Warum gewittert es, obwohl es kalt ist?

3 Antworten

Dazu muss man wissen, dass es eigentlich zwei Arten von Gewittern gibt (genau genommen sogar drei), nämlich Wärme- und Frontgewitter. Wärmegewitter treten im Sommer auf und sind örtlich sehr begrenzt, d.h. an einem Ort gewittert es und im Nachbarort scheint die Sonne. Frontgewitter dagegen können zu jeder Jahreszeit auftreten, sind allerdings auch im Sommer häufiger . Sie hängen mit dem großflächigem Durchzug von Tiefdruckgebieten zusammen und beeinflussen das Wettergeschehen großflächig. Während bei Wärmegewitter in erster Linie die aufheizende Kraft der Sonne für das Entstehen verantwortlich ist, sind es bei Frontgewitter kühlere Luftmassen, die wärmere Luftmassen aufwirbeln so dass sie sich abkühlen muss (in der Höhe ist es kälter als am Boden). Dadurch kann es zu elektrischen Entladungen, den Blitzen kommen. Während bei Wärmegewittern viele Erdblitze (von der Wolke zur Erde) auftreten, sind es bei Frontgewittern bevorzugt Wolkenblitze (innerhalb einer Wolke, oder von einer Wolke zur anderen).

Es geht da nur um einen gewissen Temperatur-Unterschied zwischen verschiedenen Luftschichten, die aufeinander prallen. Ist der Unterschied groß genug, gibts eben Gewitter.

Die warmen Luftschichten sind höher. Du spürst sie nicht! Dadurch kommt es zu physikalischen Widersprüchen in der Luftbewegung und es gewittert!

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