Warum haben viele ein schlechtes Verhältnis zur Stiefmutter?
5 Antworten
Weil sie sie als Fremdkörper in der Familie empfinden. Das ist der Fehler ja mache haben nur Interesse, an dem Vater aber einige wären eine tolle Ersatzmutter. Einfach aufeinander zu gehen, und zeit verbringen der Rest kommt von selbst.
Es ist doch für alle neu einige sind super lieb, andere egoistisch und wollen nur was vom Vater, und wieder andere wussten nicht was auf sie zukommt.
Und es muss ja auch nicht immer BFF sein Hauptsache die mindest Fürsorge wird erfüllt.
Ich komme mit den Jungs meines Partners bestens klar, inzwischen sind sie erwachsen!
Ich habe aber auch nie gegen die leibliche Mutter gehetzt, sondern sie zum Kontakt mit ihr ermutigt!
Wir alle, auch meine Söhne, finden, dass wir das gemeinsam schon ziemlich gut hingekriegt haben!
Weil es den wenigsten Kindern gefällt wenn sich die Eltern scheiden lassen und dann eine fremde Person in die Familie inkludiert wird. Je nachdem wie die Scheidung lief, wie alt die Kinder waren usw. fühlt sich das halt nach Verrat des Elternteils an. Entsprechend wenig warm wird die (potentielle) Stiefmutter bzw. Stiefvater empfangen.
Dass es primär (scheinbar) bei Stiefmüttern mehr Probleme gibt als mit Stiefvätern hängt oft damit zusammen, dass die Frau in einer Trennung/Scheidung oft die Opferrolle zugesprochen wird. Die Mutter ist besonders schützenswert, also ist der Vater "der A*sch" gewesen. Und dann "wagt es der Vater auch noch die Mutter vollends zu ersetzen"
Teilweise weil man sich einreden will, dass sie ja nicht toller sein kann als die eigene mutter^^
Mein Stiefbruder hielt relativ lange an seiner Mum fest die sich 0 um ihre Söhne gesorgt hatte.
Irgendwann mit 15 ca hatte er mal MEGA Probleme und Stress auch wegen Prüfung usw.
Meine Mum hat sich 3 Wochen freigenommen (sie war selbstständig) und kümmerte sich in dieser Zeit fast ausschließlich um ihn. Sie half ihm bei all den dingen und regelte enorm viel.
DANACH war mein Bruder dann nie wieder am zweifeln, seitdem nannte er sie auch nichtmehr beim vornamen sondern nannte sie ebenso Mutter.
Aber wie gesagt, es brauchte bei ihm ganzschön lange zu erkennen dass sie ihre stiefsöhne genauso liebt wie ihre söhne.
Meine Mutter machte da nie einen unterschied. Und ich bin so dankbar dafür. Familie muss nicht aus blut bestehen, genau dass lernte man daraus schon recht früh.
Also mein Verhältnis ist super
Ist aber genau ein Problemthema : Dass die Stiefmutter als "Ersatz/Teilzeitmutter" gedacht ist und sich so geben will.