Warum lernt man in der fahrschule das späte schalten bzw. fährt mit niedrigen Gängen.

8 Antworten

Das kann man so nicht pauschal sagen. Wenn der Motor sehr untertourig läuft, dann muss die Motorsteuerung mehr Kraftstoff dazu geben, damit der Motor nicht abgewürgt wird. Die meisten Autos haben heute ja eine Verbrauchsanzeige. Diese ist zwar nicht genau, aber man kann gut sehen wann ein Motor "schluckt".

Also bei dem Kleinwagen gibt es keinen Drehzahl Anzeige, da geht es nur nach gehör, aber würde ich so Schalten wie ich es in der Fahrschule gelernt habe, dan würde man mich schon vom weiten hören.

Und der mit. Klasse Wagen sowie auch den den ich bei der fahrschule hatte, waren bzw wären auch nahe bei den 2000 Umdrehungen.

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Also, ich hab früh schalten gelernt, ganz nach Anzeige im Auto. 3. Gang bei 25-30 km/h, 4 ab 45 km/h. Drehzahl geht dabei nie über 2000 (Audi, Diesel).

Prinzipiell hast Du Recht, je niedriger die Drehzahl, desto weniger Einspritzungen, desto weniger Spritverbrauch.

Aber vergiss nicht:

  • Unter Umständen ist höhere Drehzahl besser, für die Lager usw.
  • In einem Kommentar schreibst Du:" 2500 finde ich schon viel, da heuelt der Motor schon", das ist teilweise idiotisch. Nehmen wir mal einen durchschnittlichen Turbodieselmotor. Erst ab 2000-2500 Umdrehungen entfaltet der Turbo seine Wirkung, darunter fährst Du ohne "Turbounterstützung". Für was kauft man sich dann Turbodieselfahrzeuge wenn man sie fährt wie einen Saugdiesel? Zu niedrige Drehzahl kann unter Umständen schädlich sein.
  • Beschleunigung kostet mehr Sprit als der Rollwiderstand und der Luftwiderstand beim Fahren in Reisegeschwindigkeit. Also zügig auf die angestrebte Geschwindigkeit beschleunigen und diese dann möglichst vorrausschauend halten. Durch zu frühes schalten und zu niedriger Drehzahl kann man nicht zügig in die gewünschte Geschwindigkeit beschleunigen und man hat mehr Beschleunigungsanteil als Rollanteil.
  • Man ist außerhalb des optimalen Drehmoments
  • Man sollte auch die Verbrauchsfelder, besser bekannt unter dem Namen "Muscheldiagramme" der jeweiligen Motoren beachten. Unter variablen Einflüssen wie Volllast oder Teillast kann es sein dass Motoren unter diesem Bereich mehr Sprit verbrauchen als bei etwas höherer Drehzahl. D. h. der Wirkungsgrad sinkt, in Folge steigt der spezifische Verbrauch.

zu deinem ersten Punkt. bei dem Mittelkasse wagen den ich fahre, heuelt der Motor ja auch nicht. ich meinte den kleinwagen un der ist weder Diesel noch Turbodiesel motor. Das ist ein Benziner und schon ein paa jährchen älter.

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@berdDbrot

Das ist mir auch schon aufgefallen...

Wenn man "neuere" Autos betrachtet, alle kleinvolumigen Hubraum und evtl. noch Dreizylinder usw usw, die hören sich grausam an.

Früher, zu der Zeit als ich den Führerschein machte, "Standard"-Autos wie der Golf mit 1600-1800 ccm. 1,8l und 90PS. Danach wurde alles kleiner und kompakter, plötzlich waren es 1,6l und 100PS im "Standard"-VAG. Je kleiner die Motoren wurden, je mehr sie "hochgezüchtet" wurden, je schärfer die Abgasnormen wurden, desto scheußlicher der Klang. Jetzt fahre ich einen Focus der sich "blechern" anhört, so wie fast alle neueren Autos. Viel schöner war da das dezente leise Brummen alter Motoren.

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