Warum fahren in der Schweiz die Züge "links"?

Zug in der Schweiz - (Bahn, Schweiz, Züge)

4 Antworten

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Dazu müssen wir weit in die Vergangenheit zurückblicken:

Die Ritter in ihren Turnieren mussten links aneinander vorbei, da sie die Lanze in ihrer stärkeren Hand, der rechten, hielten. Die Droschkenkutscher hielten ihre Pferde mit der rechten Hand, also gingen sie links ihrer Fuhre. Damit sie nicht mitten auf der Strasse gehen mussten, war Linksverkehr angesagt.

In der französischen Revolution gab es viele berittene Gespanne, für die es bequemer war, rechts zu fahren. Da wurde per Gesestz festgelegt, dass in Paris Rechtsverkehr gelten sollte. Napoleon hat dieses Gesetz in ganz Frankreich auf Militärfahrzeuge ausgedehnt. Der Privatverkehr musste natürlich nachziehen. Napoleon hat dann in allen eroberten Gebieten den Rechtsverkehr eingeführt. Nach Napoleons Niederlage blieben die meisten Länder dabei, und die anderen unliegenden Länder passten sich an.

Beim Zugsverkehr gab es bis jetzt keinen zwingenden Grund von links auf rechts umzustellen.

Hallo, den historischen Hintergrund habt Ihr inzwischen sehr gut abgeklopft. Würde man heute den Zugverkehr auf rechts umstellen würde das einen erheblichen Aufwand in der Umrüstung der Strecken bedeuten. Die gesamte Zugsicherungstechnik müsste ja mit in das rechte Gleis eingebaut werden, sofern kein Gleiswechselbetrieb vorhanden ist. Das dauert seine Zeit und der Umbau würde nicht ohne Beeinträchtigungen im Fahrbetrieb machbar sein. Zudem die Kosten. Auch die Loks sind ja für linksbetrieb eiingerichtet. Das bedeutet, auch der Lokführer sitzt links. Einen logischen Grund dies zu ändern sehe ich ebenfalls nicht. Also wird es wohl so bleiben, wie es ist.

In der Schweiz ist Gleiswechselbetrieb standard!

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Hallo Ich komm ein wenig spät. Also, das Problem bei den Danpfloks war, dass der Heizer besser links steht, so ist das Schaufeln für einen rechtshänder einfacher. Das hat aber ein Problem, da der lokführer rechts steht, und die Signale beim linksverkehr, die am linken Rand der Bahn stehen, nicht gut sehen kann. Die Bahn kamm ursprünglich aus England und fuhr grundsätzlich inks. Die Deutschen haben schon früh ihre Doppelspuren auf Rechtsbetrieb umgestellet. Die Franzosen blieben beil Linksbetrieb, aber der Heizer wurde nach rechts versetzt. In der Schweiz fuhr man, bis auf eine Ausnahme, die alte Hauensteinbahn, immer links. Auch der Hauenstein wurde dann auf links umgebaut.

Nun hatten die Loks vor dem ersten Weltkrieg in der Regel nicht so hohe Kessel, so dass die Signalbeobachtung nicht so erschwert war, wie später. Da die SBB die letzte Dampflok schon 1917 bestellten und nachher nur noch Elektroloks, war das Problem nicht mehr relevant. Bei Schweizer E Loks herrschte immer eine gute Sicht auf die Strecke, so dass beim Linksbetrieb geblieben werden konnte.

Hier siehst du den Blick von der Lokführerseite von einer Schweizer Dampflok aus: https://farm4.staticflickr.com/3201/2911933624_bd79d6447e_o.jpg

Obwohl der Kessel nicht so hoch ist, siehst du erst nach 50 Metern die rechte Seite.

Führerseite - (Bahn, Schweiz, Züge) Heizerseite - (Bahn, Schweiz, Züge)

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