Warum heißt das martinshorn eigentlich, Martinshorn?

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4 Antworten

In früheren Zeiten - als die Rettungswagen noch Kutschen waren - mussten die Fahrer sich den Weg immer freibrüllen (besonders an Weggabelungen, daher der Name "Stimmgabel").
Die Folgen waren meist Heiserkeit bis hin zum Stimmverlust im Einsatz. (deshalb ist bis heute eher der Beifahrer für die Kommunikation mit dem Patienten zuständig)

In Paderborn ist damals der Rettungskutschenfahrer Martin S. das erste mal auf die Idee gekommen, einfach in ein Horn zu blasen, um seine Stimme zu schonen. Ziemlich lange war er mit dieser Idee alleine, doch als er aus dem Dienst ausschied, begannen die Kollegen, sich "Martins Horn" auszuleihen und irgendwann nachzubauen.

Übrigens: Kurz bevor Martin starb, sagte er, er sehe ein Licht am Ende des Tunnels. Er beschrieb es als Blau. In Gedenken an ihm gibt es deshalb bis heute das Blaulicht.

Super Story! Schade dass es noch die richtigen Antworten gibt : - )

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Mit Sicherheit die geilste Antwort die je zu diesem Thema gegeben wurde :)

Übrigens wurde der Kutschenmechniker Peter Adac immer Gelb vor Neid, wenn er von Martin S. überholt wurde.

Seit deser Zeit fährt der von Ihm gegründete Reparaturkutschenverein gleichen Namens mit Gelblicht!

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Martin-Horn sowie häufiger Martinshorn sind vor allem in Deutschland verbreitete Bezeichnungen für das Folgetonhorn. Der Name leitet sich ab vom Unternehmen Deutsche Signal-Instrumenten-Fabrik Max B. Martin, eines Herstellers von Kompressor-Tonfolgeanlagen mit Sitz in Philippsburg; Martin-Horn ist als Wortmarke geschützt.

~ Wikipedia

Trotz des Namens hat das nichts mit dem heiligen Martin zu tun. Benannt ist das Horn nach dem Familiennamen des Herstellers. Und das ist die Deutsche Signal-Instrumentenfabrik Max B. Martin. 

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