Warum haben so viele DJ´s in Clubs ein MacBook Pro oder MacBook Air?

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9 Antworten

Also mir würden mehrere Gründe einfallen, aus welchen ich persönlich ein MacBook auch für diesen Job bevorzugen würde:

  • Stabiles & schnelles System
  • Sehr geringe Schadsoftware-Gefahr
  • Viele gute DJ-Software
  • Notfalls auch vom iOS Gerät steuerbar, wenn man mal gerade nicht am Rechner steht.
  • Ordentliches Trackpad
  • Und natürlich macht ein MacBook in der Regel optisch auch mehr her!

Muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden ;)

Nicht zu vergessen die konkurrenzlos niedrigen Latenzen von Core Audio.

Ich würde vermuten, dass das für DJs sogar noch relevanter ist als für im Studiobetrieb.

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Geräte aus dem unteren Preissegment sind beinah per se für solche Aufgaben nicht geeignet. Was primär den verbauten Materialien geschuldet ist. Wer als DJ seine Brötchen verdient, ständig unterwegs ist, also ein recht robustes Gerät benötigt, ein solches wählen wird, welches sich am meisten bewehrt hat. 

Genau das ist bei einem Mac der Fall. Das gilt im übrigen für fast alle Medien bezogenen Berufe. Seien es Grafiker, Entwickler oder die hier angesprochenen DeeJays und Producer. Non-Apple Hardware ist dennoch auch dort vertreten ist. 

Das MacBook Gehäuse besteht größtenteils aus Alu. Notebooks anderer Hersteller (Lenovo, Asus, etc.) nicht ausschließlich aber überwiegend auf Kunststoff setzen. Was für die Lebensdauer nicht immer förderlich ist. Die verbaute Hardware hingegen  i.d.R. deutlich mehr Leistung für kleineres Geld bietet. 

Apple hat schon seit Jahrzehnten ein geschlossenes Ökosystem. Sprich die Hard und Software kommt aus einer Hand bzw. wird »zusammen« entwickelt. Apple Produkte sind deshalb keine Eier legenden Wollmilchsäue. Trotzdem sehr stabil und im Betrieb robust. Das OS samt Bedienkonzept selbst auch etwas ausmacht. 

Wenn man jetzt mal die Systeme außen vorlässt, und nur nach den Programmen geht, die für DeeJays und Producer angeboten wird, man tendenziell mehr für OS X finden wird. Manches sogar ausschließlich für Mac. Linux ist da völlig aus dem Rennen. 

Auf einem MacBook könnte man zudem bei Bedarf Windows ohne Probleme mit Hilfe von Parallels »on the fly« laufen lassen. Selbiges geht unter Linux oder Windows nichts. Mac OS X kann zwar als VM betrieben werden, jedoch gibt es keine fließende Integration ins Host-OS.

Des weiteren wäre deutlich Leistung notwendig, damit Host-OS, OSX und Software flüssig laufen. Im Ganzen also ziemlich »frickelig«. Da würde ich als reiner Anwender eher mehr Geld in die Hand nehmen und ein Apple Produkt wählen. 

Fairerweise auch dazu sagen muss, das Apples Produkte dank gutem Marketing aber auch von der Optik her bei vielen gefragt ist. Das Auge ist bekanntlich mit. Daher wird es genügend Kreative geben, die technisch weniger versiert sind, jedoch Wert auf Form und Farben legen.

Eine allgemein gültige Antwort kann mann also auf deine Frage nicht geben. Aber denke das ich ein paar Kriterien aufgezählt habe, die zum Kauf verleiten oder den selbigen begründen. Wobei ich primär an die Branchen-spezifischen Applikationen denke. 

LG medmonk  


Sehr gute Antwort, wobei ich dem Punkt, dass es mehr Software für iOS denn für Windows im Segment DJing gibt, widersprechenm muss. Leider ist es oft genau umgekehrt, und vor allem die Updates und kompatible Treiber lassen beim Mac auf sich warten.

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Nunja, wenn es um Stabilität ginge, müsste man, wenn man nicht gerade richtigen Overkill mit speziellen "Toughbooks" betreiben will, eher auf Thinkpads setzen. Die erfüllen Militärspezifikationen. ;-)

Bei der T-Serie bestand das Gehäuse, zumindest als ich mir eines zugelegt habe, aus einem Kohlefaserverbundwerkstoff. Ich schätze, dass das immer noch der Fall ist, bin mir aber nicht einhundertprozentig sicher.

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Vielen Dank für alle eure tollen Antworten :) Ihr seid echt super, vor allem wird es immer interessant, wenn man unvermeidlich eine kleine Diskussionsrunde startet, weil jeder verschiedene Meinungen hat :D

Danke für eure Antworten auf diese Frage :)

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Erstmal gibt es OSX, für mich der Hauptgrund, da es Logic nur für Mac gibt. Die meisten DJ's benutzen übrigens Windows mit Bootcamp auf dem Mac, danach kommt natürlich das Design und die halbwegs robuste Bauweise aber das ist Nebensache. Zum produzieren ist mein Mac immer dabei, aber am besten Auflegen tut man immer noch am besten mit echter Hardware wie Pioneer CDJ2000NXS ;)

Ich hatte am Anfang als DJ einen extrem Langsamen Sony PC und bin dann nach ner Weile auf Macbook umgestiegen, da DJ's auf keinen Fall wollen, dass während des Auftritts der Laptop abstürzt und Macbooks ziemlich Stabil laufen. Zum einen also wegen der guten Stabilität und zum anderen auch ein Stück weit der "Markenzwang" da extrem viele DJ's mit Macbooks auflegen und ich schon erlebt habe, dass DJ's die technisch Top waren, komisch angeguckt wurden, weil sie kein Macbook benutzen, was ich nicht wieklich verstehen kann..

Das verstehe ich auch nicht! Ich habe selbst mal aufgelegt und wurde für mein Thinkpad (mit Linux ;-) ) immer "kritisch beäugt". Einmal wurde mir sogar gesagt, ich solle doch den Mac des Kollegen verwenden, weil man mit einem Thinkpad nicht vernünftig auflegen kann.

Was für ein Unsinn! :-)

Genauso, wie die Leute, die meinen, einen Unterschied zwischen einem externen Audio-Interface und einem internen "Intel HD Audio" (192 kHz, 24 bit - und selbst das ist massiver "Overkill" - kein Mensch hört über 20 kHz, Abtastrate muss mindestens doppelt so hoch sein, mehr bringt nix, siehe Abtasttheorem!) zu hören und meinen, das interne "müsse doch sch....e klingen".

Später habe ich dann mit einem externen Interface (das übrigens "nur" 96 kHz Abtastrate hatte) aufgelegt. Macht soundtechnisch überhaupt keinen Unterschied, aber man bekommt keine blöden Kommentare mehr und man hat mehr Kanäle zum abmischen "in Hardware". ;-)

Linux ist genauso stabil wie OS X, ich denke sogar noch stabiler :) Mit welchem Programm hast du aufgelegt? Ich denke es ist Gefühlssache, mit was man sich am besten/sichersten fühlt oder eben auch Gewöhnung. Aber das Terminal ist genau das gleiche. In meinen Augen sieht aber einfach geil aus, wenn das leuchtende Apple Logo sichtbar ist & man 1:1 mit der Musik ist :)

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@TheUnknownApple

Ich kenne nur ein vernünftiges Programm zum Auflegen unter Linux und das heißt Mixxx.

http://mixxx.org/

Ist sehr ähnlich wie Traktor, aber eben kostenlos und quelloffen. ;-)

Die meisten Features habe ich gar nicht benötigt. Das Ding unterstützt auch Vinyl-Control und MIDI-Controller. Die Hardware dafür hatte ich gar nicht. (Meine Kollegen hatten sowas übrigens auch nicht. :-P )

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@TheUnknownApple

Ich muss Dich warnen: Es ist noch "in Entwicklung" und hat noch einige "Macken". ;-)

Bevor man damit live auflegt, sollte man die gut kennen! :-)

Wenn man allerdings weiß, wie man sie "umgeht", ein sehr geniales Programm!

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Die Meisten nutzen es vermutlich deshalb, weil sie sich damit vermeintlich als Kenner und Profi ausgeben können, aber nicht über das notwendige Wissen verfügen, dass auch ein Windowslaptop die selben Anforderungen ohne Probleme erfüllen kann.

Vielen Dank für alle eure tollen Antworten :) Ihr seid echt super, vor allem wird es immer interessant, wenn man unvermeidlich eine kleine Diskussionsrunde startet, weil jeder verschiedene Meinungen hat :D

Danke für eure Antworten auf diese Frage

Weil bei anderen Laptops die Logos nicht leuchten und somit nicht auffallen? ;)

Auch ein Top-Grund, aber ich denke auch wegen der Software :)

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;-) Welche Software läuft denn auf Apple und nicht auf Windows? Also Traktor, Serail, virtual dj läuft auf beiden.... ;)

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Ok, ich wusste nicht, dass man des zum Auflegen benutzt ... ;)

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Fl. Studio läuft bei meinem Windows Pc ja auch gut ^^ ;-)

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@fthee

Na klar, läuft Fl Studio auf Windows spitze, das kann keiner bezweifeln, das einzige was mir aufgefallen ist, ist das Design der Software, das mich sehr an Mac erinnert hat, werde auch mit Fl Studio weiterarbeiten müssen, bis ich irgendwann BootCamp mache 

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;-) paaarteyyy

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Gibt keinen vernünftigen Grund.

MAC ist halt althergebracht der Multimediarechner. Das war in den 90ern, so mancher, der heuteauf den Zug aufspringt, war da gerade ein bisschen mehr als flüssig.

Unvernünftiger Grund: gilt als Cool.

Ansonsten ist ein ordentlicher Windowslaptop kein Stück im Nachteil und dazu im Verhältnis billiger.

Aber ich finde es extrem nervig, dass man ständig Viren bekommt ohne ein Antivirenprogramm. Hatte mehrere Jahre ein Windows 7 pc und hatte ständig Viren (liegt vlt auch an mir) und beim Mac hatte ich noch nie Viren (hab ich auch schon mehrere Jahre)

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@simsataby

Habe auch noch Win7, sowohl zu Hause als auch an der Arbeit. Einen Virus hatte ich noch nie, zumindest keinen, der durch den Virenscanner kam.

Wenn man unter Win7 ständig Viren hat macht man irgendwas falsch.

Dass das Problem beim Mac kleiner ist hat übrigens nichts damit zu tun, dass das OS besser wäre, durch die kleine Verbreitung ist es derzeit für Virenprogrammierer einfach nicht wirklich interessant genug. Gleiches gilt für Linux.

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