Warum gilt BWL als so einfach?

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5 Antworten

Ich denke, es gilt allgemein als leicht, weil es jeder macht, der sonst mit seinem Leben nichts anzufangen weiß.
Der Spruch "Wer nix wird, wird Wirt." kommt nicht von ungefähr.

Wobei ich nicht denke, dass es leichte Studienfächer gibt. 

Ich habe aber gehört, dass neben BWL/VWL auch Körperhygiene und soziale Arbeit einen ähnlichen Ruf besitzen.

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BWorld50 15.01.2016, 16:20

Gut danke , brauche mehr solcher Antworten!

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BWorld50 15.01.2016, 16:23

Kannst du bitte noch mehr aufzählen? Will mir ein ungefähres Bild schaffen.

Danke

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Plautzenmann 15.01.2016, 16:24
@BWorld50

Das sind leider die einzigen Studiengänge, von denen mir so ein Bild vermittelt wurde.

Es sollte aber bei deiner Wahl des Studienganges nicht um den Ruf gehen, sondern ob du dich in dem damit verbundenen Job auch in 40 Jahren noch siehst?

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Naja, es gibt einfachere und schwerere Kurse.

Bei Mathe rasseln immer sehr viel durch - da es doch auch sehr anspruchsvoll sein kann.

Dasselbe wie bei Statistik ( ich studiere kein BWL sondern Marketing, ich weiss nicht inwiefern und wieweit BWL in Sachen Mathe und Statistik geht) - ich habe aber selbst auch noch gerade so Mathe bestanden, da es einfach saumässig viel Stoff ist und du von allem etwas wissen musst. Bei den Klausuren weisst du natürlich nicht was kommen wird, ist ja klar. Genau da liegt der Knackpunkt. Du musst vieles wissen um durchzukommen.

BWL geht nicht zusehr in die Tiefe, aber extrem in die Breite und schweifft meiner Meinung nach teilweise extrem von den zu behandelnden Themen ab.

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Weil es weniger verstehen und mehr lernen ist. Mathe hingegen ist fast nur verstehen. Entweder du hast es oder eben nicht. Durch ein BWL-Studium kommt jeder, der ein Abitur schafft. Naturwissenschaftliche Studiengänge wie Physik, Mathe, Ingenieur oder Informatik haben sehr hohe Abbrecherquoten. Ein Kumpel von mir ist BWL'ler. Zuvor hatte er sich an einer Ingenieurwissenschaft versucht und hatte null Chancen. Manche Dinge kann man eben nur schlecht lernen, wenn man kein Talent dafür hat. Vor allem eben Dinge, wie Mathe. Zumindest ab einer gewissen Komplexität.

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Die wirklich erfolgreichen BWLer sind in der der Regel die, die hinterher in den Betrieb vom Papi einsteigen können.

Oder für die der Papi einen Deal mit einem anderen Unternehmen macht. Du solltest dich also nicht wundern, wenn dein Vater sich in seinem Betrieb plötzlich mit hochrangigen Vollid..tInnen abgibt. Genauso wird es dem Vater des Vollid..ten / der Vollid..tin eines Tages mit dir gehen.

Das dürfte der Hauptgrund dafür sein, dass das BWL-Studium unter nicht BWL-ern einen sehr viel schlechteren Ruf als unter BWL-ern hat.

Okay: Mit viel krimineller Energie kann man auch wirklich aufsteigen (z.B. in die Chef-Etage vom Volkswagenwerk).

Mittlerweile gilt halt selbst für erfolgreiche BWLer: Nicht alle Nicht-BWLer sind so blöd, dich nicht für einen Verbrecher zu halten.

Hm... die meisten Leute, die BWL studieren, sind im Grunde genommen keine bösen Menschen. Aber genau damit verbauen sie sich natürlich jede echte Karriere-Chance. Wundere dich also nicht, wenn du sie später im Taxi triffst. Sie wurden Taxi-FahrerInnen, weil ihr Gewissen nichts "besseres" zuließ.

Früher müsste man seinen Erfolg im BWL-Studium oft dadurch erkaufen, dass man die prüfungsrelevanten Profs direkt schmierte. Das konnte schief gehen, wenn der Papi zu wenig Geld anbot.

Heute gibt es reichlich private Hochschulen, wo man sich seinen Master in BWL direkt kaufen kann, falls man kein entsprechendes Angebot bei Ebay findet.

In diesem Fall muss der / die Studierende zwar trotzdem ein paar Jahre so tun, als würde er / sie studieren (also "sich bemühen"), aber der Erfolg wird praktisch gewährleistet.

Im Prinzip kannst du also völlig dement sein - solange die Eltern genug Geld haben, kann jede / jeder irgendwann ein BWL-Studium erfolgreich absolvieren.

Zugegeben: Nicht bei jedem Prof. Und nicht mal an jeder Uni.

Aber viele wissen aus eigener Erfahrung, dass es auch recht "leicht" gehen kann.

Das könnte der Grund dafür sein, dass BWL in bestimmten Kreisen als "so einfach" gilt.

Andere Studiengänge kann ich dir empfehlen, wenn du mir verrätst, womit dein Papi sein Geld verdient, wen er persönlich kennt und vielleicht sogar erpressen kann.

Grüße,

Tanja

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BWorld50 16.01.2016, 12:50

Naja da hast du schon irgendwie und irgendwo recht. 

Ich studiere zurzeit Maschinenbau, dass ist zwar ein völlig anderer Studiengang aber irgendwie gibt es da auch Ähnlichkeiten. Die meisten die das Studium leicht und gut absolvieren haben Eltern die schon Ingenieure sind ..^^

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Kuestenflieger 01.03.2016, 16:46
@BWorld50

dann machen sie doch weiter mit der maschinentechnik,  die bwl studieren- die anderen lernen = [ kaufmann]

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BWL ist tatsächlich einfach, allerdings dafür sehr umfangreich, was das Studium als solches wieder nicht einfach macht.

Dieses Vorurteil kommt von der Fehlinterpretation, dass ein Studiengang, den viele wählen, einfach sein müsse. Was natürlich völliger Blödsinn ist. Das zeigt sich auch in der Abbrecherquote.

In meinem Bekanntenkreis haben auch viele BWL genommen und nach der ersten Klausur wieder abgebrochen. Seitdem macht mich für mein Studium keiner mehr blöd an. ;)

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BWorld50 15.01.2016, 16:44

Was genau muss man in BWL für Talente mitbringen? Ich studiere zurzeit Maschinenbau und im Maschinenbau muss man gut Mathe, Physik können und komplizierte Themen schnell verstehen können.

Außerdem muss man jeden Tag lernen und hat sogut wie keine freie Zeit.

LG

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rayxxxmoe 15.01.2016, 16:57
@BWorld50

Lernen musste bei allem, auch wenn du Haribo studierst oder Schokolade.

Es ist halt viel Lesestoff und du setzt dich mit vielen Fällen auseinander. Ich denke, dass es auch darauf ankommt ob UNI oder eine Hochschule, udn dann noch welche.

Jenachdem ist es eher "Wissenschaftlich und Theoretisch" oder eher Praktisch das Studium.

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Apfelkind1986 15.01.2016, 17:09
@BWorld50

Ich kann dir den Lernaufwand nicht genau beschreiben, da ich meinen M.Sc. in 4 Jahren gemacht habe. Da war der Lernaufwand enorm. ^^

In Mathe musst du halt Oberstufen-Mathematik auf LK Niveau verstehen, sonst kommst du ordentlich ins schwimmen. Mehr als Ableitungen mit 3 Variablen oder 3fach Integrale sind aber nicht gefordert, komplexe Zahlen kennen BWLer nicht.

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