Warum gibt es das immer noch?

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20 Antworten

Das zeigt, dass du diese Sprache nicht lernst... Wozu lerne ich Geschichte? Es hat doch sowieso nichts mit heute zutun! Falsch. Du kannst aus der Vergangenheit wichtige Informationen erfahren, welche dir heute (ja, noch heute!) helfen werden.

Genauso ist es mit Latein: Du lernst diese Sprache heute nicht mehr, damit du lateinisch sprechen kannst, sondern weil Latein der Grundbaustein für viele heutige Sprachen ist. Du erfährst interessante Dinge wie z.B. woher welches Wort eigentlich kommt und verstehst dadurch deine eigene Sprache besser. Es ist auch sehr nützlich um andere Sprachen zu lernen, wie Englisch. Es ist wirklich erstaunlich wie viele Wörter immer noch fast genauso oder ähnlich klingen, wie die lateinischen Begriffe für eben diesen Sachverhalt.

Kurzum: Latein ist wirklich hilfreich, vor allem um seine eigene Sprache besser verstehen zu können!

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Kommentar von XNilsX
26.03.2012, 18:23

ich habe drei Jahre Latein gehabt, frage mich das trotzdem oO

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Kommentar von nudelsalat1234
27.03.2012, 14:21

Quod erat demonstrandum.

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Kommentar von Lina55
27.03.2012, 15:54

Also mir hilft Latein in anderen Sprachen überhaupt nicht! Ich beherrsche (mit Latein) 5 Sprachen für mein junges Alter und habe bemerkt,dass mir Latein überhaupt nicht hilft. Eher helfen mir die anderen Sprachen um Latein zu lernen, ich stelle natürlich fest,dass es ähnlichkeiten gibt (Englisch, SPanisch), aber dadurch,dass die Wörter im Lateinischen viel schwierieger zu merken sind (weil es nicht gesprochen wird) und sie einem dadurch weniger in den Sinn kommen, als andere, Englische, Russische,Deutsche,Spanische Wörter.

Eigentlich verstehe ich garnicht, warum ich damals Latein genommen habe...es fällt mir sehr sehr schwer sich alle ALLE Wörter merken zu können. Und nun wünscht mir Glück beim Latein lernen, wie schreiben übermorgen Schulaufgabe ;)

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Kommentar von Hoerrinho
27.03.2012, 21:26

das erklärt nicht wieso man es als artzt können muss.

das würde eher nem dolmetscher helfen

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Kommentar von VivaAMD
27.03.2012, 22:06

Gute Antwort!

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Im übrigen sei mal erklärt, was es damit auf sich hat, daß Latein als tote Sprache definiert wird. Soviel ich weiß, ist damit gemeint, daß sich diese Sprache nicht mehr weiterentwickelt, nicht mehr weiterentwickelt wird. Ergo so wie sie ist, seit jahrunderten unverändert benutzt wird. Dies ist - nach meinem wissen - dadurch zustande gekommen, daß irgendwann die Grammatik des Alten Latein ins heutige Latein verändert wurde und dadruch eine unveränderliche Grundlage geschaffen wurde. Somit das Latein als tote Sprache gilt. Nach meinem Wissen ist dis bereits im späten Mittelalter geschehen.

Tote Sprache bedeutet nicht, daß eine Sprache nicht mehr gesprochen wird, sondern, daß sie sich nicht mehr weiter entwickelt.

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Bei den Ärzten gilt Latein als eine Art Fachsprache, bei Juristen und anderen Berufen, in denen Latein früher sehr wichtig war, hat die Bedeutung und Wichtigkeit aber sehr abgenommen. Die Zahl der Lateinschüler ist nur noch ein Bruchteil im Vergleich mit früheren Jahren. Philologen und Sprachwissenschaftler schätzen Latein, weil diese Sprache sehr viel zur Bildung unserer Begriffe beigetragen hat und eine kristallklare Grammatik hat. Wie du siehst, hat Latein schon noch eine Bedeutung, aber nur noch begrenzt.

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Lateinische Begriffe erleichtern den Umgang von Wissenschaftlern in aller Welt miteinander. Für jeden lateinischen Begriff gibt es zwar "muttersprachliche" Entsprechungen. Im internationalen Austausch kommt man damit allerdings nicht weit. Deshalb sind lateinische Bezeichnungen z.B. für Pflanzen, Tiere aber auch von Krankheiten oder menschlichen Körperteilen sinnvoll.

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Schon mal darüber nachgedacht, dass Latein nicht nur für den Bereich der Medizin wichtig ist? Ein Historiker, der kein Latein spricht, kann keine Quelle beispielsweise aus der Zeit des Imperium Romanum lesen und interpretieren. Ein Sprachwissenschaftler, der nicht zumindest eine ungefähre Ahnung von Latein hat, kann nicht nachvollziehen, wie die romanischen Sprachen davon beeinflusst wurden und wie sich die germanischen teilweise damit gekreuzt haben.

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Lateinische Wörter kommen seriöser rüber. Und auch viele Körperstellen oder Knochen sind Latein benannt. Viele Fachausdrücke sind Latein, wie z.B.: betula pendula (das ist ein Baum, weiß aber nicht mehr welcher) Außerdem kommt es drauf an, was du später man werden willst. In Jura, in der Archäologie/Geschichte, als Arzt/Apotheker oder im kirchlichen Bereich braucht man Latein. Ich habe Latein und ich finde man sollte Latein weiter unterrichten, weil sonst es immer weniger Leute gibt, die Latein sprechen können/entziffern können. Und somit eine Sprache verloren gehen würde.

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bildungssprache latein kennt jeder arzt und menschen in anderen fachberecih bei einer internationalen katastrophe oder große schadenslage wo ärzte unterschidlicher nationen sind könn die wenigstens ihre diagnosen untereinander mitteilen

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Kommentar von trimmy
26.03.2012, 18:17

immerhin ne erklärung ^^

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So ganz genau weiß ich das nicht, aber du musst bedenken, dass Latein ja auch ein "Baustein" vieler heutiger Sprachen ist, z.B. Französisch oder Spanisch. Beim Lernen dieser Sprachen hilft Latein ungemein, daher denke ich, dass viele auch deswegen Latein lernen. Aber soweit ich weiß ist Latein in der Medizin unwichtiger geworden, man braucht nur noch "Lateinkenntnisse" und nicht mehr ein Latinum. Und natürlich brauchen Historiker, die sich mit Römern beschäftigen, Latein ;D

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Kommentar von Kristall08
27.03.2012, 17:05

Auch alle anderen. ;-)

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Latein ist überhaupt keine tote Sprache. Und nicht nur in der Medizin werden lateinische Begriffe verwendet, sondern alle romansischen Sprachen haben ihren Ursprung aus der Sprache, die am Vatikan gesprochen wird. Mir hilft es persönlich auch andere Sprachen besser zu verstanden, weil sie ja, wie gesagt, den gleichen Ursprung haben(jetzt nur die Romanischen). Außerdem wird sie in der Werbung oft verwendet: Dental zum Beispiel (Zahn).... Es wäre wirklich Schade, wenn die Sprache aus der Schullaufbahn verschwinden würde. Auch wenn es wirklich nervt mit Vokalebl Lernen etc. aber die 6 Jahre haben sich wirklich gelont.

Aber auch grammatisch hilft Latein im deutschen. Viele grammatischen Strukturen, Stilmittel kann man sich so viel besser merken.

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Latein ist mehr als eine Sprache. Ausdruck einer Epoche, römisches Leben, Grundlagen der Grammatik, logisches Denken, sogar Ruhe und sorgfältiges Arbeiten lernt man beim Übersetzen. Ich finde, jeder kann daraus etwas gewinnen, wenn er Latein lernt.

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Latein lernt man ziemlich schnell!

Anders als Englisch oder in noch stärkerem Maß Französisch bietet es von Anfang an weder phonetische noch orthographische Schwierigkeiten.
Man schreibt, wie man spricht. Man spricht, wie man schreibt.
Ein Vorteil auch für Eltern, die zu Hause Vokabeln abfragen wollen. Der logische Aufbau im Latein bietet eine sichere Grundlage, die zeigt, was Grammatik bedeutet und wie Sprache funktioniert.

Man bezeichnet Latein oft als "Trimm-dich-Pfad des Geistes". Die dabei geschulten Fähigkeiten des mikroskopischen Beobachtens, des geduldigen und beharrlichen Analysierens und Kombinierens, des Überprüfens der logischen Stimmigkeit des jeweils Übersetzen sind Tugenden, die fast für alle Universitätsstudien die Voraussetzung bilden.

Latein hält sich nicht nur hartnäckig, Die Zahl derer, die pro Jahr das Fach im Gymnasium lernen, ist zwischen 1996 und 2008 von 600.000 auf weit über 800.000 gestiegen. Tendenz ungebrochen.

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Also meiner Meinung:

-lernt man so besser die Struktur anderer Sprachen. Ich habe Französisch und Spanisch und Latein und dank Latein kann ich viele Wörter besser in den anderen beiden Sprachen ableiten.

-gibt es viele, alte Schriften auf lateinisch. Bibel ist ja ursprünglich auch in Latein geschrieben und religiöse Menschen wollen sie vielleicht eher original zitieren können? Bei dem Punkt bin ich mir nicht sicher, aber wär ja auch möglich.

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Kommentar von pizzathom
27.03.2012, 01:51

Die Bibeltexte sind nicht ursprünglich Latein.

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Die Kardinäle und Priester können es schließlich auch noch sprechen, also ist Latein noch keine ganz " tote Sprache". Außerdem kann man sich viele Wörter aus dem Lateinischen ableiten. Wieso es aber in den Schulen immer noch so hartnäckig angeboten wird, (statt beispielsweise Spanisch, was in der heutigen Zeit mehr bringen würde) verstehe ich auch nicht.

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Kommentar von NathaDieWeise
26.03.2012, 18:16

Ich weiss nicht, an welcher Schule du warst/bist, aber bei uns wird Spanisch als Schwerpunktfach angeboten. Hab es auch (neben Latein) gewählt.

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Naja das ist halt eine Fachsprache und dort gibt es zusammengefasste Begrifflichkeiten. Damit kann man einfach besser beschreiben und so anderen Ärzten klar machen was genau fehlt :D

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Die deutschen Übersetzungen lassen Spielraum für Interpretationen.

Wenn sich Mediziner miteinander unterhalten, müssen sie aber genau abgrenzen, was gemeint ist und was eben nicht.

Den Laien interessiert das nicht. Der will wissen, warum´s weh tut.

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Kommentar von XNilsX
26.03.2012, 18:17

Mhh ok, aber kann man das nicht in "deutsch" differenzieren? ich meine, so schwer sollte das doch nicht sein Oo

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Weil die lateinischen Bezeichnungen international verstanden werden. Nicht nur in der Medizin. Und Du wirst es kaum glauben, nicht alle Menschen leben einsprachig. ;-)

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Latein ist der Grundpfeiler unserer abendländischen Kultur, auf der lateinischen Grammatik bauen fast alle europäischen Grammatiken auf. Somit ist es wichtig, nicht nur über seine Wurzeln Bescheid zu wissen, sondern auch sich in den verschiedensten Sprachen zurechtzufinden, nicht nur in den romanischen

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Weil auch der Arzt in Moldawien oder Timbuktu weiß, was der Arzt aus Indien oder Deutschland meint! Es ist international!

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Kommentar von Hoerrinho
27.03.2012, 21:28

englisch ist auch international.

herrgott liest eig irgendjemand die frage oder alle nur die überschrift?

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-Urspung vieler Sprachen -Bedeutsam für die Kirche und und und

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Gute Frage!!

Aber latein bei Ärzten ist eben so wie bei uns englisch: Jeder verstehtht sie! Egal ob ein Amerikaner, Ein Russe oder ein Afrikaner ;-)

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