Warum gibt es heute so viele Singles?

10 Antworten

Heute ist es gesellschaftlich akzeptierter, als Single zu leben. 

Außerdem entwickeln sich die Menschen offensichtlich immer individualistischer, wohingegen früher eher eine soziale Orientierung vorherrschte.

Vermutlich spielt auch die bessere Vernetzung eine Rolle. Es ist einfach einfacher geworden, Menschen (auch aus ganz anderen Gegenden) kennenzulernen. Da macht man dann vielleicht eher Schluss, wenn einem etwas am anderen nicht passt, da man das Gefühl hat, noch andere mögliche Partner*innen finden zu können.

Früher waren mehr Leute in Partnerschaften, weil Frauen schief angesehen wurden, wenn sie nicht verheiratet waren und keine Kinder hatten bzw. ein Kind, aber keinen Mann hatten, weil sie beruflich schwerer einen Fuß auf den Boden bekommen haben und finanziell oft abhängig von ihrem Mann waren. Dadurch gab es schlicht und einfach auch weniger Scheidungen. Heute ist es gesellschaftlich voll akzeptiert, wenn jemand (egal, ob Mann oder Frau) allein lebt und nicht verheiratet ist, egal, in welchem Alter.

Außerdem sind die Menschen heute mobiler, ziehen öfter um, lernen mehr Menschen kennen, dadurch bindet man sich auch später als wenn man ohnehin nur an einem Ort zu bleiben plant.

Ich bin als Autist einfach nicht für's Zusammenleben mit jemandem in einer gemeinsamen Wohnung "gemacht"...

Mich würde man wohl als Single zählen, selbst wenn ich 'ne Beziehung hätte. Einfach, weil mein Partner 'ne eigene Bude haben sollte... Ist besser für ihn... ;)))))

warehouse14

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