlädt, mal gründlich widerlegen - als "seriös". Da herrscht noch 'nen altes Bild vom stillen, introvertieren, vernünftigen "angehenden Akademiker" vor. 

Ich würde allerdings nicht soweit gehen und behaupten, Studenten werden bevorzugt. Ich kenne z.B. genügend Leute, die Wohneigentum haben & dieses nach entsprechenden negativen Erfahrungen inzwischen weder an Studenten noch an junge Leute oder Pärchen vermieten. Eben wegen dauerndem Partylärm, hoher Lautstärke und ähnlichem. 

Versuche es mal bei gewerblichen Vermietern, Baugenossenschaften usw. -------> sind weitaus weniger wählerisch & da kriegt man anhand "Fakten" (Einkommensnachweis) die Wohnung eher als von privat. Ich würde nie in Privatmiete gehen.

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Kommentar von Torrnado
26.06.2016, 16:10

mag ja sein, aber gerade Wohnbaugenossenschaftswohnungen und ähnliche " Mietskasernen " wären für mich der absolute Horror. und ich kenne mehere, die mir das bestätigt haben. was da drinne abgeht, ist die Hölle auf Erden. sehr kinderreiche Familien, Rumgeschreie, Dauerlärm durch Partys von Alkoholikern usw., Hundegebell, laute Bassmusik - da macht fast jeder was er/sie will. das ist Fakt. zwar nicht bei allen, aber bei vielen Mietern, die in gewerblichen Wohnungen wohnen.

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Die frage habe ich Dir schon mal beantwortet. Nicht, dass es Studenten sind und auch nicht, dass Vermieter idealistische Motive haben, allenfalls, dass Vermieter überwiegend gute Erfahrungen gemacht haben.

Beides hat vor allem einen bedeutenden Grund: Hinter vielen Studenten stehen Eltern, die schon ein Leben lang dahinter her waren, dass aus ihren Kindern mal was wird. Sie haben sie unterstützt und gefördert bis zum erfolgreichen Abitur.

Nun geht es ans Studieren und da läßt man den Nachwuchs nicht hängen. Man präsentiert sich ggf. zusammen mit den Sprösslingen und gibt ihnen eine Bürgschaft mit auf den Weg oder geht sogar mit in den Mietvertrag.

Bessere Vertragspartner kann sich kaum ein Vermieter vorstellen.

Natürlich trifft das nicht auf alle Studenten zu. Viele können nicht auf finanzkräftige und/oder engagierte Eltern verweisen und die haben dann die gleichen Probleme, wie alle anderen auch. Die große Zahl der Studenten aber, die ihre Eltern im Rücken haben, bewirkt den Eindruck, dass es alle Studenten bei der Wohnungssuche besser haben.

Schuld daran, dass es überhaupt eine Misere gibt, ist der Statt, bzw. die Kommunen, die da, wo es nötig ist, für zu wenig Wohnungsbau sorgen und durch einseitig mieterfreundliche Gesetze dazu beitragen, dass es viel zu wenig private Vermieter bzw. private Investoren im Wohnungsbau gibt. Die häufig zu sehr mieterfreundliche Rechtsprechung tut ein übriges dazu.

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völlig simpler Grund: bei Studenten ist es absehbar, dass die nicht ewig da wohnen, die sind relativ bald wieder weg und bei der nächsten Vermietung kann man daher ganz neu mit der Miethöhe kalkulieren... - bei einem langjährigen Mietverhältnis ist man wesentlich stärker gebunden.

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Kommentar von Torrnado
26.06.2016, 14:54

soviel ich weiss, ist es heutzutage doch eh schon längst gängige Praxis, daß n Mietvertrag für mindestens 2 Jahre geschlossen wird - und so lang ist das nun auch wieder nicht

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die mieteinnahme wird durch die eltern sichergestellt , bürgschaft .  unterhaltspflicht !

gilt nur in uni-städten teilweise .

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Diese Feststellung dürfte in erster Linie bei "Studentenwohnungen" zutreffen, die günstig zur Uni gelegen sind und deren Vermieter durch die vorzugsweise Vergabe an Studenten diese als die künftige intellektuelle Führungsschicht für die Wirtschaft und die Bildung priveligiert  fördern möchten.

Das ist aber ausschließlich eine Angelegenheit des Vermieters!

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Ich kenne das GENAUE Gegenteil: Wenn ich meinem potentiellen neuen Vermieter sagen mußte, dass ich Student sei, wurde mir gelegentlich die Tür kommentarlos vor der Nase zugeknallt. Ist schon etliche Jahre her, aber Tatsache.

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Ich vermute das Studenten bürgende Eltern haben 

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Kommentar von Torrnado
26.06.2016, 16:43

ja, Studenten, die sich wie immer für " was Besseres " halten.

da haste als Handwerker, Angestellter oder sogar als Beamter heutzutage keine Chance mehr.

Vermieter " lieben " Studenten

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Oft wird die Miete durch Bafög bezahlt, da wissen die Vermieter sie haben die Miete sicher.

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Kommentar von Torrnado
26.06.2016, 14:56

dies ist aber auch der Fall, wenn man das Geld vom jobcenter und/oder Arbeitsamt bekommt

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So, wieder eine Studentenfrage.....

Also, du wirst selber wissen, warum sich Vermieter für andere Mieter entscheiden statt für dich. Jeder Vermieter möchte sicher gehen, dass die Miete pünktlich bezahlt wird. Deswegen werden Verdienstbescheinigungen verlangt, man möchte eine Schufaauskunft haben weil man sicher gehen will, dass man der Mieter nicht hinterher rennen will.

Ein Mensch, der Arbeit hat, ein regelmäßiges Gehalt bezieht, der seine Rechnungen zahlt, dessen Schufaauskunft positiv ist, der kann Wohnungen mieten, egal ob er studiert hat oder nicht.

Wenn du also auch zu den bevorzugten Mietern gehören willst, musst du ordentlich was dafür tun. Was, weißt du selber. Deine sich ständig wiederholenden Fragen, bringen dich nicht weiter, das ändert deine Lebenssituation in keinster Weise, egal wie oft du noch fragst.

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Kommt auf deine berufliche Stellung an.

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