Warum hat Network Marketing in Deutschland so ein negatives Image

7 Antworten

Wie in jedem Buisiness gibt es sogenannte "Geschäftsleute" die mit unseriösen Versprechen versuchen möglichst viel Geld zu verdienen.

Wer aber ehrlich ist, dem sagt schon der gesunde Menschenverstand, das ohne Investitionen, sei es nun Zeit oder Geld, kein Riesengewinn zu erzielen ist.

Wer meint denn, das die berühmten Discounter Milliardenumsätze machen ohne im Voraus Investitionen gemacht zu haben. Sie müssen die Filialen bauen oder mieten. Es muss Werbung geschaltet werden und wenn es nur der wöchentliche Prospekt ist welcher in der Wochenzeitung oder in der Filiale ausliegt.

Auch im Network Marketing muss investiert werden. Auf jeden Fall Zeit. Sei es nun um neue Partner zu gewinnen oder neuen Kunden das Produkt zu verkaufen zum Beispiel auf Homepartys.

Wer schnell reich werden will sollte lieber Lotto spielen oder ins Casino gehen und auf sein Glück hoffen.

Vor dem Lohn kommt immer die Arbeit.

Nicht nur in Deutschland ist es mit einem sehr negativen Image belastet. zurecht, wie ich finde.

Richtig verdienen kann ein Mitglied "am unteren Ende der Kette" nicht, egal wie er sich abmüht. Die, die oben sind, bereichern sich dabei auf kosten der "kleineren".

Abgesehen davon kenne ich zu viele Leute, mit denen ich kein Kontakt mehr haben will, weil sie seit sie dabei sind fast nur noch davon reden und dich überzeugen versuchen, wie toll das ist. Da melden sich auch plötzlich Leute, mit denen man veilleicht schon seit ein paar Monaten oder gar Jahren nicht mehr geredet hat. Man unterhält sich ein bisschen und dann kommt diese lästige Werbung "das ist ja sooo toll, dass muss du auch mal ausprobieren".

Ohne mich.

Oh man, durch Zufall hierauf gestoßen! Also erst einmal: Ich bin kein Networker, werde aber bald damit anfangen. Durch meinen Vater bin ich in meine Lebenszeit mit dem System vertraut geworden und kann euch zum Einstieg sagen, dass keiner der negativen Kommentare hier mit berechtigten Gründen hier steht... 1.) nennt sich Network Marketing deshalb NETWORK, weil es ein Netzwerk ist und keine Pyramide. Somit ist der jenige nicht der Super Profiteur, der ganz am Anfang stand. Und zwar wird er, sofern er nur einmal jemand dazu geholt hat kein großartiges Geld mehr verdienen, da er sein Netzwerk nicht in die Breite ausbaut und von seinem einzigen dazugeholten, nur bspw. 6% von allen Umsätzen bekommt. Sofern der eine jedoch sich in das Geschäft reinhängt, hat er den "über ihn stehenden" schon längst überholt und verdient logischerweise auch mehr Geld. Daher ist ein Vergleich mit einer Pyramide mehr als unangebracht. Das aber nur dazu. Keiner muss sich Produkte aufs Lager packen und sie dann krampfhaft loswerden! Das sind Schauergeschichten, die meist viele Tatsachen verdreht. Jemand, der viel Zeit und Engagement in dieses Geschäft investiert, kann je nach Marketing Plan der jeweiligen Firma nach einer bestimmten Zeit sein erwünschtes Einkommen erzielen. Dabei sollte man sich mit Erfahrenden hinsetzen und einen machbaren Zeitplan aufstellen. In 3 Jahren kann man sich schon ein sehr gutes Einkommen aufbauen.

WICHTIG ist, dass man dieses Geschäft nicht Hauptberuflich, sondern Nebenberuflich aufbaut, da man, wenn man bei 0 anfängt auch 0 verdient. Die jenigen, die es durchhalten und nicht auf den Kopf gefallen sind, um zu verstehen, was nach kurzer Zeit auf sie zu kommt, werden für Mühe und Arbeit belohnt. Die meisten sehen jedoch nach 2 Monaten immer noch laue Kontoeingänge, obwohl man einen Monat sehr viel dafür getan hat. Aber gerade darin liegt ja auch die Schwierigkeit - sonst würde jeder sein 20.000€ im Monat verdienen. Arbeit + Ausdauer = fast sicherer Erfolg.

Jeder der einen Punkt an meinem Text anzweifelt, sollte sich UNBEDINGT mit vielen professionellen Seiten befassen, da die bisher in diesen Thread gesehenden Kommentare völlig haltlos sind. Wenn ihr euch also die Mühe machen wollt und nachschaut, werdet ihr 110%ig (mit Versprechen meinerseits) eure negative Haltung verlieren. Die jenigen, die gleich abwinken und meinen es besser wissen zu müssen, da jeder halbwegs gute Networker, der was von seinem Job versteht jeden Kommentar mit Fakten auseinander nehmen könnte. Wollte keine Konfrontation starten, nur darauf hinweisen, dass manche hier eine völlig falsche Haltung haben und ungeprüfte Vorurteile herauspreschen. Also machts gut, vielleicht schau ich nochmal rein. (Wie gesagt, bin noch kein Networker, weiß aber oft mehr als viele bereits Aktive ;) )

Danke für diesen prima Kommentar. Bringt (genau wie der erste Beitrag) alles voll auf den Punkt.

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Das ist ja richtig klasse, ich krieg das schmunzeln kaum aus dem Gesicht. 2 Seiten von Pro und Kontra schmeißen sich teils Blödsinn entgegen.

Net"Work" Marketing hat deshalb ein gespaltenes Image, weil es jeder machen kann. Wenn jeder Vorstand einer Bank oder Unternehmens mit einem Fingerschnipp werden könnte, wäre das Thema "Selbstständigkeit oder ein eigenes Unternehmen haben" noch mehr in Verruf, weil nicht jeder den Grips hat, um zu verstehen was er eigentlich macht und sogar "investiert". Wer in einen Einstieg "investiert" hat schon das falsche Unternehmen. Selbst bei 100€ Start. Wer das nicht versteht, darf fragen.

Komischerweise werden kaum Arbeitslose oder Leute mit bereits sehr niedrigem Einkommen erfolgreich (ich sage das mit allem Respekt) bzw. verdienen ab 400€ aufwärts damit. Menschen, die bereits wissen was eigenständige Arbeit heißt und ebenfalls wissen, dass man jede Tätigkeit ersteinmal "erlernen" muss, arbeiten das Thema ganz anders auf, verstehen es besser und können auch richtig damit umgehen (z. B. nicht jeden übereuphorisch galaktische Dinge zu erzählen).

Es wurde schon richtig gesagt, dass NM ein Milliardenmarkt ist. Auch kann jeder davon partizipieren, nur es tut nicht jeder und will auch nicht jeder. Warum und wieso kann man ausführen, ist aber nebensächlich.

Network Marketing (im geschäftlichen Sinne) ist nur etwas für Menschen, die gerne etwas an ihrem Leben verändern möchten. Zum einen finanziell und begleitend persönlichkeitstechnisch. Für alle anderen eben nicht, weil sie aus ihrer Comfortzone (dem normalen Alltag von zur Arbeit gehen, Feierabend haben, Freizeit und wieder von vorn) nicht heraus möchten. Gepaart mit mosern wie schlecht doch alles ist und Steuern und Spritpreise steigen ist dabei sogar kein kleiner Teil, aber diesen Menschen tut man damit nichts gutes - sie wollen nicht in ihrem Leben verändern -> sonst würden sie nach Möglichkeiten suchen und bereits andere Dinge nebenbei tun. Jemand der nebenbei schon ackert, um finanziell mehr zu haben wird zu 80% immer offen dafür sein und die Arbeit anders wertschätzen können.

Jeder kann in jedem NM Unternehmen erfolgreich werden, solange er sich mit dem Unternehmen, dessen Philosophie und Produkten identifizieren kann. Natürlich gibt es auch gravierende Unterschiede bei den Unternehmen, was aber nicht mehr und nicht weniger ist als "etwas schwieriger als bei anderen Unternehmen". Nur dadurch bedingt, dass manche Firmen kein komplett in sich optimales Konzept (leider ein großer Teil) Sucht euch ein MLM Unternehmen frei nach eigener Prüfung aus ohne angesprochen zu werden - wie ich. Und mit erlerntem Wissen werdet ihr und ALLE Kontakte sehr glücklich (Wissen=Holschuld, nicht Bringschuld).

Jeder in einem Netzwerk profitiert von der Möglichkeit sich nach freier Wahl Produkte für sich selbst beziehen zu können und das zu einem Preis, der deutlich tiefer liegt als im Fachhandel. Da aber ein Net"Work" Unternehmen seine Stellung nur halten kann, wenn die Produktqualität den normalen Handel in den Schatten stellt, sind auch selbst die niedrigeren Preise meist höher als die bekannten Preise der bisher gebrauchten Standardprodukte. Es heißt auch nicht - ich fahre ein Auto, sondern ich fahre einen Smart, Opel, Mercedes oder Ferrari. Qualitätsunterschiede - Preisunterschiede. Kauf ich einen Mercedes im Fachhandel wird er immer deutlich teurer sein als ein Smart der auch 4 Räder und ein Lenkrad hat und dich von A nach B bringt. Das ein Mercedes die 250kmh schafft und der Smart nicht, ist die Aufgabe dem Interessenten klar zu machen und ihn mal ins Auto reinsetzen zu lassen und das Gaspedal mal auszuprobieren. Und das geht mit jedem Produkt, sei es ein Duschgel was ein Pflegeprodukt ist und zu 95% IN die Haut geht anstatt 95% Waschprodukt aus dem Drogeriemarkt. Schaut man Pflegeduschgel bei Douglas und Co. nach kommt das preislich böse erwachen.

Lange Rede kurzer Sinn: rennt ein neuer Networker ohne jedes Wissen los, kriegt er kräftig auf die Nase und hört auf und hinterlässt schüttelnde Köpfe bei allen auf die er getroffen ist. Weiß er was MLM ist und eben nicht ist, passiert so etwas nicht und er setzt seine Produkte oder Geschäftsmöglichkeit nur da ein, wo der Bedarf ist oder er Interesse geweckt hat. Punkt. Da im salop Beispiel Duschgel von fast jedem benutzt wird ist selbstversändlich jeder ein potenzieller Kandidat, aber viele wollen nichts ändern und das ist vollkommen ok..

Zum Glück machts nicht jeder, wer backt mir sonst meine Brötchen, kommt bei mir zum putzen, macht meinen Garten, fährt mich im Taxi nachts nach Hause,... Wenn man dieses Geschäft ehrich und "mit" den Menschen aufbaut, sie aufbaut, sie an ihre Ziele bringt, kann es nicht schief gehen. Heißt nämlich Net"Work" und nicht Net"Sleep" - was Grund Nr. 1 für aufhören oder nichts erreichend ist ;) LG ein weiterhin schmunzelnder Networker, der wohl Glück gehabt hat, in einem seit 25 Jahren bestehenden Unternehmen (dann Start) erfolgreich geworden zu sein ;)

Was füpr ein geheuchelter Haufen Bullsh*t! Da kriegt man ja das kotzen!

Reinrassiger Besch*ss ist das Ganze, da bringens auch keine Ausrede von wegen "du hast nur nicht das passende Midnset, nur deswegen wirst du mit meinem X Euro Kurs nicht erfolgreich"

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Weil man Menschen, die einen Job suchen zu Konsumenten macht, indem sie einem den Kram erstmal abkaufen müssen. Dadurch baut sich ein Druck auf, wodurch sie auf Teufel-komm-raus das Zeug wieder loswerden wollen. Sie bequatschen dann alle Bekannten und Verwandten. Es ist aber keine gute Sitte, Freunden und Verwandten Dinge anzudrehen; man könnte auch sagen, dass man sie dadurch verkauft, die Freunde, nämlich für den eigenen Vorteil.

Die Produkte sind auch meistens Generika, also keine echten Innovationen. Oft werden auch schlecht gemachte Marken drübergestülpt, um Qualität vorzugaukeln.

Insgesamt dirty business, definitiv.

Ich gehöre übrigens zu den 5%, die schonmal reingeschnuppert haben. (Woher die Zahl mit "...95% haben noch nie drin gearbeitet" ?)

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