Warum löst sich Glucose besser in Wasser als in Benzin?

2 Antworten

Moin,

ein Glucosemolekül besitzt viele Hydroxygruppen (–OH). Diese sind sehr hydrophil (kein Wunder, ein Wassermolekül hat ja auch –OH). Und nach der allgemeinen Erkenntnis, dass sich Gleiches in Gleichem gut löst, löst sich eben auch Glucose gut in Wasser. Tatsächlich liegt das daran, dass die Hydroxygruppierung eine polare Bindung hat, so dass Partialladungen (Teilladungen) bilden, wodurch sich die Wassermoleküle mit Hilfe der Ausbildung von Wasserstoffbrückenbindungen wie eine Hülle um ein Glucosemolekül anlagern können. Und immer wenn Wasser das kann, bildet sich eine Hydrathülle aus und der entsprechende Stoff (hier Glucose) ist gut wasserlöslich.

Benzin ist dagegen ein Gemisch aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen. Diese besitzen nur nahezu unpolare Bindungen. Es entstehen keine Teilladungen. Dadurch können sich diese Lösungsmittelmoleküle nicht um die polaren Hydroxygruppen der Glucose lagern. Die Moleküle sind in dieser Hinsicht sehr ungleich, weshalb sich Glucose nicht in Benzin löst.

LG von der Waterkant

Bin zwar eine Niete in Chemie, aber ich denke, Zucker, deshalb weil es sich auflöst im Wasser, und weil Benzin nicht mit Wasser emulgiert.

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