Ich sehe Konkurrenz für den Nutzer als Mist an:
Solange die nicht gezwungen werden die Fahrkarten gegenseitig anzuerkennen, bleibt das für den Nutzer mit Nachteilen verbunden:
Ist eine Besprechung mal früher oder später fertig, muss ich entweder warten, das geht ja noch, und kann Züge der nicht gebuchten Konkurrenz nicht nutzen, oder muss eine neue Fahrkarte lösen und die andere verfallen lassen, oder bei Später, warte ich bis der nächste Zug des gleichen Anbieters fährt. Besonders kompliziert wird es dann bei Verspätungen und Anschlussverluste! Da stehste dann vor dem Pingpong Spiel der Anbieter, weil keiner Zahlen will.
Ganz anders in der Schweiz: Da kann ich in jeden Zug einsteigen, der mich näher an das Ziel bringt, und die gleiche Linie fährt.
Beispiel Olten Bern: innerhalb einer Stunde fahrenn da die SBB
https://www.flickr.com/gp/r_walther/340YsV527K
Die Bern Lötschberg Simplon Bahn (BLS)
https://www.flickr.com/gp/r_walther/H679y31hN7
Die Südostbahn SOB:
https://flic.kr/p/2pp3xFH
Und internationale Züge, Treniatlia:
https://flic.kr/p/2pp3xW7
Oder der ICE:
https://flic.kr/p/2pp94TH
Du kannst sogar mit einem Strassenbahnbillett in Zürich den IC1 zwischen Zürich HB und Zürich Oerlikon benützen.
Die Politik soll der DB einfach mal Beine machen!
Sie sind der einzige Aktionär und können daher den Laden so führen wie sie wollen!
In der Schweiz macht man das: Die SBB ist, genau wie die DB eine AG im Bundesbesitz und hat, wie übrigens alle andern Bahnen auch eine Leitungsvereinbarung: Die findest du hier: Suche nach SBB:
Abgeschlossene Leistungsvereinbarungen (LV) 2025 - 2028 - BAV
Gerade die Artikel 5-9 könnte man 1:1 für die DB INFRA GO übernehmen und das Management entsprechend bewerten. Dann gäbe es statt Boni, Maluszahlungen!