Warum hat die Steckdose auch mehr Spannung, als was eigentlich draufsteht?

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9 Antworten

Die Nennspannung für die meisten europäischeren und viele andere Länder der Welt ist in der Norm IEC 60038:1983 mit 230 V und 50 Hz als Standardspannung festgelegt. Seit 2009 darf die Netzspannung von 230 V um ±10 % abweichen, damit sind 207 Volt bis 253 Volt zulässig.

Da es sich um Wechselspannung handelt, ist damit der sogenannte Effektivwert gemeint, das was jedes herkömmliche Spannungsmessgerät zur Anzeige bringt. Der Augenblickswert wechselt fortlaufend zwischen Null und dem Maximalwert (der eben um Quadratwurzel aus 2 über dem Effektivwert liegt). Genauso gut könnte man fragen warum eine 230 V Steckdose so oft keine Spannung hat.

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Hallo, Fussball94!

Womit hast Du die 325 Volt denn gemessen? Ein alltägliches Multimeter, wie es sehr verbreitet ist, zeigt die Effektivspannung von 230 Volt, plus/minus Toleranz an, also 207 bis 253 Volt. Wobei die wirklich eingahltenen Toleranzen in der Regel deutlich kleiner sind.

325 Volt entspricht der Spitzenspannung einer 230 Volt-Wechselspannung. Das kannst Du zum Beispiel auf einem Osszi sehen.

Darum sind Kondensatoren, die an diese Netzspannung angelegt werden, meist auch auf 400 Volt ausgelegt.

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was du meinst ist die so genannte effektivspannung....

http://de.wikipedia.org/wiki/Effektivwert

hier findest du es erklärt...

lg, Anna

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Bisher hat noch niemand die einfache Antwort gegeben:

230V ist der sogenannte Effektivwert der Spannung, die man mit normalen geeichten Voltmetern misst.

325V ist der Spitzenwert, den man z.B. auf einem Oszilloskop misst.

Es wäre ratsam, bevor man an der gefährlichen Spannung von 230V herumspielt, ohne elementare Kenntnisse zu haben, erst mal etwas Grundwissen über Elektrotechnik nachzulesen.!

Vorsicht Lebensgefahr - !!!!!!!!!!!!!

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Es gibt Spannungsschwankungen von ca. 220V-235V dass ist ganz normal. Da zu unterschiedlichen Zeiten mehr bzw. weniger Strom verbraucht wird. Die Spannung steigt bei weniger Stromverbrauch (weniger belastung). Bei 325V bin ich mir ziemlich sicher dass der Neutralleiter (Nullleiter) keine richtige verbindung hat.

LG Lucke

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Kommentar von fussball94
27.01.2013, 22:23

Was ist ein neutralleiter

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Hallihallo, aus der Steckdose kommen 230 V Wechselstrom. Das ist der so genannte Effektivwert. Das ist ein Wert, bei dem ein Gleichstrom die gleiche Wärme erzeugt. Der Maximalwert der Amplitude errechnet sich zu Wurzel(2) * 230 V = 325,27 V.

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Kommentar von appletman
27.01.2013, 22:25

Wechselspannung ist natürlich richtig, sorry!

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Kommentar von fussball94
27.01.2013, 22:31

Danke diese Antwort habe ich glaube ich gebraucht :)

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Kommentar von appletman
28.01.2013, 10:56

Mit dem Mittelwert der Sinusform hat das wenig zu tun, der Mittelwert ist nämlich null, wenn man über eine Periode integriert. Man muss den Strom schon vorher quadrieren! Herr Joule hat nämlich festgestellt, dass die Wärme proportional dem Quadrat des Stromes ist, genau wie die Leistung: P = I² * R.

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weil das der mittel-(ruhe-)wert ist
das andere sind unregelmäßigkeiten

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Kommentar von fussball94
27.01.2013, 22:17

Verstehe nicht ganz ich habe mir überlegt dass 230v das Mittelwert ist....

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in welchem Abschnitt hast du denn 325V in deiner Steckdose?

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Kommentar von fussball94
27.01.2013, 22:18

Bei 0,005s zum Beispiel...

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Wie lang ist die Periode mit 325 V und wie oft kommt sie also Frequenz?

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Kommentar von fussball94
27.01.2013, 22:22

Ich weiß nicht wie lange die Periode dauert ich weiß nur das wir es in der Schule wie eine sinuskurve gezeichnet haben und die extremstellen lagen bei 325 v der Lehrer hat aber nicht erklärt warum...

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