Warum feiert man das Pessach-Fest?

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Auszug aus Ägypten. Moses führt sein Volk aus der Gefangenschaft. Weil der Aufbruch ziemlich überstürzt stattfand, hatten die Frauen nicht mehr die zeit das Brot gesäuert zu backen. In Erinnerung an den 'exodus' essen die Juden an diesem Tag noch immer ungesäuertes Brot.

Das Wort "Passa" bedeutet "vorübergehen" und betraf im A.T. das Blut, welches vom Opfertier an die Türen der Israeliten geschmiert werden musste, um den Todesengel an diesem Haus vorbei gehen zu lassen (2.Mose 12,22).

Symbolisch bedeutet diese Handlung das Blut, welches Jesu für uns vergossen hat, das uns zum ewigen Leben hilft (Röm.6,23; Hebr.9,14).


Die Feier des siebentägigen Pessach-Festes ist bereits in der hebräischen Bibel geboten und erinnert an den Auszug aus Ägypten. Im Buch Josua wird erzählt, dass die Israeliten in der Steppe von Jericho Pessach feierten. Man kann davon ausgehen, dass Pessach bis zur Zeit des Zweiten Tempels abgehalten wurde. Nach der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahre 70 veränderte sich die Pessach-Feier. Anstelle des bisher dargebrachten Tieropfers trat nun das Studium der Gesetze und das Erzählen des Exodus wurde zentral. Es konnten sich verschiedene Formen des Rituals entwickeln, und es gab in den ersten Jahrhunderten eine grosse Vielfalt und Flexibilität der Feiern . In der Einhaltung der Pessach-Feier war das Judentum mit konkurrierenden Ritualen konfrontiert. Eines dieser Rituale war die christliche Oster-Feier.

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