Warum denken soviele Menschen, dass Juden Jesus getötet haben?

12 Antworten

Fakt ist, die Juden hatten keine Möglichkeit, Jesus nach ihren Gesetzen zu töten. Dennoch wollten sie ihn aus dem Weg haben, denn er entsprach nicht ihren Vorstellungen von einem - irdischen - Führer des jüdischen Volkes. Sie hatten einen irdischen König erwartet, mit Prunk und so, er jedoch kam von ganz anderer Natur. Sie waren stolz darauf, das "auserwählte Volk" zu sein, verhielten sich jedoch derart überheblich, dass Gott "sein" Volk bereits verstoßen hatte. Die Kreuzigung Jesu ist eigentlich nur der traurige Höhepunkt des Geschehens.

Wie gesagt, die Juden selbst hatten rechtlich nicht die Möglichkeiten, Jesus hinzurichten. Die Römer aber als Besatzermacht hatten diese Möglichkeit, deshalb bemühten sich die Führer des jüdischen Volks, die Römer davon zu überzeugen, dass Jesus nach deren Gesetzen hingerichtet werden müsse.

Wer war nun wahrer Hinrichter Jesu? Die Juden, die Römer - oder beide? Oder nicht auch die, die Jesu Rolle als unser Vermittler zu Gott nicht akzeptieren woll(t)en?

Den besten Freund, den Jesus je hatte (und auch, wie nach eigenen Angaben selbst, Führer, den es je gab) wurde von wem geköpft? "Und wer da glaubt an mich...." Die Rede ist von Johannes. Völlig Kopflos zurückgelassen - seinen besten Freund. Wer einmal getötet hat ... (dem fällt es bei´m zweiten mal - vielleicht - leichter). Was zum Tode von Jesua führte, ähnelt in gewisser Weise nicht den heutigen Wahlprogrammen der aufgesetzten Parteien (Politik ist Macht).

Den besten Freund, den Jesus je hatte (und auch, wie nach seinen eigenen Angaben "selbst", "Führer", den es je gab - "für sein Volk") wurde von wem geköpft? "Und wer da glaubt an mich...." Gemeint ist natürlich hier: "Johannes" Sein "Zweitliebster" war "Paulus". Völlig Kopflos zurückgelassen - seinen besten Freund (Johannes). Wer einmal getötet hat ... (dem fällt es bei´m zweiten mal - vielleicht - leichter). Was zum Tode von Jesua führte, ähnelt in gewisser Weise den heutigen Wahlprogrammen der aufgesetzten Parteien - Wahlprogramme (Politik ist Macht) - im Fall von Jesus - die Macht, die Angst des Verlustes des Glaubens, die politische Lage (und die Angst vor dessen Verlust) - natürlich auch die Unentschlossenheit Pilatus´s und die Wahl, die man dem Volk stellte (einen Mörder oder einen ....) führten unglücklicherweise zum tode.

Nun ja, es gibt zwei Dinge, die man nicht zurücknehmen kann ... eine abgeschossene Kugel (oder Stein), sowie ein ausgesprochenes Wort! Unterstellen wir Judas mal das Zweite (meiner Aufzählung), damit er einen Grund darin sah, sich aufzuhängen.

Bekennender Agnostiker Erik

Josia meint, die Schuld der Juden an der Kreuzigung Jesu sei erst im 4. Jahrhundert aufgekommen. Das halte ich für ein Gerücht. Bereits im Neuen Testament der Bibel (in den Evangelien) ist das Verlangen der jüdischen (religiösen) Führung, die das Publikum dazu anstiftet "Kreuzige ihn" zu rufen, in den Vordergrund gestellt.

Man darf natürlich nicht außer Acht lassen, dass die Auseinandersetzung mit den jüdischen Ansichten die christlichen Verfassern dieser Berichte beeinflusst haben. Was wir zur Verfügung haben sind keine objektiven sondern subjektive Überlieferungen.

Das Wesentliche wird aber in der Auslegung dieser Texte gesagt, zum Beispiel in der Liedzeile: "... Ich hab verschuldet, was du erduldet". Nur wer als Mensch erkennt, dass er selbst mit einbezogen ist in die Notwendigkeit der Kreuzigung, sieht sie richtig.

Die Haarspalterei in der Sache ändert nichts.

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