Warum darf der Mann nie schwach sein?

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ich glaube, dies ist ein Relikt aus der Zeit, als "Mann" auf Bärenjagd ging und Frauchen in der Höhle das Feuer hütete - als "Mann" in tonnenschwerer Rüstung irgendwo für "Land und Volk" kämpfte.....Heute sind nur noch "altverschweisste Germanen" oder ähnliche dieser Ansicht. Kein Mensch würde mehr lästern oder schulterzucken, wenn ein Mann weint, weil es ihm danach zumute ist. Mir persönlich würde es eher zu denken geben, wenn "Mann" Frau oder Kind zu Grabe tragt und mit "verbissener" Miene seinen "Mann" steht - ich würde eher auf "eiskalt" tippen. - Und ich hab auch nix gegen Männer, die gerade ihr Neugeborenes im Arm halten und die Schwester fragen "Haben Sie ´mal ein Tempo?"

Der Mann der auf Bärenjagd ging und das Frauchen, das in der Höhle das Feuer hütete, sind eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Die Forscher haben schlicht das damalige europäische Gesellschaftsbild auf die Steinzeit übertragen, da ist die Forschung heute doch etwas weiter.

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  -- Der Mann wird als die Krönung der Schöpfung bezeichnet

-- Über Jahrhunderte war es so einfach gewesen, der Mann war stark, weinte nicht, das war unmännlich und vieles mehr.. Auch in Deutschland war die Rollenverteilung bis zum Ende der fünfziger Jahre eindeutig: Während die Frau die Kinder hütete, betätigte sich der Mann als mehr oder weniger ruhmreicher Eroberer der Welt.

--  Herzensbrecher, Abenteurer, Familienoberhaupt: Dieses traditionelle Männerbild zeigt sich auch in vielen zum Teil noch heute gebräuchlichen Redensarten. Ängstliche oder weinende kleine Jungen werden zum Beispiel noch immer mit der Redewendung: "Sei ein Mann" zur Ordnung gerufen oder  "Sei stark, sei mutig, wehr dich, sei machtvoll, benimm dich nicht wie ein Weichei oder ein Warmduscher."

--  Der wilde Mann war ursprünglich ein riesiger, am ganzen Körper behaarter Waldmensch in Volkssagen und Epen. Daraus entwickelte sich schließlich die Redensart "den wilden oder starken Mann markieren". Aber mit der Emanzipation der Frau hat sich viel geändert, Der Mann ist auch eine normaler Mensch, wie eine Frau, kann Emotionen, Gefühle und Schwächen zeigen!!!!!

Männer haben früher viel geweint, das galt überhaupt nicht als unmännlich. Das Männer nicht weinen dürfen ist relativ neu, vielleicht so seit 150 Jahren, maximal 200 Jahre. Bis in die Romantik hinein, wurde Rotz und Wasser geheult, von beiden Geschlechtern mit männlich, weiblich oder gar schwul hatte das überhaupt nichts zu tun.

Ist dir aufgefallen, dass das Wort "markieren" lediglich bedeutet etwas vorzutäuschen :).

Synonyme für markieren sind: heucheln, vorgeben, mimen, so tun als ob und das sagt eigentlich alles. Natürlich hatten Frauen sogar noch bis in die 70 Jahre des letzten Jahrhunderts hinein gegenüber den Männern rechtlich schlechtere Karten, aber die Männer waren früher nicht stärker als heute. Sie waren Kaiser ohne Kleider, aber das durfte ihnen Frau damals eben nur selten ungestraft sagen.

Und der Mut? Männer wurden nicht gefragt ob sie mutig waren. Wenn Krieg war, mussten sie los, egal ob sie sich dabei vor Angst in die Hosen machten und das haben sie gemacht, denn wer nicht mitmachte, kam vors Kriegsgericht und das anschließende Hinrichtungskommando. Das hat so gar nichts Heldenhaftes.

Es war also nackte Angst, die "Herren der Schöpfung" zu ruhmreicher Eroberung  trieb. Die Wahl zwischen Pest und Cholera sozusagen.

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Evolutionäre Ursachen. Das ist eben sehr sehr tief im Menschen verankert, dass der Mann Stärke zeigen muss um ggf. gegen Angreifer oder wilde Tiere verteidigen zu können. Sowas lässt sich nicht abschalten, nur sollte man gesellschaftlich erkennen dass das nichts wirklich schlimmes ist wenn Männer nicht immer einen auf Macho machen. Wobei ich selber an mir feststelle (Mann): Ich weine so gut wie nie. Im Gegensatz zu weiblichen Freunden. Nicht dass ich deswegen cool oder sonstwas wäre, nur...vielleicht ist es eben auch so festgelegt dass der Mann "von Natur aus" seine Gefühle nciht so stark zeigt und das auch nicht in dem Maß braucht. NUr sollte es eben nicht bewusst unterdrückt werden.

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